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Veröffentlicht am
29.06.2022
Lesedauer
2 Minuten
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Otto Payments erhält Lizenz

Veröffentlicht am
29.06.2022

Das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Otto Payments nach knapp eineinhalb Jahren Prüfung die nötige Lizenz für die Erbringung von Payment-Dienstleistungen erteilt. Damit kann Otto Payments ab sofort Händlern und Marktplatzpartnern unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten aus einer Hand anbieten.

Otto Payments kann unterschiedliche Zahlungsmöglichkeitenvereinen. - Otto Group

 
"Der Aufbau unseres eigenen Payment-Dienstleisters war ein Meilenstein auf dem Weg zur Plattform. Die BaFin-Lizenz gibt jetzt den Startschuss, um künftig alle Zahlungsabwicklungen aus einer Hand zu steuern – ein Riesenvorteil für Kund*innen und Partner", sagt Katy Roewer, Beiratsvorsitzende Otto Payments und Otto-Bereichsvorstand Service & HR.

Bislang hat Otto teilweise selbst oder die externen Dienstleister die aufwändige technische Einbindung der unterschiedlichen Payment-Dienstleistungen übernommen. Um die Transformation zur Plattform weiter voranzutreiben, setzte Otto auf den Aufbau einer eigenen Payment-Gesellschaft und damit auf die Basis für einen einheitlichen und modernen Zahlprozess im Check-out.

Im Herbst 2020 hat das Unternehmen dazu die PEG Payment Entwicklungsgesellschaft mbH gegründet. Der Antrag auf Lizenzerteilung konnte im Februar 2021 gestellt werden. Die Lizenzerteilung erfolgte am 21. Juni 2022.

Mirko Krauel, Geschäftsführer Markt der Otto Payments: "Wir sind stolz, dass wir aus der Corporate-Welt heraus in knapp zwei Jahren einen Zahlungsdienstleister mit Lizenz gegründet haben."

Mit Otto Payments nimmt das Geld der Kunden, die ihre Rechnungen bezahlen, keinen Umweg mehr über externe Dienstleister, wodurch die Partner die Auszahlungen schneller erhalten, so Otto. Die über 4.000 Marktplatzpartner auf otto.de sind bereits angebunden.

Im nächsten Schritt beginnt Otto Payments ab Juli 2022 den einheitlichen Check-out vorzubereiten – auch wenn in einer Bestellung bei mehreren Partnern und/oder Otto bestellt wurde. Dabei werde auch die Integration weiterer Features und Zahlarten eine große Rolle spielen.

"Wir planen, dass wir bis spätestens Ende 2023 alle elf Millionen Kundenkonten umgestellt haben", so Hans Georg Spliethoff, Geschäftsführer Marktfolge von Otto Payments.
 
Kunden sollen dann in ihren Kundenkonten auch einen besseren Überblick über alle Rechnungen, Raten und Retouren erhalten – ganz unabhängig vom Verkäufer.

Ab 2023 soll der gesamte Umsatz von Otto und dem Markplatz komplett über die Otto Payments abgewickelt werden. Bis dahin suche die Gesellschaft weiter nach Fachkräften, noch rund 50 Stellen seien zu besetzen.

Mittelfristig will Otto Payments auch als Dienstleister für weitere Otto-Group-Unternehmen tätig sein.
 

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