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New York Fashion Week: Die wichtigsten Trends

Veröffentlicht am
today 14.09.2017
Lesedauer
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Es mag eine ruhige Jahreszeit in New York gewesen sein, wobei es mehr Drama bei den Locations gab – die Modemeute lief überall hin vom östlichen Brooklyn bis zum Carlyle Hotel, zu einer abgefrackten Passage in Chinatown, bis zu Ralph Laurens Garage in Bedford. Aber einige Key-Trends waren eindeutig. Hier sind fünf von ihnen:


Fenty X Puma - Frühjahr/Sommer 2018 - Womenswear - New York © PixelFormula - © PixelFormula


Athleisure ist alles andere als vorrüber
Rihanna summierte die gesamte Obsession für aktive Sportbekleidung mit ihren weißen Radler-Shorts, Taucher-Tops und Nylon-Overalls in Pazifikblau und mit den Logo-Bergsteigerstiefeln an den Füßen. Währenddessen präsentierte Public School halbtransparente, als Cocktail-Kleider geschnittene Nylon-Trenchcoats, sowie Sweatshirts als Minikleider. Der Schuh der Saison war hauptsächlich eine Sportschlappe – wie bei Dion Lee mit einigen bemerkenswerten Chromnieten, um den großen Zehe zu umwickeln, oder wie bei Marc Jacobs, dessen Baboosh-Schlappen für den Abend mit Fransen und Quasten verziert waren.
"ergessen Sie nicht, dass New York die Zentrale für Sportswear ist. Man wird so etwas nicht bekommen, wenn man nach Europa zurückkehrt! Aber Stretch-Stoffe, Tunnelzug-Anoraks, Adiletten, Seiden-Nylon-Kleider sind immer noch ein großer Faktor in Amerika.", sagte Linda Fargo, Fashion-Direktorin von Bergdorf Goodman, dem berühmtesten Einzel-Kaufhaus für Mode. 

Tom Ford - Frühjah/Sommer 2018 - Womenswear - New York - © PixelFormula


80ies Schultern und Power-Anzüge
Tom Ford eröffnete die Saison mit einem Blazer in Rosé-Gold mit spitzen Schultern und zeigte ein Dutzend an großen Jacken in seiner Show. Bei Oscar de la Renta präsentierte das Duo Laura Kim und Fernando Garcia überlange Jacketts während dieser Show. Während sie für ihre eigene Marke, Monse, Doppelreiher-Blazer mit Windowpane-Karomuster vorführten. "Der Power-Anzug ist nicht untergetaucht. Glauben Sie es mir.", berichtete Tracy Margolies lächelnd, Chief Merchant von Saks Fifth Avenue.
 
Bequem versus strukturiert
Kleider tendierten diese Woche in New York dazu, zu fließen. Mit vielen Tuch-Kleidern und Cocktail-Kleidern, die sich um den Körper kräuselten. Tory Burch begann die Saison mit bedruckten Kaftanen im David Nightingale Hicks-Stil und mit Tuniken, die durch den schönen Garten des Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museums wehten. Während bei Coach der Kern der Kollektion das kleine Unterkleid war, das sich permanent aufblähte. Und Monses breit gestreiften Herrenhemden waren so groß wie Fallschirme.

"Ich mag, was Laura und Fernando bei Monse machen. Ich finde, sie haben es in dieser Saison wirklich gerissen.", schwärmte Fargo.

Mode-Nostalgie
Eine Sehnsucht nach einer eleganteren Ära, frei von der Grobheit der gegenwärtigen politischen Debatte in Amerika. Vor allem von Nicht-New Yorker Designern. Wie der in Texas geborene Brandon Maxwell mit seinem Cocktail-Stunden-Glamour, oder die venezolanische Carolina Herrera mit ihrer Ode an Audrey Hepburn und Grace Kelly im Museum of Modern Art. Und sogar bei einer brillanten Kollektion von Creatures of the Wind, deren kunsthandwerklichen Mäntel von der 60er-Jahre Gegenkulturbewegung inspiriert waren. 

Calvin Klein - Frühjahr/Sommer 2018 - Womenswear - New York - © PixelFormula



Americana
Nirgendwo mehr als bei Calvin Klein, obwohl Raf Simons Vision die beunruhigte Seite des amerikanischen Traums darstellte. Bei Coach dagegen, fing seine Hommage an Keith Haring den Optimismus der New Yorker Kunstszene ein.

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