Modemythen im Lübecker Museum: Haute Couture von 1950-1970

Chanel, Dior, Pucci, Oscar de la Renta: Original-Roben berühmter Modeschöpfer sind von Sonntag an in der Kunsthalle St. Annen in Lübeck zu sehen. Gezeigt werden rund 55 Kleider aus den 1950er- bis 70er-Jahren sowie Schuhe, Handtaschen, Hüte und Modeschmuck. Die Exponate reichen vom klassischen Tweedkostüm von Coco Chanel über farbenfrohe Kreationen von Emilio Pucci bis hin zur opulenten Abendrobe aus bemaltem Samt aus dem Haus Jean-Louis Scherrer.

Das rote Kleid von Christian Dior von 1958 ist ein Exponat der Ausstellung. - St. Annen Museum Lübeck

Alle Exponate stammen aus der Privatsammlung der Düsseldorferin Monika Gottlieb. In allen Kleidungsstücken stecke eine solche Menge an Handarbeit, die heute kaum noch möglich sei, sagte Gottlieb. Die Exponate werden erstmals in einem Museum gezeigt.

Die Ausstellung bietet einen Überblick über die große Mode der Nachkriegszeit, die auch den Zeitgeist des jeweiligen Jahrzehnts widerspiegelt. So steht Christian Diors "New Look" mit schmaler Taille und weit schwingenden Röcken für die Rückkehr zur Weiblichkeit und zum Luxus, die Entwürfe amerikanischer Couturiers wie Norman Norell oder Billy Blass für Unbeschwertheit und Modernität. "Viele Ideen der Modeschöpfer waren in den 50er- bis 70er-Jahren sensationell, heute finden sie aber ihr Echo in den Kollektionen großer und kleiner Modehäuser", sagte die Kuratorin der Ausstellung, Dagmar Täube.

​Die Ausstellung läuft noch bis Ende Juli 2018.

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