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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
16.11.2015
Lesedauer
2 Minuten
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Pariser Anschläge wirken im französischen Einzelhandel nach

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
16.11.2015



Für das stationäre Weihnachtsgeschäft wie hier in der Galeries Lafayette könnten sich die Anschläge dramatisch auswirken
Noch ist alles in der französischen Hauptstadt sehr weit davon entfernt, wieder normal zu sein. Die Galeries Lafayette etwa blieb am Samstag nach den Anschlägen geschlossen. Eigentlich hatte das Vorzeigekaufhaus am Boulevard Haussmann in einem „Akt des Widerstands“ erwogen, trotzdem zu öffnen, aber schloss dann mittags doch, um die Kunden und Mitarbeiter nicht zu gefährden. Auch andere Warenhäuser, Wochenmärkte, Malls wie bspw. die in Paris gelegenen Les Halles, und andere öffentliche Einrichtungen, wie der beliebte Eiffelturm, blieben auf Rat der Behörden am Wochenende geschlossen. Heute soll die Stadt wieder in ihren gewohnten Lauf zurückkehren. Doch die Anschläge haben noch nicht absehbare wirtschaftliche Folgen - nicht nur für den Pariser Einzelhandel, sondern die gesamte französische und europäische Wirtschaft. Nach den Anschlägen bei Charlie Hebdo hatte es rund zehn Tage gedauert, bis der Konsum im Pariser Einzelhandel wieder auf Normalmaß zurückgekehrt ist, berichten einige Händler. In der aktuellen Vorweihnachtszeit wirkt sich eine Woche mit Mindereinnahmen allerdings deutlich gravierender aus als im Januar. Es wird erwartet, dass die Franzosen ihre Weihnachtseinkäufe noch mehr ins Internet verlagern und weniger in lokalen Geschäften einkaufen.

Luxusmarken leiden

Weil es bereits der zweite Anschlag in Frankreich in diesem Jahr ist, nehmen Ökonomen an, dass der Tourismus nach Frankreich in den nächsten Wochen stark zurückgehen wird. Hoteliers rechnen mit Stornierungswellen. Wenn die Touristenströme zurückgehen, werden auch die Umsätze vieler französischer Luxusmarken zurückgehen, die insbesondere in der Vorweihnachtszeit ein gutes Geschäft mit der kaufkräftigen Klientel aus Übersee und Fernost machten. Die Aktienkurse von LVMH, Hermes und Kering sind nach der heutigen Börsenstart bereits im einstelligen Bereich gefallen.
Nach den Anschlägen ist die psychologisch leicht beeinflussbare Konsumlaune in Gefahr. Grundsätzlich war die Konsumstimmung in Frankreich gut, wenn auch nicht glänzend. Das BIP war im dritten Quartal leicht gestiegen. Aber insgesamt ist das wirtschaftliche Umfeld noch zu instabil, um durch die Anschläge keinen Rückgang zu erfahren. Experten rechnen damit, dass nicht nur Einnahmen in Einzelhandel und Gastronomie sinken werden, sondern auch in anderen Branchen - und das wirkt sich dann auf die gesamte Wirtschaft aus.


Amazon zeigt sich mit Verzicht auf Produktempfehlungen solidarisch

Weltweite Anteilnahme

Weltweit ist die Anteilnahme für die Opfer der hinterhältigen Anschläge groß. In den sozialen Netzwerken bekunden Modemarken, Kaufhäuser und Onlinehändler ihr Beileid. Neben dem Zalando-Logo prangt schwarzes Schleifchen, um der Opfer zu gedenken. Amazon lässt seine Startseite, auf der sonst im großen Stil Sonderangebote und Empfehlungen angepriesen werden, komplett blank und zeigt vor schwarzblauem Hintergrund eine französische Flagge und wirbt einfach nur mit den Worten „Solidarité“.

Fotos: CC via flickr: Campus France / marcjohn.de

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