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Werbung
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
24.02.2017
Lesedauer
3 Minuten
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Paris Fashion Week: Kurz, aber intensiv

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
24.02.2017

Auf New York, London und Mailand folgt nun das Finale der internationalen Modewochen für die Herbst-/Wintersaison 2017/2018 in Paris. Die Veranstaltung wird mit Spannung erwartet, verheißt jedoch weniger Neuerungen als im Vorjahr, als eine ganze Reihe neuer Kreativdirektoren ihre erste Kollektion zeigte.


Die letztjährige Chanel-Show - © PixelFormula


Rund 5 000 Besucher werden an den 83 offiziellen Defilees erwartet. Im September 2016 umfasste das Programm 91 Schauen. Aus vielfältigen Gründen sagten 12 Marken ihre Teilnahme in dieser Saison ab. Deshalb wird die Modewoche in Paris um einen Tag auf acht Veranstaltungstage gekürzt. Das Programm vom 28. Februar bis zum 7. März ist dennoch dicht gedrängt, mit durchschnittlich zwölf Shows pro Tag.

Chanel, Dior, Hermès, Lanvin, Louis Vuitton ... das Who’s Who der Pariser Modebranche lässt sich die Veranstaltung nicht entgehen. Nur Givenchy entschloss sich nach dem Abgang des Kreativdirektors Riccardo Tisci gegen die Teilnahme. Die Kollektion wird nur einer engen Auswahl an Käufern präsentiert. Auch Emanuel Ungaro muss diese Saison aufgrund von Produktionsschwierigkeiten aussitzen, da die Kollektion nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnte.

Andere Marken zeigten Paris in dieser Saison die kalte Schulter: Chalayan und Roland Mouret, der sein 20. Jubiläum feierte, präsentierten ihre Kollektionen in London, Vionnet in Mailand. Carven beschränkt sich in der Übergangsphase nach der Ernennung des neuen Kreativdirektors Serge Ruffieux auf eine Präsentation.

Weitere sechs Marken sind nicht mehr im offiziellen Kalender aufgeführt, da sie sich für ein anderes Format entschieden haben, wie Olympia Le Tan, Aganovich, Yang Li, Yde und Dorhoot Mees. Lucien Pellat Finet bevorzugte es seinerseits, pro Saison nur noch eine einzige Show für beide Kollektionen zu veranstalten und diese fand bereits im Januar statt.

Doch kann die Fashion Week auf die Unterstützung von vier Newcomern und einem altbekannten Label zählen. Bei letzterem handelt es sich um die Schweizer Marke Akris, die im vergangenen September ausnahmsweise in New York zu sehen war und am Sonntag, 5. März auf die Pariser Laufstege zurückkehrt.


Clare Waight Keller zeigt ihre letzte Kollektion für Chloé - © PixelFormula


Zudem erwartet die Besucher am 6. März um 18 Uhr eine einzigartige Show des französischen Labels A.P.C. Die 1987 von Jean Touitou gegründete Marke ist für ihren minimalistischen und zeitlosen Stil bekannt und feiert dieses Jahr ihr 30. Jubiläum.

Weiterer Höhepunkt der Veranstaltung dürfte das Chloé-Defilee am 2. März sein. Es handelt sich um die letzte Show der Kreativdirektorin Clare Waight Keller für das Label, bevor sie das Modehaus verlässt.

Darüber hinaus ist auf die Ankunft drei neuer Namen zu verweisen: Die chinesische Designerin Uma Wang, die bislang in Mailand defilierte, präsentiert ihre neue Kollektion am 3. März. Weitere Newcomer sind die französischen Nachwuchslabel Jour/Né und Atlein.

Die Marke Jour/Né nimmt seit zwei Jahren außerhalb des offiziellen Programms an der Modewoche teil und präsentiert ihre Kollektion erstmals offiziell am Eröffnungstag am 28. Februar.


Uma Wang kehrt Mailand den Rücken zu - © PixelFormula


Das Label Atlein wurde 2016 vom Designer Antonin Tron gegründet. Der 32-Jährige arbeitete nach Erhalt seines Diploms der Modeschule von Antwerpen unter anderem bei Louis Vuitton, Givenchy und Balenciaga. Atlein ist in der Vorauswahl für den diesjährigen LVMH-Preis und gewann 2016 den Andam Award.

Das Rahmenprogramm der Fashion Week Paris umfasst zahlreiche Events und andere Veranstaltungen, darunter nicht zuletzt die H&M-Show am 1. März, an der erstmals eine „See now buy now“-Kollektion gezeigt wird.
 

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