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Veröffentlicht am
26.02.2016
Lesedauer
3 Minuten
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Mailänder Designerschauen: Zwischen Voltaire und vulgär Von Axel Botur, dpa

Von
DPA
Veröffentlicht am
26.02.2016

Halbzeit bei der Mailänder Modewoche. Prada und Gucci, die beiden wichtigen Trendsetter haben bereits ihre Kollektionen gezeigt. Erste Erkenntnis: Da kommt im nächsten Herbst und Winter ganz viel Opulenz, Komplexität und Extravaganz auf die Frau zu. Mehr als 70 Shows stehen auf dem Kalender der «Milano Moda Donna». Einige Designer unterlegen das sogar mit Philosophie.

© PixelFormula

Zum Beispiel Gucci-Designer Alessandro Michele. In seinem Pressetext bemühte er den Philosophen Gilles Deleuze und den Psychoanalytiker Félix Guattari mit ihrem Konzept der Rhizomatik. Nur um hernach zu zeigen, dass innerhalb einer Kollektion praktisch alles möglich ist: Hoch- und Straßenkultur, Renaissance und 1980er-Jahre, Caterina de' Medici und das legendäre New Yorker «Studio 54».

Fendi-Designer Karl Lagerfeld hingegen hält nichts von PR-Lyrik: «Wir überintellektualisieren nicht. Wir machen einfach», wird er auf «Vogue.com» zitiert. Und weiter: «Alles was eine Erklärung braucht, ist eine Erklärung nicht wert.» Was zumindest zeigt, dass auch Lagerfeld seinen Voltaire gelesen hat.


MFW: Prada, collezione donna FW 16/17

Schön wenn man Miuccia Prada heißt, Kleidung konzipiert, die so komplex und kunstfertig ist, dass sich potenzielle Nachahmer daran in Verzweiflung nähen würden. Brokatmäntel mit Seidenapplikationen. Betörende Druckbilder. Gürtel, an denen gebundene Lederbüchlein hängen. Mit den Worten der Designerin: «Das Wesen der Frau ist vielschichtig. Wie eine Matroschka, wo eine in der anderen steckt.» Wer will, kann hier auch eine versteckte politische Botschaft lesen: Es gibt keine einfachen Antworten zu komplexen Vorgängen.


MFW: Emporio Armani, collezione donna FW 16/17


Am Freitagvormittag dann trat zum ersten Mal Giorgio Armani auf - mit seiner jüngeren Linie Emporio. «Was heute verführt, sind Entschlossenheit und Stärke», ließ er über seinen Pressetext ausrichten. Und so sah dann die Umsetzung aus: Auf schwarze Flächen projiziert Armani grafische Elemente aus der digitalen Welt - das dekorative Leitmotiv der Kollektion. Mal schickt er die Frauen mit Miniröcken in den kommenden Herbst/Winter, dann wieder umhüllen pluderige Hosen in Karottenform das Bein. Schlicht «New Pop» hieß das Thema. Ganz unphilosophisch ist dann auch mal okay.


Moschino - Fall-Winter2016 - Womenswear - Milano - © PixelFormula

Und Mode soll natürlich Spaß machen. Was zwangsläufig zu Moschino führt. Franco Moschino war Zeit seines Lebens ein Könner der intelligenten Ironie. Jeremy Scott, der aktuelle Designer des Labels, setzt eher auf brachialen Humor. Unterhaltsam sind seine Shows aber allemal. Dieses Mal lief eine Mädchengang in Lederkombis und Taftschleifen auf. Und wer bisher dachte, eine aufgerissene Designerjeans zu tragen wäre schon ziemlich dekadent, darf sich nun mit Abendroben auseinandersetzen, die angesengte Säume und Brandlöcher aufweisen. Doch so eine Mode führt natürlich zielsicher in die Blogs, zu Instagram und Facebook.


Brunello Cucinelli, collezione F/W 2016/17


Ins Grundsätzliche kommt man aber doch auch bei einigen von den 100 kleineren Präsentationen, zum Beispiel bei Brunello Cucinelli. Der Name steht für edelste Stoffe, hochwertigste Verarbeitung - den Wesenskern der italienischen Mode. Real, aber raffiniert. Männliche Elemente weiblich interpretiert. Grobe Optiken mit federleichtem Gewicht.

 

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