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LVMH-Preis 2020: Jury und Finalisten stehen fest

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.03.2020
Lesedauer
4 Minuten
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Rihanna, Stella McCartney und Virgil Abloh sind die neuen Juroren des LVMH-Preises, dessen acht Finalisten für 2020 soeben enthüllt wurden.


Photo: LVMH Prize


Die drei Designer ergänzen die neuen bereits gewählten Jurymitglieder, wodurch die Anzahl Juroren auf ein klassisches Dutzend ansteigt.

Weiter enthüllte LVMH die Namen der diesjährigen Finalisten: Ahluwalia; Casablanca; Chopova Lowena; Nicholas Daley; Peter Do; Sindiso Khumalo; Supriya Lele und Tomo Koizumi. Sie wurden während der Pariser Modewoche im vergangenen Monat an einer zweitägigen Showroom-Präsentation im LVMH-Hauptsitz an der Avenue Montaigne von einem Panel mit 68 Experten aus insgesamt 20 Halbfinalisten ausgewählt.

Die drei neuen Juroren werden "unser repräsentatives Panel ergänzen, zu dem bereits Jonathan Anderson, Kris Van Assche, Nicolas Ghesquière, Maria Grazia Chiuri, Marc Jacobs, Clare Waight Keller, wie auch Sidney Toledano, Jean-Paul Claverie und ich zählen. Ich möchte ihnen für ihr Engagement und ihre Unterstützung für das Nachwuchsdesign danken. Der Preis ist für diese jungen Designer eine fantastische Chance, von ihnen bewertet zu werden und ihre Ratschläge zu erhalten", erklärte Delphine Arnault, die Initiatorin und treibende Kraft des Preises. Ihre Familie führt den weltgrößten Mode- und Luxuskonzern, zu dem Louis Vuitton, Christian Dior, Fendi, Marc Jacobs viele andere internationale Prestige-Marken zählen.

Die drei neuen Jurymitglieder arbeiten alle bereits mit dem LVMH-Imperium zusammen. Die Superstar-Sängerin und Designerin Rihanna launchte im vergangenen Mai ihr Label Fenty als Joint Venture mit LVMH. Stella McCartney stieß ebenfalls vor einem Jahr zum Konzern, indem sie LVMH einen Minderheitsanteil ihres Modehauses verkaufte. Der Designer Virgil Abloh, der das angesagte Label Off-White führt, zeichnet seit zwei Jahren für die Menswear von Louis Vuitton verantwortlich. Dennoch war er im vergangenen Jahr noch nicht Jurymitglied.

Der nächste Gewinner des LVMH Preises 2020 und der Gewinner des Karl Lagerfeld Preises werden am 5. Juni aus diesen 8 Finalisten ausgewählt.

Sindiso Khumalo - Photo: FashionNetwork.com/Godfrey Deeny


"Auch dieses Jahr beeindruckten uns die Halbfinalisten mit ihrer Kreativität und ihrem Engagement für die Schaffung von Kleidern, die die Umwelt schonen. Ich möchte allen gratulieren!", ergänzte Delphine Arnault in einer Pressemitteilung.

"Fünf Finalisten entwerfen Womenswear. Die drei anderen nehmen sich der Codes der Menswear an. Erstmals befindet sich ein bulgarischer Designer unter den Finalisten. Nach dem Erfolg von Thebe Magugu, dem Preisträger der Ausgabe 2019, freuen wir uns außerdem, einen weiteren südafrikanischen Finalisten begrüßen zu dürfen. Allen ausgewählten Designer ist gemeinsam, dass sie in ihren jeweiligen Tätigkeitsgebieten über ein hohes Talent verfügen und bestrebt sind, ihr Know-how zu erweitern", erklärte Delphine Arnault, Executive Vice President von Louis Vuitton.

Fünf Finalisten sind in London ansässig, die anderen in New York, Tokio und Cape Town.

Der bekannteste Nachwuchsdesigner der Auswahl ist Tomo Koizumi, der im vergangenen Jahr mit seiner Insider-Modeshow im Marc Jacobs-Store an der New Yorker Upper East Side mit knallbunten Rüschendesigns Aufsehen erregte. Zwei seiner Entwürfe wurden seither in der Show "Camp: Notes on Fashion" des Costume Institute des Metropolitan Museum of Art aufgenommen.


Tomotaka Koizumi - Photo: FashionNetwork.com/Godfrey Deeny


Zu den möglichen Favoriten zählt Peter Do, der am allerersten LVMH Preis 2014 den Ehrenpreis für Studienabgänger gewann. Wie Martin Margiela ist Do kamerascheu und bestand darauf, dass auf allen Bildern im Showroom im vergangenen Monat nur sein Hinterkopf abgebildet wurde.

Auch Sindiso Khumalo vermochte das Expertenpaneel zu beeindrucken und stützte sich bei ihrer Kollektion auf den subtilen Einsatz der von ihr gewählten Inspiration: Die afrikanische Prinzessin Sara Forbes Bonetta, die im 19. Jahrhundert aus der Sklaverei befreit und später Patentochter von Königin Viktoria wurde.

Nicholas Daley verfügt über schottische und jamaikanische Wurzeln und nahm bereits als Finalist am International Woolmark Prize teil. Er spielt in seinen Designs oft auf seine eigenen Eltern an und auf den Reggae-Club, den diese von 1978 bis 1982 führten.

Die Marke Casablanca wurde von Charaf Tajer gegründet. Der französische Designer marokkanischen Ursprungs baute sich eine treue Gefolgschaft unter französischen Hip Hop- und Rockstars auf. An der offiziellen Pariser Modewoche im Januar organisierte er eine Menswear-Show.


Emma Chopova und Laura Lowena - Photo: FashionNetwork.com/Godfrey Deeny


Priya Ahluwalia ist eine Designerin mit indischen und nigerianischen Wurzeln, die an der Universität Westminster studierte. Sie verarbeitet unverkäufliche Ware und rezyklierte Stoffe zu neuen Kleidungsstücken.

Eine weitere britische Designerin indischen Ursprungs ist Supriya Lele. Sie verwendet alte indische Stoffe, um elegant geformte Ready-to-Wear-Entwürfe aus Vinyl, Mohair, Mesh- und Madras-Stoffen zu kreieren.

Und im Zuge der gegenwärtigen Obsession mit Recycling und Upcycling verwenden die bulgarisch-amerikanische Designerin Emma Chopova und ihre britische Partnerin Laura Lowena alte Teppiche und Wandbehänge, um Kilts, ausgefallene Tops und Handytaschen zu gestalten.

Vor einem Jahr führte der Onlinehändler 24S, eine Tochter von LVMH, eine Capsule Collection mit Outfits der acht Finalisten ein, wie auch eine Capsule mit Ideen des Hauptgewinners Magugu. "Dieses Jahr werden 24s und Matchesfashion die Finalisten des LVMH-Preises unterstützen und ihnen dabei helfen, internationale Publicity zu erhalten", so LVMH, ohne jedoch genauere Details bekannt zu geben.
 

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