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Maison Margiela: Destrukturierte stilistische Impertinenz

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
27.02.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Kleidung hat John Galliano schon immer fasziniert, obwohl er sich in seinen Designs für Maison Margiela vielmehr damit befasst, sie auseinanderzunehmen. Besonders wenn es sich um die Garderobe der sehr ehrwürdigen Bourgeoisie handelt.


Maison Margiela - Herbst/Winter 2020 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


Dies trifft sowohl auf die Menswear als auch die Womenswear zu, manchmal auf beide zugleich, wie beim
Eröffnungslook der Margiela-Show im Pariser Grand Palais am Mittwoch. Es hätte sich dabei um einen klassischen männlichen Mantel handeln können, doch wurde er so aufgeschnitten, dass man durch ihn hindurch ein durchsichtiges Kleid sehen konnte, das über einem Seidenkleid getragen wurde – Säume, Polster, Rosshaar und Nähte, alles sichtbar. Ein künstlerisches Modestatement in seiner reinsten Form – wie vieles in dieser durch und durch hervorragenden Kollektion.

John Galliano arbeitete mit viel Fingerspitzengefühl und Schichten und schuf daraus allerlei faszinierende Visionen – eine Masterclass der Schnittkunst und des manischen Zerlegens in Einzelteile. Von Offiziersmänteln mit einem einzigen Hammelkeulen-Ärmel bis hin zu einem Eliza-Doolittle-Spitzenkleid, das mit einem in seine Einzelteile zerlegten blumigen Trenchcoat verwoben zu sein schien. Sogar Wollsocken schienen sich an den Nähten aufzulösen. Die Kollektion war laut John Gallianos Begleittext der "Technik des unfertigen Werks" gewidmet.


Maison Margiela - Herbst/Winter 2020 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


Die Stimmung war kräftig und dennoch ausgefeilt, was durch eine hervorragende Farbpalette noch unterstrichen wurde – matte Rosa-, Orange-, Violett- und Pinktöne. Der britische Designer setzte auch die Codes des Hauses wirkungsvoll ein, mit unbestreitbarem kommerziellem Flair. Die gespaltene Stiefelspitzen, die der Gründer berühmt machte, waren in der neuen Kollektion bei Halbschuhen zu sehen. Der Erfolg im weltweiten Ladennetzwerk von Margiela ist gewiss.

Wie für eine Galliano-Show üblich, war auch an dieser Veranstaltung eine Dose stilistischer Verdorbenheit vorhanden. Für das Finale sandte er verrückte Dandies in majestätischen Mänteln mit 30 cm breiten Aufschlägen über den Laufsteg, mit Gürteln und Trapperhüten aus Alaska oder symmetrisch zusammengefassten Rocky-Mountain-Hüten. Kurz gesagt: Ein destrukturierter Erfolg für Maison Margiela.
 

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