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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
16.03.2011
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2 Minuten
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Marokko umwirbt den deutschen Markt

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
16.03.2011



Marokko fokussiert die Sourcing-Aktivitäten auf den deutschen Markt. Daher präsentieren sich marokkanischer Hersteller vom 10. bis 12. Mai auf der Trade Mission im . Die ersten Anmeldungen sind bereits eingegangen.
Marokko hat sich bereits einen guten Namen in der Modeindustrie erarbeitet. Seit vielen Jahren bestehen enge Geschäftsbeziehungen zu Frankreich, Spanien, Großbritannien und Italien. Allein die Inditex-Gruppe nutzt Marokko als ihren Hauptproduktionsstandort und lässt dort jährlich 80 Mio. Teile produzieren, das sind 15% des gesamten marokkanischen Mode-Exportes in die EU. Aber auch andere große europäische Modeunternehmen wie etwa Mango, Promod, Desigual, Topshop und Pimkie und auch Designerlabels wie Dolce & Gabbana, Diesel, Max Mara oder Lacoste nutzen die Vorteile der Produktion in Marokko. Dazu gehören u.a. die zollfreie Einfuhr in die EU, klare Spezialisierungen, logistische Gründe wie kurzfristige Lieferzeiten und kurze Transportwege, die Einhaltung gewisser sozialer Standards und ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis. Der gesetzliche Mindestlohn einer Näherin beträgt umgerechnet 185 Euro, was zwar über dem Lohnniveau von Kambodscha oder Bangladesch, aber unterhalb des Niveaus der Türkei und Osteuropas liegt.

Groß im Export - nur nicht in Deutschland

Jedes Jahr exportiert Marokko Textilien und Bekleidung im Wert von 2,6 Mrd. Euro, mehr als ein Viertel des Gesamtexportes. Rund 37% der Textilien werden nach Frankreich ausgeführt, danach folgen Spanien mit 36% und Großbritannien mit 12%. Der deutsche Exportanteil für Unternehmen wie Brax, Alberto, die Otto Group oder Hauber Fashion beträgt noch nur 4%.
Ziel ist es, Deutschland als Europas größtem Bekleidungsmarkt stärker für das Sourcing in Marokko zu gewinnen. Es gibt bereits erste Interessenbekundungen renommierter Marken, die vor allem an ‘Quick Response’ Lieferungen und kleineren Abnahmemengen interessiert sind. Weiter sind die drastischen Rohstoffpreiserhöhungen und der Dollar-Anstieg Grund genug, um die Produktionsstandorte nach Marokko zu verlegen.

Made in Morocco nicht nur günstig, auch nachhaltig

Unterstützt wird die Trade Mission von dem Verband der marokkanischen Textil- und Bekleidungsindustrie AMITH, der rund 750 heimische Mitgliedsunternehmen aus der Textil- und Bekleidungsindustrie bei der Promotion und im Marketing unterstützt. Außerdem gibt es Maßnahmen, die nachhaltige Textilproduktion fördert, etwa mit dem Programm FIT (Fertigung, Färbung, Druck) im Rahmen des ‚Pacte Nationale d’Emergence Industrielle 2009 – 2015‘, die Initiative Cotton Made in Africa oder als Partner von Le Fibre Citoyenne.
Etwa 4% des Bruttoinlandsproduktes werden in der Textil- und Bekleidungsindustrie erwirtschaftet.

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