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Veröffentlicht am
04.02.2021
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Neue Strategie: Unilever nimmt Millennials ins Visier

Von
DPA
Veröffentlicht am
04.02.2021

Nach einem schwierigen Corona-Jahr verordnet sich der Konsumgüterkonzern Unilever eine neue Wachstumsstrategie. Das Unternehmen will sich künftig mehr auf Lifestyle-Produkte konzentrieren, die bei jüngeren Käufern hoch im Kurs stehen. Damit kehrt Konzernchef Alan Jope zu seinen alten Zielen zurück. Der Umsatz soll künftig aus eigener Kraft um drei bis fünf Prozent zulegen, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Dabei sollen die Gewinne auf vergleichbarer Basis noch stärker wachsen. Die Aktie stand mit Abschlägen von mehr als drei Prozent dennoch deutlich unter Druck.

Archivbild


Ursprünglich stand für 2020 ein Umsatzplus in der unteren Hälfte von drei bis fünf Prozent im Plan, doch wegen der Corona-Pandemie musste Jope im vergangenen Frühjahr die Ziele streichen. Während das Geschäft mit Lebensmitteln und Kosmetik unter den Einschränkungen litt, erlebte Unilever hingegen einen Boom bei Hygieneartikeln wie Seife und Toilettenreiniger. Mit den Lockerungen im dritten Quartal belebten sich die Geschäfte dann wieder, im Schlussquartal lief es dann noch besser als erwartet.

Nach zwölf Monaten kommt der Konzern damit organisch, das heißt ohne Zu- und Verkäufe sowie Wechselkurseffekte auf ein Umsatzplus von 1,9 Prozent auf 50,7 Milliarden Euro. Nominal verzeichnete Unilever hingegen 2020 ein Minus bei den Erlösen von 2,4 Prozent, dies war laut Unternehmen negativen Währungseffekten geschuldet. Unter dem Strich kletterte der Gewinn leicht auf 6,1 Milliarden Euro.

Unilever hatte im vergangenen Jahr auf Druck von Investoren der niederländisch-britischen Doppelstruktur ein Ende gesetzt. Das Unternehmen agiert nur noch allein vom Headquarter in London aus. Der Schotte Jope, der 2019 auf den langjährigen Unilever-Chef Paul Polman folgte, will den Hersteller von Eismarken wie Langnese, Tütensuppen von Knorr und der Kosmetikmarke Dove nun stärker zurück ins Laufen bringen und auf Wachstumsmarken ausrichten. Zur Neuausrichtung des Produktportfolios gehört auch ein Teilverkauf des Teegeschäfts, an dem Unilever weiter arbeite, sagte Jope.

Zuvor hatte Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen berichtet, dass der Konzern die Veräußerung einiger nicht zum Kerngeschäft gehörender Kosmetikmarken im Wert von 600 Millionen Dollar plane.

"Wir haben unser Geschäft im Frühjahr auf wettbewerbsfähiges Wachstum und die Generierung von Gewinnen und Barmittel fokussiert. Dies halten wir für den besten Weg zur Wertmaximierung", sagte der Unilever-Chef laut Mitteilung. Das Resultat seien gewonnene Marktanteile in mehr als 60 Prozent der Konzerngeschäfte. Zwar dürfte auch 2021 wegen der Pandemie noch sehr schwankungsanfällig sein, "doch wir beginnen das Jahr in guter Form und sind zuversichtlich, dass wir uns an das sich schnell ändernde Umfeld anpassen können".

Dabei setzt der Konzern einerseits auf seine bereits etablierten Märkte USA, China und Indien, die rund 35 Prozent der Umsätze beisteuern. Hier gelte es noch stärker zu werden, hieß es. Darüber hinaus will Unilever vor allem auf schnell wachsende Schwellenländer zielen. Eine große Rolle spielt dabei die Digitalisierung, da Kunden immer mehr im Internet kaufen. Daher soll der Fokus auch stärker auf den E-Commerce gerichtet werden.

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