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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
29.06.2022
Lesedauer
6 Minuten
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Menswear: Die zehn Modetrends der Frühjahr-/Sommerkollektionen 2023

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
29.06.2022

Mit dem Ende der Pandemie kommt beim Mann wieder Lust auf, sich elegant zu kleiden. "Ausgehen!", so der Leitsatz der Schauensaison mit den Männermodekollektionen, die am 26 Juni endete. Zunächst natürlich ein Ausgehen am Abend, mit der Rückkehr zur Geselligkeit. Aber auch ein Her-ausgehen in die Natur, zwischen Sport, Eintauchen in die Umwelt und Urlaub an der Sonne und am Strand. Die in London, Florenz, Mailand und Paris enthüllten Menswear-Kollektionen für die Frühjahr-/Sommersaison 2023 wurden großmehrheitlich wieder in Form von Live-Schauen organisiert. Sie zeichnen sich durch ihre frische und lässige Eleganz aus, mit dem Wiederaufkommen der formellen Kleidung. Doch behält sich diese einen Teil des während der Lockdowns gewonnenen Tragekomforts bei. Im kommenden Sommer bringt der Mann zudem seine weibliche Seite noch deutlicher zum Ausdruck und spielt mit viel Humor mit Archetypen der Männlichkeit wie Cowboy- und Biker-Elementen.


Giorgio Armani, Frühjahr/Sommer 2023 - © PixelFormula


1 -  Der lässige Anzug 

Das Revival des Anzugs setzt sich auch in dieser Saison fort. Im dritten Jahrtausend kommt Mann nicht umhin, ein Exemplar davon in seiner Garderobe zu haben, sei es in Kombination mit einer Anzugshose, mit Shorts oder Bermudas. Natürlich kommt der Anzug nach den Lockdowns und der Streetwear-Welle in neuer Ausgestaltung daher, mit leichteren, weicheren Stoffen, mit sehr breiten Hosen, oft mit Tunnelzug und dekonstruierten Blazern. Für den kommenden Sommer wird das Kleidungsstück aufgrund des Klimawandels bevorzugt im Stilmix und auf nackter Brust getragen. Ein absolutes Must, gesehen auf allen Laufstegen.        


MSGM, Frühjahr/Sommer 2023 - © PixelFormula


2 -  Bauchfrei   

Nackte Oberkörper und Bäuche sind keine Marotte, sondern bestimmen im kommenden Sommer die Silhouetten. Nachdem der Look in den vergangenen Sommersaisons bereits bei den Frauen großen Erfolg hatte, halten Crop Tops auch in der Männergarderobe Einzug. Hier sind sie sogar noch kürzer und lassen den Blick auf den Bauchnabel und den muskulösen Unterleib frei. Die Kleider werden unter der Brust radikal abgetrennt. Dies gilt nicht nur für Unterhemden, T-Shirts, Pullover, Strickwaren und andere enganliegende Oberteile, sondern auch für Hemden und Jacken, einschließlich Smokings. Fendi und Miu Miu starteten den Trend in der Frühjahr-/Sommersaison 2022 mit wilden Schnitten in den Sakkos. Nun machen alle Marken mit, von MSGM, Amiri und LGN Louis Gabriel Nouchi über Thom Browne und Moschino bis hin zu VTMNTS, Mowalola und vielen anderen mehr.
 

TAAKK,Frühjahr/Sommer 2023 - © PixelFormula


3 -  Ripped Jeans 

Denim ist schon seit mehreren Saisons zurück, doch im kommenden Sommer nimmt er die ganze Garderobe und die verschiedensten Stilrichtungen für sich ein, vom Destroyed Look bis hin zur Formalwear. Der blaue Stoff findet in allen Kleidungsstücken seinen Platz, sogar in Mänteln und Stiefeln – wie die riesigen Overknees aus alten Jeans bei Dolce & Gabbana. Besonders die Washed-Optik ist beliebt, wie auch schmutzige und abgetragene Stoffe. Dazu kommen natürlich zerrissene Modelle, die beim japanischen Label Taakk mit Stickereien spielerisch eingeflochten werden.


Marine Serre, Frühjahr/Sommer 2023 - © PixelFormula


 4 -  Frottee

Die Hundstage erfordern neue Lösungen. Die Designer haben sich auf die Suche nach neuen Textilien gemacht, die leichter, frischer und angenehmer zu tragen sind, wobei viel Baumwolle und erneut auch Leinen zu beobachten ist. Diese Stoffe werden durch Frotteeelemente aufgelockert, für einen originellen, sommerlichen Look. Die überzeugendsten Modelle waren bei Marine Serre in Form von Hemd- und Hosenensembles, bei Gunther und LGN als Umhängemäntel und bei Magliano wie ein um die Hüfte gewickeltes Badetuch zu sehen.


