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Veröffentlicht am
14.09.2017
Lesedauer
3 Minuten
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Marc Jacobs tropische Ausgabe

Veröffentlicht am
14.09.2017

Fashion Week New York: Überlass‘ es ruhig Marc Jacobs, eine ruhige New Yorker Saison mit der erfinderischsten Show der Fashion Week abzuschließen.
 

Marc Jacobs - Frühjahr/Sommer 2018- Womenswear - New York - © PixelFormula


Nicht, dass er eine Explosion verursacht hätte – da, wie man sah, die Show fast ganz ohne Sound präsentiert wurde – als die Models in der riesigen Uptown Armory-Location auf der Park Avenue auf- und abmarschierten. Normalerweise bauen Designer große Sets drinnen in diesen Mammuträumlichkeiten auf. Jacobs ließ es aber stattdessen ganz leer – mit nur einem einzigen Stuhlkreis für das Publikum am Rand entlang und mit einer Besetzung aus 56 auf dem Kiefernholzboden Marschierenden.

Die Kollektion war dagegen randgefüllt mit visuellen Reizen. Jacobs mag auf viele seiner klassischen Ideen zurückgegriffen haben – von seinen abgedrehten Plaids bis hin zu seinen bevorzugten mega-großen Knöpfen – aber die Kollektion fühlte sich dennoch sehr neuartig an. Seine Besetzung aus in NYC stationierten Hipster-Models marschierte in hellen, gebundenen Turbanen und afrikanischen Stammes-Hüten entlang.

Der Umfang war riesig: 15 Zentimeter breite, umgeschlagene Hemdenkrägen, elefantenartige Hosenanzüge und Strickjacken, die bis über die Knie reichten. Jacobs Flugreise- und Gürteltaschen erschienen ebenfalls deftig und seine Gürtelenden schleiften beinahe auf dem Boden.
Der Designer verwendete seine überarbeiteten Plaids in Form von riesigen Kokonmänteln und Regenbekleidung mit Egg-Shape – Trainingsbekleidung im Mix mit maßgeschneiderter Optik. Oftmals ausgestattet mit einer neuen sportlichen Version seines Logo-Namens.

"Die Fantasie in die Realität umdrehen, durch übertriebene, dekadente und exotische Sportswear-Silhouetten. Diese Kollektion ist die Neubewertung der Saisons, irgendwo jenseits der urbanen Landschaft von New York City.", erklärte Jacobs in seinem Programmheft.

Es sah so aus, als würden seine Stoffe mit Blumen- und Blattdrucken von einem Einkaufsbummel auf einem senegalesischen Marktplatz stammen, obwohl sie abstrahiert und in einer Mischung aus Nylon, Seide und Jersey daherkamen. Zusätzlich, dank der raffinierten Hände vom Meister der Hutmacherkunst, Stephen Jones, sah man die bemerkenswertesten, geformten Kopfbedeckungen in New York dieses Jahrzehnts.

Vor allem war erkennbar, dass hier ein Designer sehr hart gearbeitet hatte und dass dieser fest entschlossen schien, seine Marke wieder auf Kurs zu bringen, nachdem das Haus – von Analysten geschätzt – etwa 70 Millionen Euro im vergangenen Jahr verloren hatte.

In der Show war jedermann von Courtney Love bis zum nächsten CEO des Hauses, Eric Marechalle (der am 2. Oktober seinen neuen Job in New York beginnt), vertreten.

"Hervorragend! Ich denke, was wir heute gesehen haben, war ein kreatives Genie bei der Arbeit. Meine Aufgabe wird es sein, sicherzustellen, dass mehr Menschen alle Aspekte seines Talents verstehen. Sodass die Leute alle seine aufregenden Produkte entdecken können, wenn sie in unsere Läden kommen.", sagte Marechalle, der die Show gleich verließ, um an einer Veranstaltung seines derzeitigen Jobs teilzunehmen, als CEO von Kenzo. Eine "keusche Wohltätigkeits"-Party, ausgeschrieben und ausgeführt von Natasha Lyonne, fernab in der Lower East Side.

"Kenzo war eine tolle Erfahrung. Jetzt sind wir sehr glücklich, nach New York zu kommen, was eine sehr aufregende Herausforderung wird. Marc Jacobs ist eine geniale Marke!", sagte der Manager mit einem Lächeln, der seine Familie in ein Loft in der Innenstadt von Manhattan umsiedeln wird.

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