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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
03.02.2019
Lesedauer
3 Minuten
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Paris Fashion Week nimmt Rokh und Cyclas in das offizielle Programm auf

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
03.02.2019

Die Paris Fashion Week nimmt zwei blutjunge Label in ihr Programm auf: Rokh und Cyclas. Diese nehmen an der kommenden Damenmodewoche teil, die Ende Februar stattfindet.
 

Der koreanische Designer Rok Hwang gibt sein Pariser Runway-Debüt mit Rokh am 25.Februar



Mit den beiden neuen Namen erhöht sich die Anzahl Modeschauen im offiziellen Programm auf 78. Der vollständige Kalender wurde am Freitagmorgen vom französischen Modedachverband, der Fédération de la Haute Couture et de la Mode, veröffentlicht.
 
Rokh ist das Label des koreanischen LVMH Preis-Finalisten Rok Hwang, der bereits für Celine gearbeitet hat. Der Designer ist für seinen grafischen Minimalismus bekannt. Ihm kommt die Eröffnungsshow der Saison zu, am Montag, 25. Februar, um 17.30 Uhr. Höhepunkt des neuntägigen Programms bildet die Louis Vuitton-Show, die am Dienstag, 5. März, dem letzten Tag der Veranstaltung, um 18 Uhr stattfindet.

Keiko Onose ist das Gesicht hinter dem Label Cyclas. Die ehemalige Einkäuferin hat die Seiten gewechselt und ist zur Designerin geworden, wobei sie sich auf minimalistischen Luxus konzentriert. Ihre erste offizielle Präsentation gab sie in Paris im März 2018 und am 5. März 2019 folgt nun ihr Runway-Debüt, ebenfalls in Frankreich.

Außerdem kündigte die Fédération an, dass 14 Modehäuser ausgewählt wurden, um mit Präsentationen am offiziellen Programm teilzunehmen. Nach Name, Herkunftsland und Gründungsjahr geordnet sind dies: Faith Connexion (Frankreich, 2002); Gauchère (Frankreich, 2013); Karim Adduchi (Niederlande, 2015); Kimhekim (Korea, 2014); Kristina Fidelskaya (Vereinigte Arabische Emirate, 2014); Kwaidan Editions (Grossbritannien, 2016); Mame Kurogouchi (Japan, 2010); Moohong (Korea, 2013); Unravel Project (Italien, 2015); Walk of Shame (Russland, 2011); Cukovy (Ungarn, 2014); Maison Mai (China, 2016); Magda Butrym (Polen, 2014) and Savoar Fer (Frankreich, 2016).
 
An der kommenden Modewoche nehmen auch die gewohnten Pariser Luxusmodehäuser teil, so  Dior, Saint Laurent, Chloé, Celine, Hermès, Balenciaga, Givenchy und Chanel. Dazu kommen zahlreiche Star-Designer aus dem Ausland wie Alexander McQueen, Yohji Yamamoto, Issey Miyake, Miu Miu, Dries Van Noten und Thom Browne.
 
Angesichts des hohen Turnovers in den großen Modehäusern kommt es kaum überraschend, dass drei Luxushäuser - Lanvin, Lacoste und Nina Ricci - die ersten Kollektionen neuer Kreativdirektoren zeigen werden. Den Auftakt macht Lanvin mit dem Debüt von Bruno Sialelli am 27. Februar. Der Designer war zuvor für Loewe, Balenciaga und Paco Rabanne tätig. Lanvin - eine Marke des chinesischen Investmentkonzerns Fosun - ernannte Sialelli offiziell erst im vergangenen Monat zum neuen Kreativdirektor.

Bei Lacoste heisst der neue kreative Kopf Louise Trotter. Die britische Designerin kann auf eine hervorragende Karriere zurückblicken, in der sie unter anderem für Joseph in London arbeitete, aber auch als Head of Womenswear für Calvin Klein tätig und von Tommy Hilfiger als Designerin angestellt worden war. Ihre erste Kollektion für Lacoste zeigt Trotter am Sonntag, 5. März, an der vorletzten Show der Woche.

Die radikalste Änderung vollzog Nina Ricci: Die renommierte Marke katapultierte Rushemy Botter und Lisi Herrebrugh an die kreative Spitze des Labels. Es handelt sich um die beiden Gewinner des Festival d’Hyères-Designpreises 2018 und Gewinner des jüngsten LVMH-Preises. Die beiden Nachwuchstalente erregten in Hyères Aufsehen mit ihrer von afrikanischen Fischern inspirierten Show. Man darf sich also bei Nina Ricci auf ein kreatives Feuerwerk freuen.


 

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