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Neiman Marcus zieht Verkauf von MyTheresa in Erwägung

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
today 02.05.2019
Lesedauer
access_time 3 Minuten
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Kurz nach der Übernahme der Luxusplattform Fashionphile kündete die Neiman Marcus-Gruppe am Donnerstag an, dass sie einen möglichen Verkauf der profitablen Münchner Onlineplattform MyTheresa ins Auge fasse.


MyTheresa galt lange als Lichtblick im Portfolio von Neiman Marcus - Instagram: @mytheresa.com

 
Aus verschiedenen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde eingereichten Unterlagen geht hervor, dass das Warenhausunternehmen aus Texas, das MyTheresa 2014 von den Gründern der Plattform und Acton Capital Partners übernahm, "einen Prozess angestoßen" habe, um für die deutsche Luxusplattform "strategische Alternativen zu untersuchen und auszuwerten". Der Konzern betonte jedoch, dass noch "keine Entscheidung für eine spezifische Transaktion oder andere strategische Alternative" gefallen sei und dass es keine "Garantie gibt, dass die Untersuchung strategischer Alternativen zum Abschluss einer solchen Transaktion führen" werde.

Konzernangaben zufolge erzielte MyTheresa in den neun Monaten bis zum 31. März 2019 EUR 242,046 Millionen Euro Umsatz.

Anleihegläubiger Marble Ridge Capital, der Neiman Marcus im vergangenen Dezember beschuldigte, durch die Überweisung von USD 1 Milliarde (EUR 894 Mio.) an MyTheresa-Assets Schuldenabkommen mit seinen Schuldnern verletzt zu haben, kritisierte das Vorgehen des Konzerns am Dienstag erneut.

"Neiman Marcus kündigte heute den dritten Schritt eines Plans an, den Marble Ridge als Versuch sieht, die wertvollen MyTheresa-Assets dem Zugriff seiner Gläubiger zu entziehen", so der Investmentfonds in einer Pressemitteilung. "Wie wir bereits in der Vergangenheit festhielten, müssen die wertvollen MyTheresa-Assets in vollem Umfang zu Neiman Marcus zurückgeführt werden".

Marble Ridge machte weiter geltend, dass die jüngste Umschuldung und die schlechten Geschäftsergebnisse für die Stakeholder Anlass zur Sorge sein sollte.

Der Händler veröffentlichte in den am Dienstag bei der Börsenaufsichtsbehörde eingereichten Unterlagen, dass es mit einem Umsatzrückgang zwischen 1,3 und 1,9 Prozent rechne, was dem positiven Umsatztrend der vergangenen sechs Viertel ein Ende setzt. Das bereinigte EBITDA wird laut Prognose zwischen USD 119 bis 129 Millionen (EUR 106,4 bis 115,3 Mio.) liegen, im Vergleichszeitraum ergab sich hier ein Wert von USD 143,1 Millionen (EUR 127,9 Mio.).

Angesichts dieser enttäuschenden Ergebnisse bekräftigte der Konzern seinen aktuellen strategischen Fokus auf Maßnahmen, die den mehrjährigen Umwandlungsplan begleiten. Wie das Unternehmen bereits mitteilte, umfassen diese die Beschleunigung der digitalen Integration und eine Stärkung der Innovation im Bereich Customer Experience. Oberstes Ziel des Konzerns ist es, eine kundenzentrierte Luxusplattform zu werden.

Die Eröffnung eines riesigen Neiman Marcus Flagship-Stores in Hudson Yards zeugt von diesem neuen Ansatz. Der Store verfügt über zahlreiche digitale Funktionen, wie eine digitale Styling Lounge und digital ausgestattete Umkleidekabinen und Spiegel, wie auch neue Dienstleistungen und Bereiche. Diese umfassen unter anderem einen Kosmetiksalon, eine Bühne für Live Acts und eine Küche, in der Kunden an Vorführungen, Verkostungen und Kursen teilnehmen können.

Zur Stärkung der neuen Strategie wurden im Februar mehrere neue Führungskräfte eingesetzt. David Goubert und Ginger Mollo wurden zum Executive Vice President für Läden und Customer Experience bzw. zur Senior Vice President Customer Experience im Bereich West Coast ernannt.
Dem durch Schulden in Höhe von rund USD 4,6 Milliarden (EUR 4,1 Mrd.) in Bedrängnis geratenen Luxusunternehmen gelang es im März, eine dreijährige Laufzeitverlängerung für Kreditverträge und ungesicherte Verbindlichkeiten zu verhandeln. Es hofft nun, dass der strategische Turnaround in der zusätzlich gewährten Frist Früchte tragen wird.

Am Donnerstag berichtete Reuters über die offensichtliche Verschlechterung der Kreditdokumente seit das Verfahren von Marble Ridge gegen Neiman Marcus im März abgewiesen wurde. Der Schutz der Kapitalgeber sei durch Einschränkungen gesunken, die durch Unternehmen diktiert wurden, die durch das Verfahren offensichtlich gestärkt worden waren.

Die Neiman Marcus Gruppe erzielte im zweiten Quartal (Stichtag: 26. Januar 2019) mit ihrem Portfolio, zu dem neben der gleichnamigen Marke auch Bergdorf Goodman, Horchow und Neiman Marcus Last Call zählen, einen Umsatz in Höhe von USD 1,39 Milliarden (EUR 1,24 Mrd.) Der Nettoverlust betrug im selben Zeitraum USD 29,0 Millionen (EUR 25,9 Mio.).
 

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