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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
28.02.2021
Lesedauer
5 Minuten
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Paris Fashion Week: 92 Schauen im März und Kooperationen mit Tik Tok und dem V&A

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
28.02.2021

Pandemie hin oder her, die Pariser Modewoche, die am Montag, 1. März, in eine zehntägige Saison startet, kann mit einem Programm von 92 Womenswear-Marken, fast einem Dutzend Newcomern und mehreren wichtigen Debüts aufwarten, was die anhaltende Bedeutung der französischen Hauptstadt als Magnet für Designer unterstreicht.


Christian Diorwird in dieser Saison am Internationalen Frauentag auftreten - © PixelFormula

 
Auch wenn die Modewoche im Wesentlichen online stattfindet, sind Mega-Marken wie Christian Dior, Hermès, Chanel und Louis Vuitton mit dabei, wobei letztere am Mittwochnachmittag, den 10. März, die finale Kollektion der Saison enthüllen wird. Derzeit ist bei keiner Show in Frankreich die Öffentlichkeit zugelassen, aber die Fédération de la Haute Couture et de la Mode erwartet, dass etwa 10 Häuser unter Ausschluss der Öffentlichkeit Live-Videos ihrer Kollektionen mit Models zeigen werden.
 
Seit Beginn der Pandemie hat die Fédération ihre Website, auf der die Live-Laufstegshows im Kalender stehen, radikal aktualisiert. In dieser Saison wird es eine neue exklusive weltweite Partnerschaft mit Tik Tok geben, die Nutzer dazu einlädt, besondere Looks für die Paris Fashion Week zu kreieren und diese über einen speziellen Hashtag zu teilen.

Die Fédération wird auch Designer-Lookbooks zu ihrer Plattform hinzufügen, was vorher nicht der Fall war, und eine Partnerschaft mit dem V&A in London eingehen. Das Museum wird Videos und Artikel aus seinem "Fashion in Motion"-Programm für den Magazinteil "Insider" auf der Plattform der Fédération zur Verfügung stellen.
 
Die zunehmende Fragmentierung der Laufsteg-Saisons in den vier großen Modehauptstädten – chronologisch in New York, London, Mailand und Paris inszeniert – wird dadurch verdeutlicht, dass viele Marken Tage oder Wochen nach dem offiziellen Ende ihrer jeweiligen Saison zeigen.
 
Bemerkenswert ist, dass der Vorsitzende des Council of Fashion Designers of America (CFDA), der Designer Tom Ford, seine eigene neueste Kollektion am Tag vor der Eröffnung in Paris enthüllt, bzw. neun Tage nach seinem ursprünglich geplanten Termin innerhalb der New Yorker Saison.

In Paris kehrt Sonia Rykiel in der Nacht zum Sonntag, 28. Februar, mit einer neuen, vom Studio entworfenen Kollektion zurück, da die Marke einen Relaunch anstrebt. Dior, unter der kreativen Leitung von Maria Grazia Chiuri, der bekanntesten feministischen Modedesignerin, hat seine Show auf den 8. März verschoben, um mit dem Internationalen Frauentag zusammenzufallen. Und, in einem weiteren überraschenden Schritt, hat Vuitton plötzlich beschlossen, seine eigene Show um einen Tag zu verschieben.

Ralph Toledano, Präsident der Fédération de la Haute Couture et de la Mode, witzelte über die Entscheidung von Vuitton: "Wir haben die Modewoche um einen Tag verlängert!"
 
"Ich denke, uns allen ist klar, dass wir flexibel und solidarisch sein müssen", fügte der Exekutivpräsident der Fédération, Pascal Morand, in einem gemeinsamen Telefonat hinzu.
 
"Die Häuser ändern die Termine nicht, um Schwierigkeiten zu bereiten. Im Fall von Tom Ford ist es so, dass er aufgrund von Covid niemanden in seinem Atelier hatte. Ich denke, wir müssen all diese Änderungen mit Gelassenheit nehmen", kommentierte Toledano.
 