Jordanluca, Frühjahr/Sommer2023 - © PixelFormula

 
5 -  Lederne Minishorts

Retro-Shorts im Miniformat wurden im vergangenen Jahr eingeführt und haben sich nun zu einem starken Trend entwickelt. Neu sind sie im kommenden Sommer unbedingt aus Leder gefertigt, möglichst aus schwarzem Leder. Prada entwickelte die ganze Kollektion um dieses Kleidungsstück herum und zeigte ein mit doppeltem Reißverschluss ausgearbeitetes Modell. Bei Walter Van Beirendonck gibt es Mini-Shorts mit breiten Fransen und bei EgonLab lehnen sich die Entwürfe stellenweise an Unterhosen an.
 

Dries Van Noten, Frühjahr/Sommer2023 - © PixelFormula


6 -  Vaters Schlafanzug

Der Schlafanzug-Anzug ist bereits bekannt und wurde bislang eher in seidigen Stoffen und für den Abend ausgefertigt. Im kommenden Sommer hingegen wird er auch tagsüber mit natürlicher Eleganz getragen. Es ist heiß und Tragekomfort ist gefragt? Das geht nun ganz einfach, kann man doch im Schlafanzug aus dem Haus. Aber nur, wenn es sich um ein Pyjama aus früheren Zeiten handelt, aus leichter Popeline mit hellblauen Streifen. Givenchy fertigte aus diesem Stoff einen Total Look mit Hemd, Shorts und Handschuhen und trifft damit den Zeitgeist. Die breite Hose mit Elastikbund aus gestreifter Baumwolle sorgt für Furore, zumal sie unkompliziert mit fast allem kombiniert werden kann.



DSquared2, Frühjahr/Sommer2023 - © PixelFormula


7 -   Der Sarong

Der Sarong ist ein langes Stück Stoff, das wie ein Strandtuch um die Taille geknüpft wird. Als Alternative zum Rock hält er in den meisten Menswear-Kollektionen für die Frühjahr-/Sommersaison 2023 Einzug. Die Grenzen zwischen den Geschlechtern verwischen immer mehr, während die Kunden ständig auf der Suche nach mehr Tragekomfort sind. Von weißen Badetüchern bei Dolce & Gabbana und Magliano über gepolsterte Teppiche bei Craig Green bis hin zur recycelten Spitzentischdecke bei Hed Mayner gibt es Sarongs für jeden Geschmack. Bei Moschino auch in rebellischer Version mit breitem Gürtel und schwarzem Stoff oder ganz cool bei Dsquared2 mit lässigen bunten Blumen-Sarongs unter der Jacke.


LGN Louis Gabriel Nouchi, Frühjahr/Sommer 2023 - © PixelFormula


8 -  Trompe-l’œil

Ein fröhlicher Wind weht durch die Kollektionen, ohne in Exzentrik auszuarten. Die Menschen haben einfach Lust darauf, Spaß zu haben, zu lachen und sich etwas zu gönnen. Und das kommt in den Kleidern in starken und unerwarteten Drucken zum Ausdruck, die oft aus der Kunst stammen, wie in der Pop Art-Kollektion von Junya Watanabe. Andere Couturiers setzen auf Trompe-l’œil-Effekte, bei denen Kleider auf Basics aufgemalt werden (Y/Project, Maison Mihara Yasuhiro, Moschino) oder wo anatomische Details zu sehen sind, als entblößte sich die Person.


Thom Browne, Frühjahr/Sommer2023 - © PixelFormula


9 -  Cowboys

Auch der Cowboy-Trend passt gut zu dieser ausgelassenen, festlichen Stimmung. Diese macht sich auch durch die Rückkehr einer gewissen Kunst, sich richtig zu kleiden, bemerkbar. Mit Cowboystiefeln, breitkrempigen Hüten und bestickten Fransenhemden, dazu dicken Gürtelschnallen oder Medaillen sowie das berühmte Lederhalsband sorgte das Cowboy-Outfit bei den Designern sichtlich für Inspiration. Bei Craig Green war sogar ein Steigbügel zu sehen! Besonders die "Chaps" haben die Vorstellungskraft der Designer angestachelt. Diese Überziehhosen, die Cowboys zum Schutz über ihren Jeans tragen, werden im kommenden Sommer direkt auf der Haut getragen, wobei spannende Blicke auf entblößte Hintern frei werden. Bei Thom Browne sind die Chaps geflochten und mit Fransen ausgestattet, bei Casablanca aus Indigo-Jeans und mit Margeriten bestickt, und bei Celine schließlich ganz aus Leder gefertigt.



Craig Green,Frühjahr/Sommer 2023 - © PixelFormula


10 -  Überraschende Accessoires

Accessoires strömen in allen Größen und Formen auf die Laufstege, von Kopf bis Fuß, oft in sehr verspielter Manier. Nach zwei Krisenjahren bilden sie ein vorzügliches Ventil, um die Rückkehr zum Shopping as usual zu kanalisieren – und hoffentlich wieder auf gewohnte Bahnen zu lenken. Von der Kenzo-Krawatte in Form eines Elefantenrüssels über Zigarettenhalter für das Ohr bei EgonLab, bis hin zu mit Strickwaren überzogenen Skateboards und Fahrradlenkern bei J.W. Anderson waren auf den Laufstegen der ersten wahren Post-Corona-Schauen die verrücktesten Ideen zu sehen.
 

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