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Mode- und Luxusbranche: Der steinige Weg zurück zur Normalität

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
13.05.2020
Lesedauer
2 Minuten
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In einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company werden verschiedenen Szenarien für den Rückkehr der Modebranche zur Normalität aufgezeichnet. Zu einer Zeit, in der 40 Prozent der Konsumenten mit Einkommenseinbußen rechnen, könnte die Mode zu denjenigen Wirtschaftsbereichen zählen, die sich erst spät von der Krise erholt.


Bekleidung liegt in Europa in den kommenden Wochen auf der Prioritätenliste beim Einkaufen ganz unten - McKinsey&Company


Die Beratungsfirma ging vier Szenarien genauer nach und interessierte sich dabei für zwei Faktoren: Das Gesundheitsmanagement und die staatliche Unterstützung für Unternehmen. Wenn beide nur teilweise greifen, sagt McKinsey der Modebranche eine langsame Sägezahnkurve voraus. Sollten sie beide gut funktionieren, wird sie sich schnell erholen. Misslingt ersterer Faktor, findet die Erholung sprunghaft statt, versagt die wirtschaftliche Unterstützung, so erfolgt die Erholung zwar linear, aber langsamer.

Auf weltweiter Ebene machten die Ausgaben für wesentliche Einkäufe vor der Krise 55 Prozent der Ausgaben aus. Doch der Anteil für zweitrangige Ausgaben könnte vom Vorkrisenwert von 45 Prozent auf 25 Prozent einbrechen. Dazu kommen die Auswirkungen auf den Mode- und Luxushandel durch ausbleibende Touristenströme. Die Ausgaben der Touristen schrumpften in den verschiedenen Ländern um 80 bis 90 Prozent.

Doch auch wenn für die Unternehmensberater die wirtschaftlichen Kennzahlen im Vordergrund stehen, ist für die Konsumenten vor allem ein Faktor ausschlaggebend: Ihr Einkommen. Diesbezüglich gibt die Mehrheit der Verbraucher sogar in Ländern wie Frankreich und Spanien, die generell den größten Anteil an Pessimisten aufweisen, lediglich an, dass sie mit Blick auf die Zukunft "unsicher" seien. Mitte April rechneten vier Zehntel der Konsumenten damit, dass ihre Einnahmen demnächst sinken werden. Und 31 Prozent gaben an, dass sie ihre Ausgaben etwas oder stark einschränken wollen.

Neu verhandelte Beschaffungsverträge



Die Mode muss sich kämpferisch zeigen, um sich unter den Ausgabenposten zu behaupten. Auf die Frage, was sie beim nächsten Einkauf in einem Laden oder Online kaufen wollen, stand die Mode bei britischen, deutschen, französischen, portugiesischen, spanischen und italienischen Umfrageteilnehmern Anfang Mai ganz unter auf der Prioritätenliste. In Deutschland schneidet die Mode diesen Ergebnissen zufolge im Vergleich am besten ab, während die Branche in Spanien, Portugal und Großbritannien deutlich weniger gut dasteht.


Der langsame Rückgang der Modeeinkäufe ist weitgehend durch die finanziellen Ängste der Kunden bedingt - McKinsey&Company


Dies führt viele Marken zur dringenden Neuverhandlung ihrer Beschaffungsverträge. Rund 71 Prozent der Auftraggeber haben ihre Preise neu verhandelt, um für laufende Bestellungen weniger als die Hälfte des vereinbarten Preises zu bezahlen. In 41 Prozent der Fälle betreffen die Neuverhandlungen mehr als die Hälfte der gesamten Bestellungen. 64 Prozent haben darüber hinaus Ratenzahlungen gefordert. Das hat Auswirkungen auf die ganze Produktionskette: In den kommenden Monaten rechnen Auftraggeber mit immer mehr Ausfällen bei ihren Zulieferern. Diese könnten in den kommenden sechs Monaten über 50 Prozent der Produzenten betreffen. Vom Einkommen der Verbraucher bis hin zu den Produzenten macht sich der Domino-Effekt somit bereits bemerkbar.

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