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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
16.03.2022
Lesedauer
4 Minuten
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McQueens Comeback in New York

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
16.03.2022

Sarah Burton bricht mit einer langjährigen Tradition bei Alexander McQueen, indem sie ihre Herbstkollektion 2022 am Dienstagabend in New York enthüllte.

​"New York ist aufregend, kreativ, nicht eine gehetzte, aber doch eine pulsierende Stadt. Ich wollte die Schnitte und Farben mit Rhythmus, Energie und Präzision ausgestalten, um bewusst eine Ausstrahlung und ein gewisses Gespür sowie viel Charakter zu haben", erklärte Sarah Burton nach der Alexander McQueen-Show. Sie verwies darauf, wie sehr New York ihren Ansatz für diese Kollektion beeinflusst hat.


Alexander McQueen Herbst-/Winterkollektion2022 - Alexander McQueen


Doch beim Anblick ihres Sets im Agger Fish Building im Brooklyn Navy Yard mit fast 5 m hoch aufgetürmten Pilz- und Mulchbergen kam eine andere Realität zum Vorschein: Ein kernigerer Ansatz. Während sie beipflichtete, dass die Pilze im Zeitalter der Mikrodosierung zweifellos zeitgemäß sind und die Flora die Verbundenheit zur Gemeinschaft symbolisiert, wie auch Bäume eine sich gegenseitig unterstützende, interaktive Gemeinschaft bilden.

Vor diesem Hintergrund gestaltete Burton die Damenkollektion für McQueen, mit einem einzigartigen New Yorker Einschlag. "Diese Kleider sind individuelle Figuren, ebenso wie wir Figuren in der McQueen-Familie haben. Es fühlte sich an, als könnten sie in New York oder jeglicher anderen Stadt existieren", sagte sie weiter.

Um dies zu erreichen, spielte die Show mit Bilderwelten, die New York zu entstammen scheinen, zumindest diejenigen Ideen von McQueen, die die 80er-Jahre im Big Apple aufgreifen. Lederkleider in Variationen für Biker, wie ein trägerloser Overall oder eine an der Taille geraffte Schößchenjacke zum Beispiel. Oder ein ledernes Bandeau-Top zum präzis geschnittenen Kleid.

Kleider aus Seidenfaille mit charakteristischen Bustiers und vielen Raffungen sowie weite Röcke, die an die Zeit erinnern, als Madonna und Cyndi Lauper in New York den Ton angaben. Eines in silberner Ausführung schien eine Anspielung an Andy Warhols Factory-Zeiten zu sein. Ein fransenbesetztes und besticktes mehrfarbiges Stricktop sorgte für punkige Vibes. Ein graffitiähnlicher Print, der in Kombination mit Reißverschlüssen sehr nach Stephen Sprouse aussah, doch von einem Studiofoto stammte.


Alexander McQueen Herbst-/Winterkollektion2022 - Alexander McQueen


"Es war eine Anspielung an ein Kleid, das Shalom Harlow in der ‚13 Show‘ trug", so Burton mit Verweis auf das weiße Kleid, das in der bahnbrechenden Show von Robotern besprüht wurde. "Es war der Schatten einer Person, die sich im Studio bewegte, dann abstrahiert. Ebenso wie die lackierten Spitzenkleider Lees frühe Kollektionen in Erinnerung riefen. Diese Charaktere, alt und neu, koexistieren.

Die Vitalität der Stadt fand in den genauen Schnitten Ausdruck, was auch für diese von der Wall Street gesteuerten Dekade zutrifft, clevere Schnitte und Schlitze und breite Schultern à la David Byrne, erinnern an dieses Zeitalter. Auch die Farben – Acid Yellow, Grün, Leuchtrot, Orange und Blau – veranschaulichen die Faszination der Stadt.

"Die Farbpalette kam durch das Beobachten eines Fotos von Pilzen – die aktuell natürlich sehr zeitgemäß sind – doch was mich wirklich begeistert, ist, wie Bäume miteinander sprechen und als kreative Gemeinschaft zusammen heilen und arbeiten. Doch sind sie zugleich giftig", erklärte sie weiter. Die Farben seien alle in der Natur vorhanden.



Alexander McQueen Herbst-/Winterkollektion2022 - Alexander McQueen


So New York-zentriert diese Kollektion auch war, blieb die natürliche Welt stets in Greifweite von Burtons Werk. Sie verwies darauf, dass 85 Prozent aller aus Großbritannien bezogenen Wolle nachhaltig sei und die Faille- und Nylonstoffe recycelt wurden. Das Unternehmen verwendet zwar noch immer tierisches Leder, doch laufen Experimente mit Pilz- und anderen nachhaltigen Lederalternativen. Das Haus folgt damit den Vorstellungen des Mutterkonzerns Kering. Burton betonte, dass der Mulch aus umgestürzten Bäumen gefertigt worden sei und nach der Show an Landwirte und Kunstprojekte gespendet werde.

Dennoch werden Kritiker nicht müde, darauf hinzuweisen, dass Schauen im entfernten Ausland nicht nachhaltig sind. Burtons Überzeugung, in New York zu defilieren, geht auf die starke Verbindung zurück, die sie selbst und die Marke mit der amerikanischen Modehauptstadt pflegen.

"New York und Amerika sind für McQueen sehr bedeutend, hier wurden wir stets unterstützt. Hier enthüllten wir Dante (1996), Eye (1999) und Savage Beauty (2011). Es bildet einen Teil unserer kreativen Gemeinschaft. Ich habe Menschen aus New York schon immer geliebt, somit ist es wirklich schön, hierherzukommen und das zu würdigen.

Die Stadt zählt auch eine gewichtige Anzahl treuer Kunden. Viele trugen Bustierkleider mit vollem Rock zur Party nach der Show im Boom Boom Room des Standard Hotels. Die amerikanischen Kunden zu sehen und ihnen die Kollektion zu zeigen und eine neue Erfahrung zu ermöglichen, war ein weiterer Grund für Burton, in New York zu defilieren.

Die Designerin hofft, vor ihrer Rückkehr nach London am Mittwoch selbst auch in den Genuss einer neuen Erfahrung zu kommen. Es ist mehr eine einfache Bitte. Sie hoffte, die Luft der Stadt schnuppern zu können. "Das Licht in New York ist rein und klar wie sonst nirgendwo. Ich möchte das Licht sehen. Es ist wunderschön hier".

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