Mönchengladbach bei eBay: Der Marktplatz der Zukunft



Man kann in Mönchengladbach hier einkaufen....


... oder hier
Bei Namen wie Bochum, Gelsenkirchen oder Essen denkt man nicht (mehr) sofort an florierende Einzelhandelsmetropolen mit einem einzigartigen Angebot. Händler in Städten mittlerer Größe hadern oftmals mit Frequenzverlust, Onlinekonkurrenz und dem demografischen Wandel. Gemeinsam mit mg.retail2020, einem lokalen Projekt der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach und des eWeb Research Centers der Hochschule Niederrhein, entwickelte eBay ein Pilotprojekt, dass es lokalen Händlern aus Mönchengladbach ermöglichte, ihre Produkte ohne viel Aufwand online anzubieten. 70 Händler aus Mönchengladbach, darunter eine Vielzahl, die noch überhaupt keine Berührungspunkte mit einer eigenen Onlinepräsenz hatte, machten mit. „Durch die Teilnahme am Projekt bekommen die Mönchengladbacher Einzelhändler die Möglichkeit, einfach und unkompliziert vom nach wie vor stark wachsenden Segment des Online-Handels zu profitieren, ohne dafür einen eigenen Online-Shop einrichten zu müssen. Die Zahlen der ersten drei Monate zeigen, dass die Händler mit ‚Mönchengladbach bei eBay‘ signifikante Zusatzumsätze erzielen, zusätzliche Käufergruppen erschließen können und von den niedrigen Einstiegshürden, der Bekanntheit und Reichweite des eBay-Marktplatzes profitieren. Viele Händler haben uns das Feedback gegeben, dass der Einstieg in den Online-Handel über das Projekt einfacher als gedacht war und dass sie sich heute fragen, warum sie einen solchen Schritt nicht schon früher gegangen sind“, so eBay-Deutschlandchef Dr. Stephan Zoll.
In den ersten 100 Tagen, also seit Oktober 2015, wurden über die Einstiegseite www.mg-bei-ebay.de rund 32.000 Artikel für insgesamt mehr als 1 Mio. Euro verkauft. Rechnet man diesen 100-Tage-Umsatz aufs Jahr hoch, könnten Händler mit einem durchschnittlichen Zusatzumsatz von 90.000 Euro rechnen.

Ansporn und Chance zugleich

eBay-Chef Zoll erklärt, dass es durchaus Sinn macht, seine Onlineaktivitäten für einen nachhaltigen Verkaufserfolg weiter zu professionalisieren - mit einem großen Angebot von mindestens 50 bis 100 eingestellten Artikeln, professionellen Bildern und Beschreibungen sowie der Möglichkeit der Abholung im Ladengeschäft (Click&Collect) und des nationalen bzw. sogar internationalen Versands. Auch die Unterstützung der Stadt Mönchengladbach für die Händlerakquise und die PR sollte nicht vernachlässigt werden. „Es ist uns nicht nur gelungen, den weiteren Frequenzrückgang in der Innenstadt zu stabilisieren, sondern auch überproportionale Umsatzzuwächse bei den beteiligten Händlern zu realisieren. Die Durchschnittszahlen sind erheblich besser als die anderer regionaler Marktplatzmodelle in weiteren Städten. Die Herausforderungen für die teilnehmenden Händler liegen darin, die Anzahl der eingestellten Artikel konstant zu halten und ansprechend zu präsentieren sowie verschiedene Versandmöglichkeiten für die Kunden anzubieten“, ergänzt Pr. Dr. Gerrit Heinemann, Hochschule Niederrhein.


Fotos: (1) via flickr CC Tobias Steinhoff // (2) Screenshot

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