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Veröffentlicht am
04.11.2022
Lesedauer
2 Minuten
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Otto präsentiert neue Nachhaltigkeitsstrategie

Veröffentlicht am
04.11.2022

Otto will mit einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie konsequent auf Ressourcenschutz setzen. Der Konzern setzt sich das Ziel, bis spätestens 2030 in seinen Geschäftsprozessen bilanziell klimaneutral zu sein und gleichzeitig zur größten Plattform für nachhaltiges Onlineshopping in Deutschland zu werden.

Otto will bis 2030 in seinen Geschäftsprozessen bilanziell klimaneutral sein. - Otto Group


Marc Opelt, Vorsitzender des Otto-Bereichsvorstands sagt: "Otto setzt sich mit der neuen Nachhaltigkeitsstrategie ambitionierte Ziele zum Schutz von Ressourcen. Als größter deutscher Onlineshop mit über 11 Millionen Kund*innen tragen wir somit aktiv dazu bei, den ökologischen Fußabdrucks des Onlinehandels weiter zu reduzieren. Nachhaltigkeit ist für mich kein nettes Extra – sie ist das Fundament unseres Handels."

Die neue Otto-Nachhaltigkeitsstrategie umfasst die sechs Handlungsfelder Klimaschutz, Verpackungen, Kreislaufwirtschaft, Materialien & Produkte, Compliance & Policies sowie Lieferkette.

Otto will bis 2025 alle Versandverpackungen recycelt, biologisch abbaubar oder mehrwegfähig machen. Sämtliche Eigen- und Lizenzmarken sollen im selben Zeitraum vollständig auf nachhaltige Produkte umgestellt werden. 

Außerdem erhöht das Unternehmen die Standards für den Otto-Marktplatz. So sind die Marktplatzpartner künftig verpflichtet, soziale und ökologische Kennzahlen offenzulegen, etwa zu CO₂-Emissionen und Verpackungsmüll.

Trotz strenger Regeln soll die Anzahl nachhaltiger Artikel im Shop konsequent anwachsen, auf über eine Million bis 2025. Stand heute wäre Otto dann die Plattform mit dem größten nachhaltigen Sortiment Deutschlands, lässt der Konzern verlauten. Aktuell sind auf Otto rund 500.000 als nachhaltig gekennzeichnete Artikel verfügbar, die beispielsweise FSC- oder Blauer-Engel-zertifiziert sind. 

Für eine längere Lebenszeit von Artikeln und Rohstoffen will Otto verstärkt auf kreislauffähige Lösungen setzen, etwa Reparaturservices und zirkulär gestaltete Textilien. Eine erste zirkuläre Modekollektion ("Otto Circular Collection") war im vergangenen Frühjahr gestartet, 2023 kommt eine Nachfolgekollektion. 

Auch im Verpackungswesen erprobt Otto bereits kreislauffähige Lösungen. Im November startet das Unternehmen einen Test mit vollständig biologisch abbaubaren Versandtüten, die Otto mit dem Hamburger Start-up Traceless in zweijähriger Forschungsarbeit entwickelt hat.

Um CO₂-Emissionen weiter zu senken, folge Otto dem Dreiklang: Vermeiden, Reduzieren und übergangsweise Kompensieren. Das gilt für den Versandprozess ebenso wie für die IT, wo Otto den Ressourcenverbrauch von Daten weiter senken will – etwa mithilfe von Green-Coding-Initiativen und KI-Modellen, die deutlich weniger Daten und somit weniger Energie benötigen. 

Bis Mitte 2023 richtet Otto seine Klimaziele zudem auf wissenschaftlich basierte "Science Based Targets" aus.

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