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Veröffentlicht am
21.09.2017
Lesedauer
3 Minuten
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Mailand Fashion Week: 80ies-Glamour mit Twist

Veröffentlicht am
21.09.2017

Der 80er-Glamour ist zurück in Mailand, jetzt aber mit einem anspruchsvollen Touch und einem frechen, aber sportlichen Finish. Stelle man sich die neue Serie "Dynastie" vor, aber ohne die enormen Frisuren, so wie drei Non-Mailänder Designer das am Eröffnungstag der Mailand Fashion Week taten.


Alberta Ferretti - Frühjahr/Sommer 2018 - Womenswear - Mailand - Alberta Ferretti


Nehme man Nr.21, von Alessandro Dell'Acqua: Eine Mischung aus neapolitanischer Unartigkeit und Mailänder Komplexität, perfekt zusammengewürfelt durch dieses in Neapel geborene Talent.
Enthüllend, aber niemals billig, suggestiv, aber niemals vulgär, so schickte der Designer mit tanzenden Federn bedeckte Bleistiftröcke, glänzende XL-Pailletten-Cardigans oder einige brillant geraffte Lederkleider auf den Laufsteg. Dell'Acqua weiß auch, wie man sportliche Einflüsse beimischt – athletische BHs und Trainings-Jacken – zu Abend-Ensembles, die nahtloser sind als derzeit bei jedem anderen Designer.

"Das bin ich, meine DNS, aber ein bisschen aufgetakelter und straßentauglich.", sagte Dell'Acqua lächelnd, der in den 80er-Jahren nach Mailand zog, um sich seine Sporen bei Designern wie Gianni Versace zu verdienen. Und für den Fall, dass jemand den Bezug zu den 80ern nicht verstanden hätte, gab es den Soundrack mit einem Remix der größten Rock-Hymnen des Jahrzehnts – "Shout" von Tears for Fears, was 1984/85 erschien.

Und still, aber trotzig hat Dell'Acqua ein beachtliches Unternehmen aufgebaut, mit einem neuen Headquarter auf der Via Archimede und einem ausgewiesenen Umsatz von rund 50 Millionen Euro.

Liebhaber der 80er-Jahre-Discos brauchten nicht weiter als bei Alberta Ferretti zu suchen, die deutlich die Richtungen in ihrer Signatur-Linie geändert hatte. Es war vorbei mit ihren romantischen Drucken, stattdessen gab es Mono-Farben und kräftiges Metallic und einer körperbewusste Silhouette.

Sie eröffnete die Show mit einem halben Dutzend komplett schwarzer Bademoden-Looks, aber das Herzstück war ihr "Bad Girls"-Glamour. Von einem Mega-Pailletten-Mini-Cocktail-Kleid unter einer glänzenden Regenjacke aus Nylon bis hin zu einem silbernen, tief ausgeschnittenen Pailletten-Cocktail-Kleid von Izabel Goulart getragen, der Freundin von Paris Saint-Germain Torwart Kevin Trapp.

Farrah Fawcett-Majors hätte in der ersten Reihe dieser Show sitzen müssen, die im Hof eines wunderbaren Renaissance-Krankenhauses inszeniert wurde. Das hervorstechendste Stück war ein fantastisches, silber-metallisches, mit Kristallen dichtbesetztes Mini-Party-Etuikleidchen. Ideal für ein Grace Jones-Revival. Und für den Fall, dass jemand hier den Bezug nicht verstanden hätte, gab es die Show-Musik mit den ultimativen Disco-Hymnen wie "Upside Down", geschrieben von Nile Rodgers und Bernard Edwards von Chic und gesungen von Diana Ross.

Ein drittes, nicht aus der Stadt kommendes italienisches Talent, Francesco Scognamiglio, der aus der alten römischen Stadt Pompeji stammt, rundete dieses Revival ab. Seine Show betonte seine pure Romantik, aber mit einem bedeutenden Twist. Er arbeitete zwar mit koketter und femininer Spitze und kühlen, abstrakten Blumendrucken, in dieser Saison war seine große Idee aber die spritz-lackierten Cocktail-Seidenkleider.

"Eigentlich war es die gleiche Art von Metallic-Farbe, die man auf Cadillacs sprühte.", gestand Scognamiglio nach einer großartigen Show in einem Raum voller architektonisch imposanter Frauen – in der historischen Sala delle Cariatidi des Palazzo Reale auf der Piazza del Duomo, dem Hauptplatz von Mailand.

Eine Warnung: Das aufgetürmte Haar aus "Dynastie" wurde verbannt. Die heutige Wiedergeburt der 80er aus Mailand funktionierte bei allen mit glatten Chignons oder zurückgenommener Mähne.

Und wie endete der Tag? Mit einer Swarovski Kristall-Märchenland-Party, mit modernem, breitschultrigem Glamour – und glänzende Brillanz für alle. Zumindest zeigten hier Naomi Campbell und Jourdan Dunn stark toupiertes Haar. Joan Collins wäre höchst zufrieden gewesen.

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