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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
13.04.2022
Lesedauer
4 Minuten
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LVMH zur Entwicklung seiner Mode- und Lederwarensparte in China

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
13.04.2022

China, das unter einem starken Anstieg von Covid-Fällen leidet, wird von der Luxusgüterbranche im ersten Quartal aufmerksam beobachtet. Das Land ist nach den Vereinigten Staaten der zweitwichtigste Markt für LVMH. Die Situation in der Region mit ihren verschiedenen Großstädten, darunter der Großraum Shanghai mit seinen 25 Millionen Einwohnern, hat sich auf den lokalen Absatz der französischen Gruppe ausgewirkt. Die Konzernleitung gibt sich dennoch zuversichtlich.

Ein Bild von Shanghai, das Louis Vuitton während seiner Modenschau im November in der Stadt veröffentlichte - louisvuitton.com

 
Die wichtigste Sparte des Luxusriesen, "Mode und Lederwaren", erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 9,12 Milliarden Euro mit einem Anstieg von 35% (+30% organisches Wachstum) gegenüber dem ersten Quartal 2022, der vor allem von Louis Vuitton und Dior angetrieben wurde. Aus geografischer Sicht verzeichnet das Unternehmen insgesamt in den ersten drei Monaten des Jahres ein Wachstum von 8 % in Asien ohne Japan (+30 % in Japan). Was diese Division angeht, so liegt der Trend bei etwas über 10 %, wie der Finanzvorstand Jean-Jacques Guiony während einer Videokonferenz mit Analysten sagte, mit einem Anstieg von etwa 50 % in Europa und 30 % in den Vereinigten Staaten, wobei er einräumte, dass es "Auswirkungen auf das Geschäft" gebe.

"Die Situation in China ändert sich ziemlich schnell. Was heute richtig ist, kann morgen schon falsch sein. Natürlich unterliegen wir in einigen Städten Einschränkungen, darunter Shanghai und in geringerem Maße Shenzhen. Obwohl sich einige Städte nicht im Lockdown befinden, ist der Verkehr rückläufig, da die Menschen weniger reisen und sich weniger bewegen als sonst. Natürlich hat das einen gewissen Einfluss gehabt, allerdings erst vor kurzem, was sich nicht in den Zahlen niederschlägt", sagte er und erinnerte daran, dass dies nichts Neues sei.

Der Luxusgüterkonzern war bereits vor zwei Jahren mit dieser Art der Einschränkungen in China konfrontiert. Die Situation ist heute nicht mehr so dramatisch wie damals. "Die chinesischen Behörden haben bewiesen, dass sie in der Lage sind, sehr energische und weitreichende Maßnahmen zu ergreifen, um die Pandemie innerhalb kürzester Zeit einzudämmen. In Bezug auf Shanghai scheint es, dass die Maßnahmen recht schnell gelockert werden", fuhr er fort und verwies auf eine weitere wichtige Lehre aus den Erfahrungen des Jahres 2020.

"Trotz der kurzfristigen Auswirkungen hat der Lockdown die Stärke der Nachfrage nicht gebremst. Sobald die Restriktionen aufgehoben sind, sehen wir, dass die Verbraucher in die Geschäfte zurückkehren, wie vor dem Lockdown. Wir werden vielleicht kurzfristig betroffen sein, aber wir machen uns keine Sorgen über die mittel- und langfristigen Auswirkungen der Situation. Wir sind einigermaßen zuversichtlich", fügte er hinzu. Die größten Umsätze der Modehäuser der Gruppe verteilen sich auf Shanghai und Peking, gefolgt von etwa 20 weiteren Städten.

China auf dem Weg zum weltweit größten Markt für Luxusgüter



Die Gruppe ist fest entschlossen, ihre Expansion im Reich der Mitte fortzusetzen, das sich zum weltweit führenden Markt für Luxusgüter entwickeln soll. Der Konzern ist seit dreißig Jahren in diesem Land tätig und will noch lange dort bleiben. "In den Tier-3- und Tier-4-Städten, einschließlich der größten unter ihnen, gibt es nicht überall Luxuseinkaufszentren, in denen Premiummarken untergebracht werden können. Es macht daher mehr Sinn, die Produkte online verfügbar zu machen, zumal die Chinesen viel von einer Stadt zur anderen reisen. Aber mit der Zeit wird sich das ändern", erklärte der Finanzdirektor. LVMH ist derzeit in 20 bis 25 chinesischen Tier-1- und Tier-2-Städten mit den Flagship-Stores seiner größten Marken vertreten und beabsichtigt, in diesem Gebiet schrittweise zu expandieren.

Das Ziel besteht jedoch nicht darin, alle größeren Städte abzudecken. "Das wäre undenkbar, denn es gibt unzählige davon", betont der Manager. Zumal der Online-Vertrieb in China extrem wichtig ist und das Fehlen stationärer Geschäfte kompensieren kann. Jean-Jacques Guiony hob in diesem Zusammenhang insbesondere die Vereinbarung hervor, die gerade zwischen Bulgari und Tmall, der Premium-Plattform des chinesischen Riesen Alibaba, geschlossen wurde. "Das wird der erste echte Shop-in-Shop sein, der von Bulgari betrieben und vollständig kontrolliert wird, was das Sortiment, die Bezahlung und auch die Daten angeht. Wir sehen dies als eine große Errungenschaft. Es wird uns erlauben, eine signifikante Präsenz auf Tmall zu haben, während wir gleichzeitig unsere Vertriebsrichtlinien einhalten. Wir wollen online nicht tun, was wir offline nicht praktizieren".

Die vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping im Jahr 2021 eingeführte Politik des "gemeinsamen Wohlstands", mit der die Kluft zwischen Arm und Reich verringert und der Wohlstand stärker geteilt werden soll, scheint keine Auswirkungen auf die Luxusgüterbranche und insbesondere auf die LVMH-Häuser zu haben. Wie der Finanzvorstand in Erinnerung rief, "wird der Großteil unseres Geschäfts nicht mit sehr reichen Menschen gemacht, sondern mit wohlhabenden Kunden".  "Die einzige Auswirkung, die wir in China zu spüren bekamen, stand im Zusammenhang mit der Pandemie", schloss er.

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