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Veröffentlicht am
11.12.2013
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3 Minuten
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Ohne Fußball fehlt das Tempo in der Sportartikelbranche

Von
DPA
Veröffentlicht am
11.12.2013

Herzogenaurach - Das Jahr 2013 hatte aus Sicht der Sportartikelhersteller und -händler einen großen Makel: Es war ein sogenanntes Non-Event-Jahr. Vor allem der Fußball glänzte mit Abwesenheit auf der großen Bühne der Europa- und Weltmeisterschaften. Wenn aber die Fans keine Trikots oder andere Devotionalien kaufen, spürt das die Branche stets schmerzlich beim Umsatz. Sie freut sich deshalb nun auf 2014: Mit den Olympischen Winterspielen in Sotschi und der Fußball-WM in Brasilien dürften die Erlöse wieder zulegen.

Robin van Persie (Foto: Adidas)


«Wir hatten auf eine leichte Steigerung gehofft, aber wir sind froh, wenn wir mit plus/minus rauskommen», fasst der Präsident des Verbands Deutscher Sportfachhandel, Werner Haizmann, das zurückliegende Jahr zusammen.

Auch der größte Händlerverbund Intersport verzeichnete Anfang Dezember noch eine schwarze Null. «Aber das Jahr ist noch nicht zu Ende», wie Geschäftsführer Klaus Jost betont. Zum Schluss könnte ähnlich wie bei den etwas pessimistischeren Konkurrenten von Sport 2000 ein leichtes Plus von ein bis zwei Prozent herauskommen.

«Der Dezember ist immer der entscheidende Monat, weil dann nicht nur Weihnachten ansteht, sondern auch der Wintersport Thema ist», erläutert Jost. Entsprechend glücklich sind die stark vom Wetter abhängigen Händler darüber, dass die Saison diesmal bereits früh angefangen hat. Im Süden Deutschlands machen Ski, Snowboards und Schlitten bis zu 40 Prozent des Jahresumsatzes aus.

Ansonsten fällt die Bilanz der Händler durchwachsen aus. «Wir hatten eine extrem positive Entwicklung bei allem, was Running anbelangt», berichtet Sport-2000-Chef Andreas Rudolf. «Outdoor hat sich zum Glück auf hohem Niveau stabilisiert, aber Teamsport lief nicht gut. Vor allem bei Fußballschuhen haben wir ein Minus von neun Prozent, weil es keine Anstöße durch das fehlende Event-Jahr gab.»

Der Umsatzrückgang ist nicht die einzige Entwicklung, die Rudolf mit Blick auf Fußballschuhe umtreibt. Zum einen gebe es durch die ständig wechselnden Farbkollektionen der Hersteller regelrechte Rabattschlachten im Handel. «Wenn Ribéry heute gelb spielt und in zehn Wochen blau, ist gelb alt, richtig alt.»

Zum anderen werde in der Branche aufmerksam registriert, dass der Weltmarktführer Nike am Platzhirschen Adidas vorbeigezogen ist. «Das hätte ich mir nie vorstellen können, dass Adidas in Deutschland jetzt im achten Monat nacheinander weniger Fußballschuhe verkauft als Nike», betont Rudolf. Bei Farbe und Optik träfen die US-Amerikaner derzeit besser den Geschmack der meist jungen Kunden. Doch vor allem: «Die haben einfach die begehrlicheren Spieler in den Schuhen.»

Das ist nicht das einzige Problem, das Adidas 2013 beschäftigt hat. Im März wurde bekannt, dass die Franken vor allem wegen der schlechteren Wachstumsaussichten bei der Fitnesstochter Reebok überraschend Firmenwerte in dreistelliger Millionenhöhe abschreiben mussten. Dadurch ergab sich für das Gesamtjahr 2012 ein Gewinneinbruch von knapp 14 Prozent - trotz eines Umsatzrekordes.

Zwar kehrte Reebok im Laufe des Jahres auf den Wachstumspfad zurück. Doch Probleme beim Aufbau eines neuen Vertriebszentrums in Russland, das schwächelnde Golfgeschäft sowie Währungsschwankungen trübten die Entwicklung weiterhin. Gewinnwarnungen waren die Folge.

Auch beim ebenfalls in Herzogenaurach angesiedelten Adidas-Nachbarn Puma lief 2013 nicht alles rund. Nachdem Großaktionär Kering den jungen Vorstandschef Franz Koch mitten im Unternehmensumbau nach nicht einmal zwei Jahren überraschend vor die Tür gesetzt hatte und auch andere Top-Manager ihren Hut nahmen, blieben gleich mehrere Vorstandsposten monatelang vakant. Erst im Juli war die Führungsspitze um Björn Gulden wieder komplett.

Gulden muss aus Sicht der Händler jetzt endlich liefern, was bei Puma schon lange angekündigt wird: mehr Konzentration auf Sport statt auf Lifestyle. Denn Innovationen seien auch in einem Sportjahr wie 2014 wichtig, heißt es. Die beiden großen Händlerverbände erhoffen sich im kommenden Jahr ein Umsatzplus von rund drei Prozent; Intersport sieht sogar noch ein bisschen mehr Luft nach oben. Aber letztlich wird das Geschäft der Händler wie in jedem Jahr ganz entscheidend von einem einzigen Faktor abhängen: dem Wetter.

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