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Reuters API
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
25.07.2019
Lesedauer
2 Minuten
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Nike zieht Verkauf der Surfmarke Hurley in Betracht

Von
Reuters API
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
25.07.2019

Der weltgrößte Sportbekleidungshersteller untersucht Entwicklungsmöglichkeiten für seine Surfwear-Marke Hurley International. Auch ein Verkauf werde in Betracht gezogen, so gut informierte Quellen.


Photo: Hurley


Der mögliche Austritt von Nike aus dem Surfwear-Markt ist ein Abbild der Einstellung der meisten großen Verbrauchsgüterhersteller gegenüber der Branche. Surfmarken haben unter nichtsurfenden Kunden an Attraktivität verloren, sie bevorzugen nun Boutique-Marken und Retro-Streetwear.

Für seine Surfwear-Tochter Hurley aus Costa Mesa, Kalifornien, zieht der Konzern unter anderem einen direkten Verkauf der Marke in Betracht. Dies berichteten Quellen, die anonym bleiben möchten, da die laufenden Verhandlungen vertraulich sind.

Unklar ist, wie viel Nike für den Verkauf von Hurley verlangen könnte. Auf eine entsprechende Anfrage wollte der Konzern nicht antworten.

Nike übernahm Hurley vom Markengründer Bob Hurley im Jahr 2002, wobei der genaue Übernahmebetrag nicht veröffentlicht wurde. Ziel des Konzerns war es, weitere Sportarten zu erschließen und Sportswear für Surfer, Skater und Snowboarder anzubieten.

Hurley wurde 1979 von Bob Hurley gegründet und machte sich in den 1970er-Jahren mit der Herstellung des Surfbretts des Weltmeisters Wayne "Rabbit" Bartholomew einen Namen.

In den vergangenen Jahren schwand das Interesse an Kleidung aus dem Beachwear-Segment jedoch so stark, dass der frühere Branchenleader Quiksilver 2015 Konkurs anmelden musste, bevor er schließlich von der Private Equity Firm Oaktree Capital Management übernommen wurde.

Mainstream-Mode hat sich zugunsten von Athleisure-Angeboten von der Surfwear abgewendet und aufstrebende Marken orientieren sich stärker an Urban-Streetwear-Marken wie Supreme und an Retrolooks wie diejenigen der wiederauferstandenen Sportswearmarke Fila und von Champion.

Im vergangenen Jahr übernahm die Oaktree-Tochter Boardriders, die Quiksilver, Roxy und DC Shoes überblickt, den angeschlagenen australischen Konkurrenten Billabong, zu dem die gleichnamige Marke, aber auch andere Lifestylemarken wie Element und VonZipper zählen.
 

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