×
2 485
Fashion Jobs
IRIS VON ARNIM GMBH
Trainee / Werkstudenten Aus Dem Bereich Wirtschaftsinformatik (All Genders)
Festanstellung · HAMBURG
PUMA
Project Manager s/4 Hana & Digital Solutions
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Business Analyst (M/F/D) Assortment Planning - Brand Adidas Europe
Festanstellung · Herzogenaurach
PUMA
Senior Product Line Manager Sportstyle Apparel Global Speed
Festanstellung · Herzogenaurach
PUMA
Product Line Manager Sportstyle Apparel
Festanstellung · Herzogenaurach
NEW YORKER
Personalsachbearbeiter* Schwerpunkt Controlling in Wiesbaden
Festanstellung · WIESBADEN
FASHION CAREER BY NIEMANN CONSULTA
(Senior) Sales Manager (M/W/D) Shoes Premium - Süd Deutschland
Festanstellung · FRANKFURT AM MAIN
FASHION CAREER BY NIEMANN CONSULTA
(Junior) Sales Manager (M/W/D) Shoes & Leather - Premium - Nord Deutschland
Festanstellung · DÜSSELDORF
HIGHSNOBIETY
Senior Project Manager (f/m/d)
Festanstellung · BERLIN
HIGHSNOBIETY
Freelance Retail Operations Manager/ Project Manager (f/m/d)
Festanstellung · BERLIN
HIGHSNOBIETY
Head of Retail (f/m/d)
Festanstellung · BERLIN
CHRIST
(Junior) Account Manager International (M/W/D)
Festanstellung · HAGEN
PUMA
Manager Commercial Marketing Motorsport
Festanstellung · Herzogenaurach
GALERIA KARSTADT KAUFHOF
Einkäufer (w/m/d) – Bereich DOB Premium & Contemporary
Festanstellung · ESSEN
CHRIST
Brand Manager Marketing (M/W/D)
Festanstellung · HAGEN
VALMANO
Marketing Manager (M/W/D)
Festanstellung · HAGEN
ARMEDANGELS
Senior Produktmanager*in (w/m/d) Flat Knit
Festanstellung · KÖLN
ARMEDANGELS
IT-Projekt Manager (w/m/d) Supply Chain Solutions
Festanstellung · KÖLN
ARMEDANGELS
User Experience (UX/UI) Lead (w/m/d)
Festanstellung · KÖLN
ARMEDANGELS
Praktikant*in im Content Management (w/m/d)
Festanstellung · KÖLN
ARMEDANGELS
Marketplace Business Development Specialist (M/W/D)
Festanstellung · KÖLN
ARMEDANGELS
Digital Growth Director (f/m/d)
Festanstellung · KÖLN
Veröffentlicht am
20.04.2016
Lesedauer
2 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

MAK zeigt Historie der Mode-Utopien

Veröffentlicht am
20.04.2016

Die MAK-Ausstellung „Mode-Utopien. Haute Couture in der Grafik“ zeigt aktuell und noch bis zum 4. September 224 Werke aus 500 Jahren europäischer Modegeschichte. MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein möchte Mode als „Kernbereich der angewandten Kunst“ verstärkt in das Programm des Museums für Angewandte Kunst integrieren.


Um die Ausstellung stattfinden zu lassen wurden im Vorfeld sechs Jahre lang über 4.000 Mode-Illustrationen sowie 5.000 weitere Modeblätter von Kuratorin Kathrin Pokorny-Nagel sortiert und durchforstet.

Schon im 16. Jahrhundert hat die Mode einen großen Stellenwert in der Kunst eingenommen, dies verdeutlicht die Ausstellung. Laut Pokorny-Nagel bietet MAK zwar keinen Gesamtüberblick, aber doch einen Überblick über einzelne Phänomene der europäischen Modezeichnung.

Wesentlich dabei ist die Utopie. So sagt die Kuratorin anlässlich eines Presserundgangs: "Bei Vielem handelt es sich um untragbare, unleistbare und oft auch bis heute noch unproduzierbare Mode. Schon damals war Haute Couture oft mehr Kunstwerk als Alltagsbekleidung."

Besonders faszinierend sei auch der Umstand gewesen, wie sehr die damaligen Künstler "die neue Stofflichkeit der Renaissance in Schwarz-weiß auf die Kupferplatte übertragen haben". Um alle Details zu entdecken, wurden in der Schau extra Lupen aufgelegt, mit denen man jede kleinformatigen Abbildung von modischen Kreationen genauer betrachten kann.

Von Holzschnitten aus dem Jahre 1571 bis zu niederländischen Blättern und Entwürfen der Wiener Mode aus dem Jahr 1893 gibt es zahlreiche Arbeiten zu bewundern.

Kuriositäten haben ebenfalls einen Weg in die Ausstellung gefunden, wie zum Beispiel die Kupferstichserie "Mascarade a la Grecque" (1771) des Franzosen Ennemond Petitot. Seine Arbeiten legte er als Satire auf den neuen Stil der Barockzeit und des Klassizismus an. Auch Elemente verschmolzen hier mit der Mode.

Auch die Anfänge des Modejournalismus werden auf der Ausstellung thematisiert. Es wird das von 1786 bis 1827 erschienene "Journal des Luxus und der Moden" gezeigt, das mit seinen kolorierten Kupferstichen die aktuellen Trends an der Schwelle vom Klassizismus zum Biedermeier ins Licht rückte.
Pokory-Nagel betont, dass man in den 1930er-Jahren aufgehört, habe Modezeichnungen für das MAK zu sammeln. Sie nennt die aufkommende Modefotografie als Grund.

Wer sich noch weiter mit der Materie befassen möchte, hat die Möglichkeit, die mehrere tausend Werke umfassenden Blätter aus dem Archiv im Internet auf der Website des MAK zu durchforsten. Im Juni widmet man sich dann im Rahmen eines zweitägigen Symposiums (24. und 25.Juni) dem "System Mode / Revisited - (Psycho-)Analytische Zugänge".
 

Copyright © 2022 FashionNetwork.com Alle Rechte vorbehalten.