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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
11.01.2021
Lesedauer
4 Minuten
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Paris sagt alle Live-Laufstegshows für die Menswear- und Haute Couture-Saison ab

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
11.01.2021

Bei den beiden Pariser Modewochen in diesem Monat – Menswear und Haute Couture – wird es keine physischen Modenschauen geben, da die Regierung beschlossen hat, das Verbot des Empfangs der Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten, einschließlich für Veranstaltungen der Fédération de la Haute Couture et de la Mode (FHCM), die den Kalender der Pariser Modewoche organisiert.

Ein Look aus der Hermès-Herrenkollektion der letzten Saison, präsentiert im Rahmen eines Live-Events - Photo: Filippo Fior / Hermès

 
Die Entscheidung erfolgte nach Gesprächen zwischen der Préfecture de Police in Paris und der Fédération, die die teilnehmenden Häuser am Freitag über die Entscheidung informierte.

Ihr vorangegangen war die jüngste Ansprache des französischen Premierministers Jean Castex am Donnerstagabend, den 7. Januar, in der er die Aufrechterhaltung der Lockdown-Beschränkungen in Frankreich verkündete. Restaurants, Kinos und Skigebiete sind seit Dezember geschlossen, während das Land darum kämpft, die Covid-19-Pandemie einzudämmen.

Nichtsdestotrotz besteht der Verband darauf, dass die Saisons stattfinden sollen, wenn auch überwiegend online.

"Ja, wir können bestätigen, dass es bei keiner Modeschau öffentliche Versammlungen geben kann. Aber unsere beiden Pariser Modewochen finden statt und wir sind weiterhin sehr optimistisch, sowohl was die Herrenmode als auch die Haute Couture angeht", betonte der geschäftsführende Präsident der Fédération, Pascal Morand.

Ihm zufolge machen sich viele Häuser noch Gedanken über das genaue Format ihrer Präsentationen – zumal sie ja auch noch "echte" Shows mit Models veranstalten können, die live übertragen werden, solange ihre Veranstaltungen hinter verschlossenen Türen stattfinden.

"Modehäuser dürfen auch Meetings und Präsentationen organisieren, wobei die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Personen in einem bestimmten Raum begrenzt ist", fügte Pascal Morand hinzu. "In Frankreich gelten weiterhin Maßnahmen zum Schutze der Gesundheit, das dürfen wir nicht vergessen. Es ist eine Entscheidung, die von der Regierung und der Präfektur kommt, und wir werden sie natürlich respektieren".
 
"Das kompliziert die Dinge enorm, aber wir haben nicht vor, aufzugeben. Wir haben eine hochmoderne Plattform, die es ermöglicht, alle Kollektionen online zu entdecken. Wir sind bereit", so Pascal Morand.

Die Organisatoren der Pariser Modewoche haben bereits ihre beeindruckenden offiziellen Kalender veröffentlicht, was den Wunsch vieler Häuser verdeutlicht, ihre neuen Kollektionen präsentieren zu wollen. Die Menswear-Saison findet von Dienstag, 19. Januar, bis Sonntag, 24. Januar, statt, während die Haute Couture von Montag, 25. Januar, bis Donnerstag, 28. Januar, läuft.

Insgesamt 71 Marken stehen auf dem Menswear-Kalender, darunter große Häuser wie Louis Vuitton, Dior Homme und Hermès, aber auch die Labels einflussreicher Designer wie Yohji Yamamoto, Rick Owens, Dries Van Noten, Vetements, Paul Smith, Loewe und Thom Browne. Der Couture-Kalender umfasst 32 Häuser, darunter Chanel, Armani Privé und Jean Paul Gaultier.
 
Angesichts dieser Nachricht verwies eine Hermès-Sprecherin darauf, dass viele Häuser die Rede des Premierministers abgewartet hätten, bevor sie das Format ihrer Präsentationen festlegten. "Es wird diesen Monat keine Défilés in Paris geben. Wir sind darüber informiert worden. Es ist offiziell".

In der vergangenen Saison inszenierte die Hermès-Herrenmodedesignerin Véronique Nichanian ein Live-Online-Event, mit einem Lookbook-Shooting im Hauptquartier der Marke, das eine coole, urbane Kollektion enthüllte.
 
"Dieses Mal werden wir ein Video machen. Daran arbeiten wir noch. Aber wie genau, ist noch ein Geheimnis", fügte die Sprecherin hinzu.

Christian Dior steht mit zwei Schauen im Kalender: Dior Homme und Dior Couture. Auf die Frage nach den Plänen des Hauses antwortete ein Sprecher: "Es kann keine Live-Show geben. Das ist die Entscheidung, die getroffen wurde. Es ist bedauerlich, aber es ist wahr. Und natürlich werden wir diese Entscheidung respektieren. Es ist höhere Gewalt aufgrund der Pandemie und des Lockdowns. Machen Sie sich also bereit für ein digitales Défilé."

In Frankreich warnen Experten vor einem kommenden Anstieg der Infektionen aufgrund der vielen Familienbesuche über die Weihnachtsfeiertage.
 
Restaurants werden bis mindestens Mitte Februar geschlossen bleiben und Skigebiete werden voraussichtlich nicht vor den Winterferien öffnen. Eine nächtliche Ausgangssperre werde bis mindestens zum 20. Januar verlängert, neue nationale Einschränkungen seien nicht auszuschließen, teilte Jean Castex am Donnerstagabend mit.

In Frankreich werden in dieser Woche immer noch mehr als 20.000 neue tägliche Covid-19-Fälle registriert – weit entfernt von dem Ziel der Regierung, unter 5.000 Fälle pro Tag zu fallen.

Die Fédération arbeitet eng mit der Präfektur zusammen, insbesondere seit den Terroranschlägen im November 2015. Die Sicherheitsvorkehrungen sind bei jeder großen Show streng, und bei vielen Veranstaltungen auf den Pariser Laufstegen sind Polizisten in Zivil dabei.

"Wir sind regelmäßig in Kontakt mit der Präfektur. Wir arbeiten Hand in Hand. Das Einzige, was wir niemals kompromittieren werden, ist die öffentliche Sicherheit. Es kann keine Rede davon sein, jemanden in Gefahr zu bringen", betonte Morand.

Nach den beiden Fashion Weeks im Januar findet die nächste Pariser Saison, die den Prêt-à-porter-Kollektionen für Damen gewidmet sein wird, vom 1. bis 9. März statt.

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