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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
29.06.2016
Lesedauer
3 Minuten
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Panorama setzt sich in Berlin an die Pole Position

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
29.06.2016



Der Name ist Programm: Die Panorama steht diese Saison unter dem Motto Zeitgeist
Die Panorama Berlin präsentiert vom 28. bis 20. Juni in den Hallen des Berlin ExpoCenter City über 750 Mode- und Lifestyle-Marken und erwartet vom 28. bis 30. Juni mehr als 50.000 Fachbesucher und rund 100 Ländern. Laut dem geschäftsführenden Co-Gesellschafter Jörg Wichmann ist dies hinsichtlich der Ausstellerzahlen die bislang größte Ausgabe der Panorama. Auch bei den Besucherzahlen könnte sich der neue Anspruch ausdrücken.


Full House in Halle 4


Vollen Stand bei Sury Frey
Der Auftakt am Dienstag war vielversprechend. Bereits am Morgen herrschte dichtes Gedränge und internationales Stimmengewirr im Eingangsbereich. Mittags: gut gefüllte Gänge in allen Hallen, intensive Gespräche auf den Ständen. Die neue Aufteilung der Hallen mit den neuen Hallen MA(!)N und HipStar wird gut angenommen, ebenso die vergrößerte Schuhhalle sowie das weiter entwickelte Nova Concept.
In Gesprächen mit Ausstellern und Einkäufern zeigt sich, dass die aktuell unsichere Situation der EU nach dem Brexit kaum Einfluss auf die Order für die neue Saison haben wird. Der Handel kämpft eher mit lokalen Problemen wie Frequenzverlust, dem unpassenden Wetter und den verfehlt empfundenen Saisonrhythmen. Es stellt sich vielerorts die Frage, ob die Vororder noch die richtige Herangehensweise ist bei den sich gravierend verändernden Herausforderungen im Modehandel.

Die Plattform für Premieren und Impulse

Viele Hersteller nutzen die Panorama, um neue Marken zu launchen. So feierten u.a. das neue Label von s.Oliver Q/S designed by oder die eher junge, contemporary-ausgerichtete Marke Talkabout aus dem Hause Gerry Weber, House of Envy, die neue Schwestermarke von Fritzi aus Preußen, und Emmett hier ihre Premiere. Sie alle stießen bei den Besuchern auf großes Interesse, was zeigt, dass der Handel weiter auf der Suche nach neuen Impulsen ist.


Premiere von House of Envy, der neuen Schwestermarke von Fritz aus Preußen


Großer Andrang bei talkabout, der neuen Marke aus dem Hause Gerry Weber
Für neue Impulse sorgten viele Hersteller auch mit ihren durchdachten Ständen. Mit Blumentischen wie bei Luisa Cerano, einer nachgebauten Fitnesscenter wie bei Marc Cain oder dem kubanischen Lebensgefühl von Buena Vista setzen Hersteller ganz auf Emotionalisierung.
Die Panorama versucht dem Wandel mit einer stärker auf Lifestyle, denn nur auf Mode fokussierte, holistische Ausrichtung der Messe zu begegnen. Im Nova Concept Bereich wird dieser neue Gedanke bereits gelebt - richtungsweisende Modekollektionen werden hier gemeinsam mit Taschen, Schmuck, Home-Accessoires, technischen Gadgets und Genussartikeln präsentiert. Das Konzept soll sukzessive auf alle Hallen und Segmente ausgeweitet werden.

Gerne eine Nummer größer!



Ulla Popken unter den HipStars
Das neue Segment mit Plus-Size-Labels wie DorisStreich, Ulla Popken oder Elena Miró in Halle 7b wurde gut frequentiert. Dem Handel ist bewusst, dass hier Nachfrage auf Kundenseite herrscht und Abteilungen neu gedacht werden müssen: Übergrößen werden nicht mehr ausgegrenzt, sondern müssen integriert werden. Insofern wird die HipStar-Halle in Zukunft mit Sicherheit weiter ausgebaut werden, vermuten einige Einkäufer, die noch weitere modisch starke Labels aus dem Segment vermissen.

Keine Experiemente, lieber das Bewährte

Modisch gab es zumindest bei den Damen nicht viel wirklich Neues zu entdecken. Vielmehr war es eine Weiterentwicklung des bislang Bekannten - stärkere Brüche, kantige Kontraste und mehr Bequemlichkeit. In diesem Sinne bleiben die eleganten Sportswear-Hybriden im kommerziellen Bereich weiter tonangebend. Denim bleibt, aber stärker in der destroyed- denn in der cleanen Version. Farblich dominiert das maritime Trio aus Weiß, Dunkelblau und sattem Rot. Streifen sind in diesem Sinne unausweichlich. Alternativ dazu steht dunkles Rosé oder zartes, kühles Grau. Weiter stärker an der Oberfläche gespielt wird  mit metallischen Oberflächen, mehr Struktur durch Spitze, Jacquards oder Mesh. Bei den Silhouetten bleiben Blousons - insbesondere als leichte Blusen-Variante - Trumpf, ebenso wie Longwesten oder lange, leichte Cardigan-Mäntel. Aufsteiger ist der lässig geschnittene Overall. Der Culotte geben nur noch wenige eine Chance, eher schon der angezogeneren Marlene-Hose, schlanken Cargo-Hosen und (immer wieder bzw. immer noch) der Skinny. Als neue Bestseller könnten sich lässig-elegante Kleider entpuppen, die sowohl tagsüber im Büro als auch abends zum eleganten Dinner getragen werden.

© Fabeau All rights reserved.