Nordamerika-Geschäft von Under Armour schwächelt weiter

Das weiter schwächelnde Nordamerikageschäft des Sportartikelherstellers Under Armour hat das Wachstum im zweiten Quartal gebremst. So stiegen die Erlöse konzernweit um ein Prozent auf knapp 1,2 Milliarden US-Dollar, wie der Konkurrent von Adidas und Puma am Dienstag in Baltimore mitteilte. Während das deutlich kleinere internationale Geschäft um 12 Prozent zulegte, sanken die Umsätze in Nordamerika um 3 Prozent.

Under Armour

Unter dem Strich schrieb der Adidas-Konkurrent mit 17,3 Millionen Dollar erneut rote Zahlen. Das war deutlich weniger als der Verlust von 95,5 Millionen Euro im Vorjahr. Damals hatten hohe Umbaukosten belastet. Die Zahlen lagen in etwa im Rahmen der Erwartungen.

Die Prognose behielt das Unternehmen weitgehend bei. Der Umsatz soll im laufenden Geschäftsjahr weiter um 3 bis 4 Prozent wachsen. Allerdings geht Under Armour nun von einem leichten Erlösrückgang in Nordamerika aus, nachdem das Unternehmen vorher noch eine weitgehende Stagnation erwartet hatte. Für das internationale Geschäft zeigte sich Under Armour etwas optimistischer und erwartet im besten Fall etwas höhere Wachstumsraten als noch bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal im Mai.

Die Aussichten für das operative Ergebnis erhöhte Under Armour hingegen erneut leicht. Die Prognose für das Ergebnis je Aktie wurde mit 0,33 bis 0,34 Dollar bestätigt.

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