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Veröffentlicht am
21.09.2021
Lesedauer
2 Minuten
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Outfittery weitet Personal Shopping Service auf Womenswear aus

Veröffentlicht am
21.09.2021

Das E-Commerce-Unternehmen für Online Personal Shopping Outfittery expandiert in die Womenswear. Damit erschließt das Berliner Unternehmen eine zusätzliche und strategisch wichtige Zielgruppe.

Outfittery führt Womenswear ein - Outfittery


"Bislang standen die europäische Expansion und Festigung der Marktführerschaft im Bereich Menswear im Fokus unserer Strategie. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die weibliche Käuferschaft zu erschließen. Das wird unser Wachstum nochmals signifikant steigern", sagt Julia Bösch, CEO von Outfittery.

Ab Oktober steht der Online Personal Shopping Service neben Männern auch Frauen zur Verfügung. Das Angebot startet zunächst in Deutschland, umfasst Bekleidung und wird auch per App verfügbar sein.

"Der Schritt in die Womenswear ist naheliegend, denn bereits jetzt kaufen Frauen bei uns. Bislang allerdings für ihre Partner", so Julia Bösch.
 
Wie lukrativ der Markt für Damenbekleidung sei, belegt Outfittery mit einer Studie der IFH KÖLN und KPMG, die in Kooperation mit dem BTE entstand. Laut Studie mache Damenbekleidung mit 36,5 Prozent Marktanteil das mit Abstand größte Segment im deutschen Fashion-Markt aus. Herrenbekleidung habe einen Marktanteil von 20,8 Prozent. Damit sei das Marktvolumen von Damenbekleidung knapp doppelt so groß (Faktor 1,8).
 
Profitieren will Outfittery auch vom Mode-Online-Boom. Laut aktueller KPMG-Studie verschieben sich die Umsatzanteile im Modehandel immer stärker zugunsten online. Der Marktanteil des online Modehandels soll sich in den kommenden zehn Jahren verdoppeln. Von 25 Prozent in 2020 auf 50 Prozent in 2030. Das größte Potenzial für künftige Käufe – auch nach der Pandemie – sehen KPMG-Analysten u.a. in der Mode. Sie gelte als Wachstumstreiber im E-Commerce.
 
Neben der Zielgruppenerweiterung seien Data Science und Personalisierung wichtige Säulen der Geschäftsstrategie von Outfittery. ​Zur Personalisierung des Einkaufserlebnisses nutzt das Tech-Unternehmen mehr als 20 intelligente Algorithmen und Data Intelligence.

Selbstlernende Algorithmen filtern aus dem Modeangebot des Personal-Shopping-Service infrage kommende Teile, passend zu den Wünschen und Bedürfnissen sowie dem verfügbaren Budget der Kundinnen und Kunden. Auf dieser Basis stellen Stylistinnen oder Stylisten Styling-Boxen zusammen, bestehend aus fünf Teilen.

Vor dem Hintergrund einer zunehmend anspruchsvollen online Käuferschaft sei dieser zusätzliche kostenlose Kundenservice ein Differenzierungsmerkmal und Wettbewerbsvorteil im Markt, so Outfittery.
 
"Unsere individuelle Beratung garantiert eine bedürfnisgerechte Auswahl und weniger Fehlkäufe. Zeitgleich erhöhen wir Kundenzufriedenheit und -loyalität", sagt Julia Bösch.
 
2012 gegründet, konnten bislang Männer in neun europäischen Ländern den personalisierten Einkauf von Outfittery nutzen. Seit Beginn sei der Umsatz und die Kundschaft deutlich und kontinuierlich gewachsen, so das Unternehmen.
 
Zu den Kunden des Unternehmens zählen heute über eine Million Männer. Das Corona-Jahr 2020 sei stabil gewesen, aktuell wächst das Unternehmen 2-stellig. Nach dem Merger mit Modomoto im Jahr 2019 werden jetzt weitere Wachstumspotenziale erschlossen.

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