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Veröffentlicht am
11.02.2021
Lesedauer
2 Minuten
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Modeverbände appellieren an Bundeskanzlerin angesichts neuen Lockdown-Schocks

Veröffentlicht am
11.02.2021

Die Läden bleiben zu. Diese bittere Erkenntnis vom Mittwochabend bringt neben dem Modehandel auch die die deutsche Textilindustrie weiter unter Druck. Denn wo keine Ware verkauft wird, werde auch keine neu geordert. 

Die Modeverbände Textil+Mode sowie GermanFashion sehen rund 100.000 Arbeitsplätze in Gefahr. - shutterstock


Mit der neuerlichen Lockdown-Verlängerung bis mindestens zum 7. März stehe laut des Gesamtverbands Textil+Mode die Existenz von 960 Unternehmen der deutschen Mode- und Schuhindustrie mit rund 96.000 Arbeitsplätzen auf dem Spiel.
 
"Wer die Läden fast ein Vierteljahr schließt, hat die Verpflichtung den Unternehmen zu helfen, die ihre Waren dort nicht mehr verkaufen können. In zahlreichen Krisengesprächen mit den politisch Verantwortlichen haben Vertreter der Mode- und Schuhindustrie die dramatische Lage geschildert. Den heimischen Herstellern bleibt dennoch der Zugang zur Anrechnung des Wertverlustes von Winter-Saisonware auf die Fixkosten verwehrt. Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium lassen die heimischen Hersteller im Stich", so Dr. Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie. 

In einem Brief haben sich der Gesamtverband und der Modeverband GermanFashion auch an die Bundeskanzlerin gewandt. Darin heißt es: "Wo keine Ware mehr verkauft werden kann, ordern die Händler auch keine neue. Dies hat bereits jetzt massive Folgen für uns bis weit ins nächste Jahr. […] Es darf nicht sein, dass die Corona-Pandemie ausgerechnet die mittelständischen Bekleidungs- und Schuhhersteller vernichtet, die werthaltige Mode produzieren und die im In- und Ausland für gute Arbeitsplätze und weltweit anerkannte Umwelt- und Sozialstandards sorgen."

Dr. Uwe Mazura appelliert mit Kollegen an die Bundeskanzlerin. - textil+mode


70 Prozent der werthaltigen Mode, bei Schuhen sogar rund 80 Prozent, werden im stationären Handel verkauft. Damit gleichen die Umsätze im Online-Geschäft die Umsatzeinbrüche der mittelständischen Unternehmen nicht einmal im Ansatz aus.

Mit den jetzt beschlossenen Hilfen verschärfe zudem die Bundesregierung den Wettbewerb mit globalen Fast Fashion-Ketten zu Lasten der deutschen Industrie und gefährdet Traditions- und Familienunternehmen, die vor Ort für Arbeitsplätze, Ausbildung und Wertschöpfung sorgen.
 
"Fast drei Monate inklusive Weihnachtsgeschäft ist unser wichtigster Absatzkanal, der Modeeinzelhandel, überwiegend geschlossen. Unsere Unternehmen tragen in vielen Fällen das volle Verkaufsrisiko, weil sie ihre Kollektionen dem Handel in Kommission oder anderen vergleichbaren Vertragskonstellationen überlassen. Sie sind also direkt Betroffene des Lockdowns", so Thomas Lange, Hauptgeschäftsführer von GermanFashion.

Seit einem Jahr fehlen durch die Corona-Beschränkungen die Anlässe für den Kauf von Bekleidung. Auch die Export-Zahlen leiden massiv unter der Pandemie. Umsatzeinbrüche mit bis zu 45 Prozent sind die Folge. Aus Sicht der Verbände werde die Branche Jahre brauchen, um sich von den Einbrüchen zu erholen.

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