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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
21.01.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Modischer Feminismus bei Christian Dior Couture

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
21.01.2020

Das Zelt für die Couture Show von Christian Dior am Montag war eine riesige Skulptur eines Frauentorsos, welcher im Garten des Rodin-Museums lag und das Thema einer weiteren kühnen und dramatischen Schau der Designerin Maria Grazia Chiuri ankündigte.


Christian Dior - Frühjahr/Sommer 2020 - Haute Couture - Paris - © PixelFormula


Die gigantische Kulisse mit dem Titel "The Female Divine" wurde von der amerikanischen Künstlerin Judy Chicago geschaffen, die auch die Kulisse schuf, auf der "What If Women Ruled the World" zu lesen war. Was, wenn es im Universum von Dior geschähe, bedeuten würde, dass wir von göttlichen Wesen beherrscht würden.
 
Die Hälfte der Models glich Göttinnen – das Werk der wahrscheinlich berühmtesten feministischen Künstlerin der Welt. Couture bringt die seltensten und teuersten Kleidungsstücken der Mode hervor, die für eine wohlhabende Elite geschaffen wurden, aber bei dieser Dior-Kollektion ging es um die Emanzipation der Frau, wenn auch in ihrer göttlichsten Form.

Das Herzstück der Modenschau war vermutlich das "Schößchen"-Kleid, "ein Kleid, das am Körper hängt und sich um einen kümmert". Peplum hat eine lange Geschichte in der anspruchsvollen Pariser Mode, obwohl nur wenige das Konzept so raffiniert umgesetzt haben wie Chiuri.
 
Sie drapierte mit enormer Begeisterung, schnitt die feinsten Linien, verknotete die Schulterträger und verzierte die Taille mit komplizierten Flechtwerken. Alles wurde aus den edelsten Materialien gefertigt – Roségold-Krepp, elfenbeinfarbenem Seidenchiffon, goldenem Hahnentritt-Jacquard, antikem Goldtüll und, bien sûr, grauem Dior-Chiffon. Jeder der 77 Looks ist mit goldenen Metallblattarmbändern, Blumenketten, Schlangenarmbändern oder geflügelten Sandalen geschmückt. Botticelli-Schönheiten.

"Die ganze Zeit habe ich über die Idee der Göttlichkeit nachgedacht... Mir wurde klar, dass Göttinnen überall sind, in Statuen und in der Kunst. Besonders hier in Paris. Wie im Louvre, wo die Nike von Samothrake zu sehen ist", erklärte Maria Grazia Chiuri, die nach der Show einen langen Spaziergang durch das Zelt machte und in der Mitte vor einer Gruppe von Vogue-Redakteuren stehen blieb.
 
Für den Tag entwarf die italienische Designerin sportliche Togas und eine Reihe von Jacquard-Hosenanzügen mit goldenen Diagonalen und eleganten Schalkragen.
 
Als Zeugnis der Macht von Dior zählte ein ganzes Regiment von Schauspielerinnen und Schönheiten zu den mehr als 800 Gästen der Show, darunter Kristin Scott Thomas, Uma Thurman, Haley Bennett, Natalia Vodianova, Alexa Chung, Jeanne Damas, Amira Casar, Monica Bellucci und Sigourney Weaver.
 
Die italienische Designerin transportierte ihre Show über das Mittelmeer, mit zahlreichen Anspielungen auf athenische Königinnen, karthagischen Adel und reiche römische Aristokraten, als wären sie einem Fresko in Pompeji entsprungen.
 
Den Höhepunkt bildete das Model Lineisy Montero, die dominikanische Schönheit, die in einer kastanienbraunen Chiffon-Kleid mit einem Federumhang – der Kleopatra würdig wäre – erschien; eine weitere gekonnte Demonstration des Savoir-faires der Dior-Ateliers.


Christian Dior - Frühjahr/Sommer 2020 - Haute Couture - Paris - © PixelFormula


Oberhalb des Publikums warfen eine Reihe von Bannern weitere Fragen auf. "Was wäre, wenn Gott eine Frau wäre? Werden Männer und Frauen jemals gleichberechtigt sein?"
 
Und doch, während sie die großen Fortschritte begrüßt, die die feministische Bewegung zu ihrer Lebzeit gemacht hat, nimmt Maria Grazia Chiuri – vielleicht die engagierteste Feministin der Modewelt – kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, wie langsam diese Veränderungen stattfinden.
 
"Wir haben weder in Italien noch in Frankreich jemals eine Frau als Präsidentin gehabt. Wenn man sich alle großen italienischen Zeitungen anschaut, dann hatte keine von ihnen jemals eine weibliche Chefredakteurin. Das gleiche gilt für England. Und wenn man an das Kochen denkt. Wenn eine Frau kocht, dann ist es häuslich. Wenn ein Mann kocht, ist das ein Ausdruck von Kreativität! Und ich habe noch nie eine Frau als Direktorin eines großen Krankenhauses kennen gelernt. Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass sich wirklich viel geändert hat", sagt sie nach dem Ende ihrer Show.

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