Marketingkosten drücken auf Tod's Kerngewinn 2018

Der italienische Luxusgüterhersteller Tod's berichtete am Montag über einen stärker als erwarteten Rückgang des Kerngewinns im Jahr 2018 um 26 Prozent, was auf einen starken Anstieg der Marketing- und Designkosten zur Stärkung seiner Marke zurückzuführen ist.

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Das Ebitda betrug 118,3 Mio. Euro, verglichen mit den erwarteten 125 Mio. Euro nach dem Refinitiv-Konsens. Tod's schlägt eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor, verglichen mit 1,40 Euro im Vorjahr.

"Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018 spiegeln den laufenden Unternehmensplan und die strategische Entscheidung wider, erhebliche finanzielle Ressourcen zu investieren, um das zukünftige Umsatzwachstum zu unterstützen", sagte Chief Executive Diego Della Valle, der Hauptaktionär des Unternehmens, in einer Erklärung.

Er sagte, dass die Kollektionen, die derzeit in den Geschäften erhältlich sind, "sehr positiv" von den Kunden angenommen werden.

Ende 2017 lancierte er ein neues Geschäftsmodell namens "Tod's Factory", um rückläufige Umsätze umzukehren und die Namensmarke mit neuen Produkten und häufigeren Kollektionen zu erneuern.

Obwohl die neue Strategie nur langsam Früchte trägt, sagte Della Valle am Montag, dass er zuversichtlich sei, das Ziel der Gruppe – mehr Effizienz und Umsatzwachstum – zu erreichen, ohne einen Zeitrahmen festzulegen.

Übersetzt von Felicia Enderes

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