Wie das Duo erklärte, entsprechen 92 Häuser, darunter Mitglieder der Fédération und Gäste, 10 mehr als in der letzten September-Modewoche und mehr oder weniger dem Stand vom März 2020.
 
In einem neuartigen Schachzug wird die Pariser Saison offiziell mit einer gemeinsamen Master-Absolventen-Show des Institut Français de la Mode (IFM) eröffnet, eine wichtige Aussage des französischen Establishments, das entschlossen ist, eine Modeschule aufzubauen, die es mit denen in London, New York oder Antwerpen aufnehmen kann.
 
"Es ist unser Traum, die erfolgreichste und beste Modeschule hier in Paris zu haben. Sie erinnern sich vielleicht, dass das mein erstes Ziel war, als ich Präsidentin wurde. Dann hat Pascal die Initiative ergriffen, und wir haben einen langen Weg zurückgelegt. Xavier [Romatet, IFM-Dekan] macht einen fantastischen Job, und dies ist der erste Schritt, um unseren Traum Wirklichkeit werden zu lassen", betonte Toledano.
 
Allerdings treten viele hoch angesehene Häuser wie Comme des Garçons und Junya Watanabe aus Japan sowie drei Häuser des Luxuskonzerns Kering – Balenciaga, Saint Laurent und McQueen – nicht auf, was Paris um einige wichtige Akteure bringt.
 
"Ich nehme eher an, dass jedes Modehaus von Kering seine eigenen Gründe hat. Ich habe nicht den Eindruck, dass es eine Unternehmensentscheidung von Kering ist. Es ist eine schwierige Zeit für alle und das muss man respektieren. Und man darf nicht vergessen, dass Balenciaga diesen Sommer zur Couture zurückkehrt", bemerkte Toledano.

Die Fédération trägt auch finanziell zur Unterstützung junger Designer über ihren Pariser Showroom Sphere bei. Darüber hinaus werden Videoproduktionen von Shows unterstützt, die zum Teil vom DEFI, einem Fonds der französischen Modeindustrie, finanziert werden. Und auch L'Oréal packt mit an und stellt bestimmten unabhängigen Designern kostenloses Haarstyling und Make-up zur Verfügung. Von diesen Unterstützungsinitiativen, die sowohl einheimischen als auch internationalen Designern zur Verfügung stehen, profitierten bereits junge Hoffnungsträger wie Benjamin Benmoyal, Kenneth Ize und der Südafrikaner Thebe Magugu.


Kenneth Ize - Frühjahr/Sommer 2021 - Womenswear - Paris - © PixelFormula

 
Die beiden Führungskräfte der Fédération räumten ein, dass noch keine endgültige Entscheidung darüber getroffen wurde, ob Paris in diesem Sommer – Ende Juni für die Herrenmode und Anfang Juli für die Couture – Live-Laufsteg-Shows veranstalten wird.
 
"Es wird von den sanitären Bedingungen in diesem Sommer abhängen. Und wir werden jede Entscheidung respektieren, die die Regierung trifft. Aber, um es klar zu sagen, alle Häuser brennen darauf, zu physischen Shows zurückzukehren. Viele Designer sind sehr frustriert", betonte Morand.
 
Paris zieht auch eindeutig weiterhin junge Designer an, mit 11 Newcomern im März-Kalender, darunter Benjamin Benmoyal, Weinsanto, Cecilie Bahnsen, Rokh und Wataru Tominaga. Außerdem gibt es in dieser Saison zwei erste große Auftritte von neuen Designern bei Chloé und Courrèges: Gabriela Hearst bzw. Nicolas Di Felice.
 
"Für mich ist es sehr einfach. Wenn man jung ist und von Mode träumt, kommt einem Paris in den Sinn. Es ist immer noch die Metropole. Wenn man ein ambitionierter junger Designer ist, will man sich mit den Besten messen. Wie bei einem Profifußballer. Sie wollen mit den besten spielen: Lewandowski, Messi und Salah. So ist es auch mit der Mode in Paris", lachte Toledano.

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