Mugler und Nicola Formichetti gehen getrennte Wege

Nachdem Nicola Formichetti vor zwei Jahren berufen wurde, um die Prêt-à-porter-Kollektion von Mugler zu modernisieren, haben sich der Designer und die französische Marke nun „im gegenseitigen Einvernehmen“ getrennt. Die Unternehmensspitze will laut Womenswar Daily in Kürze eine neue strategische Richtung bekannt geben.

Laut Clarins, Eigentümer der Marke Mugler, endet damit eine extrem mediatisierte Zusammenarbeit, die, neben anderen Volltreffern, die Begeisterung einer ganz neuen Zielgruppe für die Marke hervorgerufen hat, vor allem geschürt durch die sehr verkaufsstarke Parfümlinie.
"Nicola hat den Grundstein für ein neues Publikum gelegt“, erklärt Joel Palix, Präsident der Clarins Fragrance Group und Direktor von Mugler.

Mit seinen Impulsen hat der umtriebige italienisch-japanischen Designer und Fashion Director von Uniqlo und Vogue Homme Japan, Mugler zumindest was das Image angeht eine neue Zielgruppe erschlossen – auch in dem er die Konfektions-Kollektionen im bis dahin von der Marke noch nicht erschlossenen hippen Verkaufsumfeld des asiatischen Departmentstores Lane Crawford oder der New Yorker Modekette Opening Ceremony präsentierte. Und: Formichetti führte Thierry Mugler in den lukrativen internationalen Markt der Handtaschen ein.

Die Fortsetzung wird bald folgen, sowohl für Mugler als auch für Nicola Formichetti, der vor kurzem sein eigenes Label Nicopanda in mehrere Märkte weltweit eingeführt hat.

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