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DPA
Veröffentlicht am
23.08.2020
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2 Minuten
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Mehrwertsteuersenkung drückt Inflationsrate unter Null

Von
DPA
Veröffentlicht am
23.08.2020

Die Senkung der Mehrwertsteuer hat nach Angaben des Statistischen Bundesamtes den Preisauftrieb in Deutschland im Juli gedämpft. Erstmals seit gut vier Jahren rutschte die Jahresinflationsrate wieder unter die Nulllinie. Die Verbraucherpreise gaben im Juli gemessen am Vorjahresmonat um 0,1 Prozent nach, wie die Wiesbadener Behörde am Donnerstag mitteilte. Sie bestätigte damit vorläufige Daten, die sie am 30. Juli veröffentlicht hatte. Zum letzten Mal war die Jahresinflation im April 2016 negativ gewesen mit ebenfalls minus 0,1 Prozent.

Reuters


Um den Konsum in der Corona-Krise anzukurbeln, hat die Bundesregierung die Mehrwertsteuer vom 1. Juli an für ein halbes Jahr gesenkt: von 19 auf 16 Prozent beziehungsweise 7 auf 5 Prozent. Händlern und Dienstleistern steht es frei, ob und wie sie die niedrigeren Steuersätze an die Verbraucher weitergeben.

Folgen durch die Mehrwertsteuersenkung sehen die Statistiker bei den Energiekosten. Die Preise für Haushaltsenergie und Kraftstoffe sanken gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,7 Prozent, trotz wieder steigender Ölpreise auf dem Weltmarkt. Zugleich schwächte sich der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln deutlich ab von 4,4 Prozent im Juni auf nun 1,2 Prozent. Ohne Energieprodukte und Nahrungsmittel hätte die Inflationsrate den Statistikern zufolge bei plus 0,7 Prozent gelegen.

Für Dienstleistungen mussten Verbraucher 1,2 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Hier machte sich die Mehrwertsteuersenkung kaum bemerkbar. Für den Friseurbesuch und für Körperpflege mussten Verbraucher 4,9 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Auch der Besuch von Restaurants, Cafés und der Straßenverkauf wurden teuer (plus 1,6 Prozent). Zugleich schlugen höhere Kaltmieten (plus 1,4 Prozent) durch, die nicht von der Verringerung der Mehrwertsteuer betroffen waren.

In welchem Umfang die niedrigeren Steuersätze weitergegeben wurden, sei nur schwer nachweisbar, da die Preisentwicklung von vielen Faktoren abhänge, erklärten die Statistiker. Rein rechnerisch würde sich bei einer vollständigen Weitergabe eine um 1,6 Prozentpunkte niedrigere Inflationsrate ergeben.

Im Vergleich zum Vormonat Juni sanken die Verbraucherpreise insgesamt um 0,5 Prozent.

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