Moncler verkauft Sportswear dem Fond Emerisque

Das italo-französische Unternehmen Moncler, das gerade seinen Börsengang vorbereitet, hat seine Sportswear dem britischen Fonds Emerisque verkauft, so gaben es beide Beteiligten in einer gemeinsamen Mitteilung am vergangenen Freitag bekannt. Der Betrag der Transaktion wurde nicht bekannt gegeben.

Moncler gab in der Mitteilung an, „das Unternehmen Industries Sportswear Company, Eigentümer der Marken Marina Yachting, Henry Cotton’s, Coast Weber & Ahaus sowie der Lizenz 18CRR31 Cerruti, an Cavaliere Brands, einem Unternehmen, das indirekt von Emerisque Brands UK Limited kontrolliert wird, verkauft“ zu haben.
(Foto: Marina Yachting)

Weiter wird ausgeführt, dass der Umsatz der Sportswear-Abteilung von Moncler Ende Dezember einen Umsatz von 135 Mio. Euro generiert hat.

Parallel zu dieser Transaktion hat eine Einheit, die Moncler, Eurazeo und die Carlyle-Gruppe umfasst, ihr Kapital an Cavaliere Brands auf 30 Prozent erhört; Emerisque bleibt Mehrheitsaktionär. Der Fonds ist auch Eigentümer von Lee Cooper und MCS.

Moncler, das vor 60 Jahren in Grenoble gegründet wurde und vor zehn Jahren erfolgreich vom Italiener Remo Ruffini neu belebt wurde, kündigte Mitte Oktober an, einen Börsengang in Mailand anzustreben. Ende des Jahres könnte es soweit sein.

Bei dieser Gelegenheit hatte der CEO der Marke Remo Ruffini keinen Hehl daraus gemacht, die Sportswear-Marken abspalten bzw. verkaufen zu wollen.

„Wir möchten uns am Markt mit einer einzigen Marke aufstellen, die anderen bilden ein anderes Unternehmen. Wenn es eine Möglichkeit zum Verkauf gibt, schauen wir uns das mit Sicherheit genauer an“, hatte er damals erklärt.

Jean-Paul Leroy (mit AFP)

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