OutDoor by Ispo: Das Projekt für 2019 wurde vorgestellt

Für europäische Outdoor-Akteure wird das Jahr 2019 mit einem besonderen Reiz locken. Zum ersten Mal seit 25 Jahren wird die bekannte Outdoor-Messe, die man nicht verpassen sollte, nicht am Ufer des Bodensees stattfinden. Nach einer Ausschreibung des Projekts durch die European Outdoor Group (EOG) gewann die Messen München den Wettbewerb, die Organisation der Veranstaltung zu übernehmen. Eine Entscheidung, die den historischen Veranstaltern in Friedrichshafen nicht genügte und die daher im Sommer laut Ankündigung eine professionelle Veranstaltung abhalten wollen.

Mit der Ankunft in München will die Outdoor-Messe mit einem neuen Profil überzeugen. - FashionNetwork.com

Am 27. Juni, eine Woche nach dem Abschluss der Ausgabe 2018 der Outdoor-Messe, enthüllten die EOG und die Münchener Organisationsteams die Grundzüge ihres Projekts der Übernahme im nächsten Jahr. Angesichts des komplexen Kontextes wurde dies sehnlichst erwartet.

"Die wesentlichen Fragen waren: Wohin wollen wir gehen und wie? In letzter Zeit sind die Grenzen zwischen Outdoor, Lifestyle und Mode in Frage gestellt worden", erklärte Mark Held, Generalsekretär der EOG. "Es geht nicht nur darum, den Ort zu wechseln. Sondern es bestehen auch Erwartungen an ein neues Konzept."

Konkret wird die OutDoor by Ispo vom 30. Juni bis zum 3. Juli 2019 stattfinden, aber die Organisatoren beabsichtigen zudem, eine Plattform zu erstellen, die die Interessengemeinschaft das ganze Jahr über zusammenbringt. "Wir werden auf unserem Fachwissen aufbauen, das wir von der Ispo her kennen", sagte Markus Hefter, Projektleiter der Ispo. "Dies kann sich an unsere Web-Plattform anlehnen. Aber auch das, was wir im letzten Winter in München mit den Veranstaltungen für die Retailer erlebt haben, werden wir auf die breite Öffentlichkeit übertragen. Dies wird sich von Samstag bis Samstag rund um die Messe abspielen."

Die Messe wird über fünf oder sechs Hallen sowie über Freiflächen für Vorführungen, einen Campingplatz und den Zugang zum künstlichen See neben dem Messegelände München verfügen.

In Bezug auf das Angebot wird die OutDoor by Ispo drei Universen erstellen. Der "Core Outdoor"-Bereich wird Outdoor-Marken vereinen, die auf Bergsteigen, Wandern, Camping und Trail Running spezialisiert sind. Die "Outdoor+"-Zone schafft eine Brücke zum Universum und den Praktiken der Bereiche Reise, Yoga, Mountainbiken oder Stand-up-Paddling. Schließlich gibt es eine dritte Sektion unter dem Namen "X-Industrie". "Auf dem Messegelände München organisieren wir viele Messen. Es stellte sich heraus, dass einige Akteure anderer Branchen wie Elektronik, Umwelt oder Automatisierung einen neuen Ansatz für die Akteure des Outdoor-Sektors erbringen können."

Ein auf die Outdoor-Branche ausgerichteter Plan mit fast 11.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. - FashionNetwork.com

Dies ist eindeutig die Stärke des Projekts. Angesichts des Angebots von Fast-Fashion müssen die Marken eine Lösung bieten, die über das Produkt hinausgeht. "Wir werden nach neuen Beziehungen Ausschau halten", erklärte Tobias Gröber, Direktor der Ispo. "Die Mission der Marken besteht nicht nur darin, Produkte zu liefern, sondern auch starke Erfahrungen zu bieten." Ein Ansatz, der es den Marken ermöglichen soll, ihre Beziehung zu den Verbrauchern aufrechtzuerhalten.

Die Messe legt sich nicht auf eine bestimmte Anzahl von Ausstellern fest. Sie beabsichtigt jedoch, den Ausstellern ein Komplett-Paket anzubieten, mit denen sie bei den vier Terminen der Gruppe präsent sein können. Neben München im Sommer und Winter sind die beiden chinesischen Messen Teil des Großprojekts.

Als Angebot für die Aussteller bietet die OutDoor by Ispo Lösungen zwischen 130 und 164 Euro pro Quadratmeter an. Vor allem wird der Veranstalter eine Berechnungsmethode pro Kubikmeter innerhalb einiger Saisons testen. Ein Ansatz, der darauf abzielt, Investitionen nicht mehr für die Größe des Standes, sondern vielmehr für die vorgeschlagene Erfahrung zu tätigen.

Mit diesem Konzept will die OutDoor by Ispo die Industrie-Akteure davon überzeugen, nächsten Sommer nach München zu kommen.

Übersetzt von Elisa Gerlach

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