New York Fashion Week im Umbruch

Die Fashion Week in New York, die vom 12. bis 19. Februar stattfindet, schlägt ein neues Kapitel auf und plant tiefgreifende Veränderungen. Die New Yorker Februar-Ausgabe mit Womenswear-Kollektionen für Herbst/Winter 2015/16, die der Auftakt des Modemonats vor London, Mailand und Paris ist, wird zum letzten Mal unter dem Namen „Mercedes-Benz Fashion Week“ ins Lincoln Center laden.


Mercedes-Benz ist seit 2007 Hauptsponsor und zieht sich nun zurück. Ab September 2015 wird das Event dann „New York Fashion Week“ heißen und das Lincoln Center verlassen, wo die Modewoche seit 2007 ausgetragen wurde.
 
IMG ist seit 2001 Eigentümer der Fashion Week und produziert diese auch. Jetzt finden Verhandlungen statt, auch die Konkurrenz „Made Fashion Week“ von Mazdack Rassi, Jenné Lombardo und Keith Baptista zu übernehmen. Die Made Fashion Week richtet sich an junge Designer und findet im Zentrum Manhattans in den Milk Studios statt. Damit würde dann ein einziger Veranstalter hinter den Fashion Weeks im September stehen.
 
Die New Yorker Modewoche ist in den vergangenen Jahren exponentiell gewachsen und empfängt jede Saison insgesamt mehr als 350 Kollektionen: 80 von der IMG, 30 der Made und rund 200 weitere, unabhängige Shows und Präsentationen.

Calvin Klein, Frühjahr/Sommer 2015

Ein Beweis für die aktuelle Verwirrung ist, dass die Modewoche in Wirklichkeit bereits am Mittwoch, 11. Februar beginnt, also einem Tag vor dem offiziellen Kalender, denn die Website VFiles.com für neue Modetalente organisiert die Modenschau „VFiles Made Fashion“.
 
Am Donnerstag eröffnet wie üblich Nicholas K. den Reigen, die Marke hinter der sich das Duo Christopher und Nicholas Kunz verbirgt. Ebenfalls ein wichtiger Punkt an diesem Tag ist die Vorstellung der Zusammenarbeit zwischen Adidas und Kanye West.
 
Neuankömmlinge bei der Fashion Week sind diesmal unter anderem das Brüderpaar plus Verlobter von Orley (13. Februar) sowie La Petite Robe von Chiara Boni, die am 16. Februar vorgestellt wird.

Das Trio hinter der neuen, aufstrebenden Marke Orley

Ebenfalls zum ersten Mal in New York dabei ist Banana Republic. Die Marke der Gap-Gruppe, die bereits in der zweiten Saison von Marissa Webb entworfen wird, stellt am 14. Februar auf einem interaktiven Event im Tribeca-Viertel in Manhattan ihre Kollektion vor.
 
Weitere große Namen dieser Saison sind Lacoste, Altuzarra, Jason Wu, Victoria Beckham, Derek Lam, Diane von Furstenberg, Prabal Gurung, Carolina Herrera, Tommy Hilfiger, Donna Karan, Thom Browne, Tory Burch, Vera Wang, Rodarte, Diesel Black Gold, Michael Kors, Proenza Schouler, Ralph Lauren, Calvin Klein und Marc Jacobs, der die Modewoche am Donnerstag, 19. Feburar schließen wird.
 
Auf der Made Fashion Week ist das Luxus-Streetwearlabel Tim Coppens aus dem Hause Cushnie et Ochs vertreten und als Star einmal mehr der Kreativdirektor von Moschino, der Kalifornier Jeremy Scott.

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