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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
09.09.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Online-Marktplatz Vasquiat schließt Finanzierungsrunde zur Wachstumsförderung ab

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
09.09.2021

Die technologische Entwicklung und die Erschließung neuer Märkte im Ausland zählen zu den prioritären Entwicklungszielen des spanischen Online-Marktplatzes Vasquiat. Das Unternehmen wurde 2018 von Rafa Blanc und der Influencerin Blanca Miró in Barcelona gegründet und schloss soeben seine zweite Finanzierungsrunde ab. Vasquiat nahm EUR 400.000 von der Online-Investment-Plattform Dozen von Ramón Salvor ein, und andere Investoren, darunter Crèdit Andorrà, steuerten EUR 370.000 bei.


Blanca Miró und Rafa Blanc, die Gründer von Vasquiat - Vasquiat


Die ursprünglich als privater Online-Shoppingclub mit einem Vorbestellungskonzept konzipierte Plattform entwickelte sich Ende 2019 nach dem Abschluss der ersten Finanzierungsrunde in Höhe von EUR 350.000 weiter. Damals beteiligten sich die Startup-Gruppe Itnig aus Barcelona, die Font-Familie, die Produktionsagentur Canada sowie die Business Angel Mathieu Carenzo und David Meire (ehemaliger Manager von Nike und Desigual) an der Runde.

"Wir wollen einige Prozesse automatisieren und IT-Investitionen tätigen, um auf das Interesse der Designer eingehen zu können. Wir wollen unser Angebot von 120 auf 1000 Designer ausweiten", erklärt Rafa Blanc, der die Plattform mitbegründete. Er berichtet, dass das Unternehmen monatlich 100 Anfragen von Designern erhält, die in das Angebot aufgenommen werden möchten. Das Geschäftsmodell von Vasquiat stützt sich auf die Erhebung einer Gebühr für die von den Marken erzielten Verkäufe. Im Portfolio befinden sich unter anderem Helmstedt, Arizona Love, Filles à Papa und La veste. Eine sorgfältige Auswahl "international ausgerichteter Marken, deren Inspiration und Authentizität unserem Segment entsprechen und deren Preis unserer Premium-Positionierung gerecht wird". Die Auswahl der Marken wird von Blanca Miró überblickt.



Vasquiat


"Wir sind ein Marketplace für aufsteigende Nachwuchsdesigner. Wir glauben, dass wir kreativen Köpfen durch die Möglichkeit, ihre Designs im Ausland anzubieten, einen Mehrwert bieten", so Rafa Blanc. Seine Plattform soll ein "strategischer Partner" für diese Jungdesigner werden. Mit diesem Ziel vor Augen, verändert das Unternehmen sein Geschäftsmodell schrittweise. Die Plattform soll neuen Kunden nicht mehr nur auf Einladung zugänglich sein, sondern uneingeschränkt. Außerdem wurde das Angebot um eine saisonale Kollektion erweitert.

"In operationeller Hinsicht ist das Vorbestellungsmodell um ein Vielfaches einfacher, wir brauchen weniger Ressourcen, um es anzutreiben. Der saisonale Verkauf mit einem einfacheren Einkaufsverhalten, an das sich die Kunden eher gewöhnt sind, ist aus operationeller Sicht viel aufwändiger", bemerkt der Unternehmer. Gegenwärtig macht die Vorbestellung rund 30 Prozent des Umsatzes aus.

Die 1-Millionen-Umsatzgrenze im Auge



Das Unternehmen meisterte die Pandemie ohne bedeutende Schwierigkeiten und hielt an seinem monatlichen Wachstum von rund 10 Prozent fest. Somit blicken die Gründer von Vasquiat zu Recht optimistisch in die Zukunft. Mit ihren 12 Mitarbeitenden will die Plattform bis 2021 "die Servicequalität für die Marken verbessern und das Technologieumfeld weiterentwickeln". Bis 2022 soll eine eigene App dazukommen.



Die Plattform bietet jetzt auch Dekorationsartikel an - Vasquiat / Valeria Vasi


"Wir beobachten die Arbeit der Branchenriesen wie Farfetch, Mytheresa und Net-a-Porter ganz genau. Wir haben uns jedoch auf eine Nische ausgerichtet. Unsere Marken haben ganz andere Bedürfnisse als etwa Off-White oder Prada", weiß Blanc. Im Vergleich zu anderen Online-Dienstleistern verfüge die Plattform über eine "deutlich jüngere" Kundschaft.

Der wichtigste Absatzmarkt befindet sich in den USA, darauf folgen Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien. 85 Prozent des Gesamtumsatzes wird im Ausland erzielt. Mit Marken aus Barcelona, wo das Unternehmen einen Pop-up-Store eingerichtet hat, erzielt Vasquiat 30 Prozent des gesamten Umsatzes.

Im laufenden Geschäftsjahr rechnet das Start-up mit einer Verdreifachung des Vorjahresumsatzes, wobei Vasquiat die 1-Millionen-Umsatzgrenze anvisiert. Und 2022 soll es im selben Wachstumstempo weitergehen.

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