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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
04.03.2022
Lesedauer
3 Minuten
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Paris Fashion Week: Victoria Beckham, Christelle Kocher und Cecilie Bahnsen enthüllen gegensätzliche Visionen

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
04.03.2022

In Paris drehte sich in den vergangenen 24 Stunden alles um Designerinnen. Victoria Beckham, Christelle Kocher und Cecilie Bahnsen enthüllten ihre Kollektionen für starke und dynamische, wie auch für romantischer veranlagte Frauen.
 

Victoria Beckham: Urbane Logo-Schönheit



Victoria Beckham setzte in dieser Saison ihre Präsentation in London aus und defilierte in Paris. Ihre Kollektion vereinte zwei sehr unterschiedliche Silhouetten in sich – die enganliegenden romantischen Entwürfe ihrer frühen Modekarriere und eine Auswahl zeitgenössischer Kokonformen.


Victoria Beckham Herbst-/Winterkollektion 2022 in Paris - Victoria Beckham


Beckham enthüllte auch ein neues Logo, ein subtiles Monogramm mit der linken Hälfte eines Vs und einem großen B. Dieses druckte sie auf Bodies, urbane Trenchcoats, eine großartige Reihe witziger und sanfter Jeans und Jeansjacken, sowie auf knallige orangefarbene Stepp-Cabans.

"Die Wahl eines Monogramms ist eine bedeutende Entscheidung, da es lange währen soll. Deshalb wollte ich eher einen Abdruck als ein großes Logo", erklärte Beckham im Rahmen der privaten Präsentation ihrer Kollektion in einem Showroom an der Avenue Hoche.

Posh Spice enthüllte zu diesem Anlass auch ihre erste vollständige Taschenkollektion – sanfte architektonische Schultertaschen, elegante lederne Bucket Bags mit goldener Schließe, die sich zu Quadraten öffnen lassen und sogar Totebags aus dem Stoff der gezeigten Cabans.

In ihrem Lookbook-Video in einem im Umbau befindlichen Bürogebäude unweit der Liverpool Street-Haltestelle in London wurde das Nebeneinander dieser Herbst-Kollektion 2022 klar ersichtlich. Aufsehenerregende, sexy Cocktailkleider und dunkle Pailletten-Tops, mit Gaze bedeckt, neben XXL-Mänteln aus knalligem Wollbouclé.

Ursprünglich wollte Beckham am Freitagabend in Paris ein Dinner veranstalten, doch angesichts der Situation in der Ukraine sagte sie den Abend taktvoll ab.

Ungeachtet der zurückhaltenden Vorgehensweise steht fest, dass sich in diesem Haus so einiges tut, sowohl in kreativer als auch in ästhetischer Hinsicht.

Koché: Zeitgenössische Gotik



Die jüngsten Ideen von Christelle Kocher für ihr Label Koché fühlten sich wie ein Durchbruch an. Der glamouröse Veranstaltungsort – der Salon Napoléon im Westin Palace, war bereits Schauplatz zahlreicher Defilees von Yves Saint Laurent in seinen zwei letzten Jahrzehnten.


KochéHerbst-/Winterkollektion 2022 in Paris - Koché


Die Show startete gefühlvoll im Rock-Gothic-Look mit stacheligen Rüschen, Netzstrümpfen, aufgeschlitzten Cocktailkleidern und Trikots. Eine typische Achtzigerjahre-Silhouette ergab kurze Cocktailkleider mit Flash Gordon-Schultern aus goldenem Brokat. Der markante Auftakt wurde alsbald durch sanfte Strickmodelle aufgelockert. Die Oberlippen der Models sahen dabei aus, als wären sie von Bienen gestochen worden.

"Emotionale und bequeme Couture", sagte Kocher lächelnd, als sie im Backstage-Bereich von Mode-Connaisseuren umringt wurde.

In ihrer Co-ed-Show trugen die Herren Anzüge mit sehr breitbeinigen Hosen, die bis weit über die Hüfte reichten – der tonangebende Schnitt in Europa.

Doch Kochers größtes Talent liegt in der Art und Weise, wie sie jugendliche Partykleidung mit Couture-Formen und Rüschen bereichert und für begehrenswerten Prunk sorgt, ohne je protzig zu wirken.

Cecilie Bahnsen: Cosplay in Kopenhagen



In der skandinavischen Modebewegung dreht sich alles um Damenkleidung, die sich auch zum Radeln eignet. Nicht so bei Cecilie Bahnsen, eine subtile Designerin, die kunstvoll Stoffe und Falten legt, die sich ideal zum Gehen eignen. Oder zum Posieren.


Cecilie Bahnsen Herbst-/Winterkollektion 2022 in Paris - Cecilie Bahnsen


Ihre Inspiration stammt von der dänischen Dichterin Tove Ditlevsen, deren Wehmut auch in der Kollektion fühlbar ist. "Der Regen ging und ließ nur nackte Bäume hinter sich, die leise tropften", so die Einführung in ihr Gedicht "Nachtwanderung". Eine hochbegabte Künstlerin, die unter Drogenmissbrauch litt und sich 1976 das Leben nahm.

Doch schien Toves Einfluss viel unschuldiger. Die Models defilierten im oberen Salon des Palais de Tokyo in zerknüllten Minijacken und Boleros. Diese wurden mit Schürzen oder Kleidern kombiniert, die mit Schnüren hochgezogen, zusammengerafft und festgezurrt und mit Stoffblüten und seltsam geschnittene Blätter abgerundet wurden. Die Kleider waren ausgefallen, romantisch, und stellenweise von verführerischem Charme – perfekt für ein Instagram-Wochenende im Yoyogi Park in Tokio.

Dänisches Cosplay im besten Sinne des Wortes, in zuckersüßen Rosatönen, Orange und Königsblau. Doch der wichtigste Moment wurde durch ein Quintett in Schwarz bestimmt – und ganz besonders durch ein schräges, asymmetrisches Kleid aus zerknittertem Brokat. Ein bemerkenswertes und eindringliches Bild.

Vielleicht, sei es zufällig oder gewollt, erinnerte die Kollektion an Simone Rocha – und sorgte für einen anmutigen Mode-Moment.

Drei sehr unterschiedliche Modeschöpferinnen, die eindeutig ihren eigenen Weg gehen.

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