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DPA
Veröffentlicht am
08.12.2009
Lesedauer
3 Minuten
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Mode 2010: Kein Trend ist Trend

Von
DPA
Veröffentlicht am
08.12.2009

Hamburg (dpa) ­ Vielleicht bargen die unfertigen Nähte bei einigen Designerschauen im Herbst die stärkste Botschaft für das kommende Frühjahr: Ein klar abgegrenztes, «fertiges» Modebild gibt es nicht mehr. Setzen die einen auf weibliche Eleganz, propagieren die anderen Sportlichkeit.


Kampagne Valentino Frühjahr/Sommer 2009

Während Balenciaga in Paris eine geheimnisvolle Amazone über den Laufsteg schickte, gab es bei Valentino zarte Romantik oder bei Alexander McQueen futuristische Wesen. «Man kann einen Tag zur Rockerin werden, und am nächsten zur schicken Lady», beschrieb eine amerikanische «Vogue»-Redakteurin während der Schauen den Stilmix. Und während die Designer für die laufende Winter-Saison mit dem Comeback der Power-Frau ein deutliches Statement gesetzt haben, erlauben ihre Entwürfe fürs kommende Jahr ein amüsantes Spiel mit verschiedenen Identitäten. Nur der Rollenwechsel Mann-Frau bleibt ausgespart: Alles wirkt eher feminin.

«Trendfarben, -längen oder ­formen gibt es unserer Meinung nach nicht mehr», sagen die beiden deutschen Designer Johnny Talbot und Adrian Runhof, die in der Pariser Schau ihres Labels Talbot Runhof einen guten Mix aus frechen Mini-Kleidern in Nadelstreifen, toll gerafften Abendroben in Satin und zarten Blütengewändern zeigten. Zunehmend halte eine Vielfalt von Szenen und Subkulturen Einzug, so dass modisch alles möglich sei.

«Mehr denn je geht es darum, Kleider zu entwerfen, die Frauen haben wollen, tragen und ganz lange behalten wollen», sagen die beiden Münchner Modemacher. Sie hätten sich beim Entwerfen diesmal schlicht gefragt, was ein Kleidungsstück zu einem Lieblingsteil mache, das man nicht mehr ausziehen und weggeben wolle.

Unterwäsche als Cocktail-Dress

Wider Erwarten setzten auch die offenen Säume, die in Mailand in den Kollektionen von Prada oder Jil Sander zu sehen waren, keinen allgemeinen Trend. In Mailand machten viele Moderedakteure, die die Webseite «style.com» befragte, einen neuen Hang zur «Dekonstruktion» fest. Doch in den Pariser Schauen war dann davon kaum noch die Rede. Eine starke Tendenz sahen sie aber dennoch für die nächste Saison: Unterwäsche wird Oberbekleidung, in ganz unterschiedlichen Varianten.

Während Jean Paul Gaultier an die eigenen Entwürfe für Madonnas «Blonde Ambition Tour» in den 80er Jahren anknüpfte ­ mit roséfarbenen Miedern mit Raketenbusen - zeigten Dolce & Gabbana Lingerie mit Anklängen an die 50er und Dior an die 40er Jahre. Als Corsagen-Kleid in Pudertönen mit betonten Nähten oder transparentes schwarzes Negligé taugt der Wäsche-Look in der kommenden Saison auf jeden Fall als perfektes Party-Outfit.

Und: Der Mini-Rock ist zurück. «Bei den Kleidern ist die kurze, sogar sehr kurze, Version vorrangig», sagen die beiden Berliner Trend-Experten Josef Voelk und Emmanuel de Bayser. Ihr Laden «The Corner» gilt in Sachen Designer-Mode als einer der wichtigsten in Deutschland. Oft würden Kleider aber auch durch Jacken ersetzt ­ das ergebe eine neue Silhouette. Es gebe bei den Jacken sowohl die kurze wie auch die lange Variante, mal ärmellos, mal mit starker Schulter, oft in Leder, aber auch wie bei Isabel Marant in Bouclé oder mit ethnischen Einflüssen wie bei Givenchy. Bei den Hosen sehen De Bayser und Voelk drei Alternativen: die Sarouelform (mit tiefem Schritt), die Carrot Pant («Karottenform») und nach wie vor Leggins.

Starke Einzelteile sind angesagt

In jedem Fall verspricht 2010 starke modische Einzelteile. Die in Paris bejubelte erste Kollektion der britischen Designerin Phoebe Philo für das Luxushaus Céline lieferte ein gutes Beispiel dafür: Jeder Entwurf war vollendet gearbeitet, von den sensationellen Seidenblusen mit Militär-Elementen bis zu den Sackleinen-Minis mit schmalen Lederkanten.

«Investmentmode ist der Trend, auf den wir setzen. Mode, die langlebig ist, weil sie in Design, Material und Verarbeitung einfach Klasse besitzt», sagt auch die deutsche Modemacherin Gabriele Strehle. Mit ihrer Marke Strenesse verfolgt sie diese Philosophie schon seit langem. Doch gerade jetzt hat sie sich wieder enorm gesteigert. Ob das schmale Shirt-Kleid mit kunstvoll ineinanderfließenden Aquarell-Tönen, ob die cognacfarbene Lederjacke mit großem Kragen oder die fein fließende schwarze Haremshose: Die Kundin braucht in der kommenden Saison keine aufwendigen Ensembles, sondern großartige Einzelstücke, mit denen sie das modische Spiel bestreiten kann.

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