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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
21.02.2017
Lesedauer
3 Minuten
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Mailänder Modewoche vor dem Übergang

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
21.02.2017

Nach New York und London ist nun die Zeit der Mailänder Modewoche gekommen. Vom 22.-27. Februar wird die Lombardische Hauptstadt von den Womenswear-Kollektionen für die Herbst-/Wintersaison 2017/2018 eingenommen. Das dichtgedrängte Programm kündet auch große Änderungen für die kommende Septemberausgabe an.


Bottega Veneta zeigt Womens- und Menswear erneut in der Kunstakademie - © PixelFormula


Die italienischen Modeinstanzen haben sich für die Absage des traditionellen Galaessens mit allen Akteuren des Made in Italy entschieden. Die Veranstaltung zur Eröffnung der Modewoche findet in Gedenken an die am 22. Dezember 2016 verstorbenen Chefredakteurin der italienischen Vogue nicht statt. Am Montag, 27. Februar wird im Mailänder Dom eine Messe zu Ehren von Franca Sozzani zelebriert.

Insgesamt werden an der Mailänder Modewoche 174 Kollektionen im Rahmen von 70 offiziellen Schauen präsentiert. Dazu kommen verschiedene Präsentationen, die nicht auf dem offiziellen Programm stehen, darunter Dolce & Gabbana am 26. Februar, Kristina Ti und Roccobarocco, sowie 92 Präsentationen. Im September 2016 wurden im Rahmen von 71 Schauen und 90 Präsentationen 176 Kollektionen gezeigt.

Zusätzlich zum Rahmenprogramm wird die Veranstaltung von 37 Events flankiert, darunter verschiedene Feiern, Ladeneröffnungen und Ausstellungen. Außerdem sind 15 von der italienischen Modekammer ausgewählte Nachwuchstalente am Fashion Hub Market zu sehen. In diesem Bereich des UniCredit Pavillons, dem Hauptquartier der Modewoche, können die vielversprechenden Jungdesigner ihre Kollektionen präsentieren.

An der kommenden Ausgabe, die diesen Mittwoch eröffnet wird, nehmen sechs neue Marken teil, darunter drei chinesische Labels: Angel Chen, Ehrengast des Mercedes-Benz International Designer Exchange Programs, das vom Designer Xuzhi Chen gegründete Label Xu Zhi auf Einladung von Giorgio Armani und Annakiki der Designerin Anna Yang, die soeben ein neues Büro in Mailand eröffnete.

Auch der georgische Designer Irakli Rusadze ist mit seinem Label Situationist erstmals in Mailand zu sehen. Er folgt der Einladung der White Milano. Das alteingesessene französische Label Vionnet, das vom kasachischen Milliardär Goga Ashkenazi geführt wird, wendet sich von Paris ab, um in Mailand zu defilieren.


LMehrere Schauen finden in der Sala delle Cariatidi im Palazzo Reale statt - Instagram Cameramoda.it


Der Veranstaltung fern bleiben das Label Roberto Cavalli, dessen Kreativdirektor Peter Dundas im vergangenen Oktober entlassen wurde, sowie die jungen Marken San Andres Milano und Piccione.Piccione, die im Februar 2015 bzw. im Februar 2016 ihr Debüt auf den Mailänder Laufstegen gaben.

Drei weitere Marken kehrten Mailand den Rücken zu, um sich anderen Metropolen zuzuwenden: Philipp Plein defiliert lieber in New York, Ports 1961 in London und Uma Wang am 3. März in Paris.

Auch das Label der kanadischen Zwillinge Dean und Dan Caten, Dsquared2, zeigt seine Womenswear in dieser Saison nicht in Mailand, da es seine beiden Linien im Januar an einer einzigen Show an der Menswear-Modewoche präsentierte.

Gucci und Bottega Veneta hingegen sagten ihre Teilnahme im Januar ab und kehren nun mit einer mit Spannung erwarteten gemischten Show zurück, ersteres Label am Mittwoch, 22. Februar, letzteres am Samstag, 25. Februar. Auch die Show von Marni erregt starkes Interesse. Es handelt sich um die erste Womenswear-Kollektion des neuen Kreativdirektors Francesco Rissi, nachdem die Markengründerin Consuela Castiglioni im vergangenen Oktober zurücktrat.
 

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