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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
20.02.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Pariser Textil- und Bekleidungsmessen leiden unter den Folgen des Coronavirus

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
20.02.2020

Es war offensichtlich, dass der Coronoavirus Auswirkungen haben würde. Genauere Einzelheiten sind nun bekannt. Première Vision Paris und Fairyland for Fashion (Texworld, Apparel Sourcing...) bekamen die Abwesenheit chinesischer Aussteller deutlich zu spüren und meldeten zudem einen Rückgang der Besucherzahlen um 20 bis 49%. Diese globalen Auswirkungen unterstreichen angesichts der Verschiedenartigkeit der beiden Messen die Abhängigkeit der Branche von der chinesischen Industrie.


Texworld


Die Première Vision Paris war aufgrund ihrer hauptsächlich europäischen Aussteller weniger betroffen. Die Abwesenheit von 45 der 111 erwarteten chinesischen Unternehmen wurde für die Besucher durch die Schließung der Halle 2 des Messegeländes weniger spürbar. Die Aussteller der Première Vision Manufacturing Overseas, die sich den entferntesten Beschaffungsorten für Bekleidung widmen, wurden in die Halle 6 verlegt, wo sie zwischen den Bereichen Manufacturing Knitwear und Manufacturing Proximity umverteilt wurden.

Was die Besucherzahlen betrifft, so waren die Auswirkungen der chinesischen Krise hingegen deutlich wahrnehmbar, fast jeder fünfte Besucher blieb der Messe fern. Während die Veranstaltung im Februar 2019 53.156 Besucher angezogen hatte, waren es bei dieser letzten Ausgabe knapp 44.414.

Die größten Sorgen hatten Texworld und Apparel Souring, da das Angebot von Fairyland for Fashion von chinesischen Textil- und Bekleidungsunternehmen dominiert wird. Von den rund 500 erwarteten Unternehmen aus dem Reich der Mitte konnte schließlich fast die Hälfte, d.h. etwas weniger als 30% des Gesamtangebots, nicht teilnehmen. Diese Ausfälle waren umso deutlicher, als der Organisator Messe Frankfurt France beschlossen hatte, die Standaufteilung nicht entsprechend anzupassen.

Die massive Abwesenheit von chinesischen Fachleuten blieb natürlich nicht ohne Folgen für die Teilnahme selbst. Letztere gingen mit 7.109 Besuchern fast um die Hälfte zurück. Dieser Rückgang wird umso deutlicher im Vergleich zur Rekordzahl von 13.929 Besuchern während der Februar-Ausgabe 2019. Der Mitveranstalter der Apparel Sourcing, der CCPIT-tex (chinesischer Unterausschuss für Textilien), sieht dem Ende der Epidemie entgegen. "Es wird mindestens sechs Monate dauern, um zu einer gewissen Normalität zurückzukehren", erklärte Generalsekretär, Zhang Tao, im Rahmen der Faryland (lesen Sie hier unser exklusives Interview).

In beiden Fällen konnten viele der chinesischen Unternehmen, die wir vor Ort trafen, mit asiatischen oder europäischen Vertretern ausstellen, die für die chinesischen Vertriebsmitarbeiter einspringen konnten. Einigen von ihnen gelang es dennoch, das Reich der Mitte für einige Tage zu verlassen. "Manche Leute hatten die Erlaubnis, wurden aber am Zoll aufgehalten, und anderen wurde befohlen, auf dem Weg zur Autobahn umzudrehen", sagte ein Aussteller. Während also einige Flugzeuge halb leer starteten, hatten andere Fachleute das Problem, überhaupt einen Flug nach Europa zu finden und mussten teils mehrere Zwischenlandungen in Kauf nehmen.

Während die anwesenden Aussteller bemüht waren, eine gute Messe zu veranstalten und sich darüber freuten, inmitten weniger Konkurrenz deutlicher aufzufallen, hatten viele Stammkunden ihren Besuch angesichts der zu erwartenden Ausfälle kurzerhand abgesagt.


Première Vision Paris


Neben dem schwerwiegenden Hintergrund der Epidemie fanden die Pariser Messen zusätzlich inmitten eines immer hektischeren Messekalenders statt. Die "Magic Las Vegas" zählte in der vergangenen Woche nur etwa hundert der 300 erwarteten chinesischen Handelsvertreter. Grund hierfür war das "Reiseverbot", das in den vorangegangenen Stunden von Washington beschlossen wurde. Gleichzeitig kündigten die chinesischen Messen, die normalerweise im März stattfinden, eine Verschiebung ihrer Termine an. Beginnend mit der großen Textilveranstaltung in Shanghai, der Intertextile (Messe Frankfurt), und der Bekleidungsmesse Chic, die Anfang März gemeinsam stattfinden sollten. Gerüchte über eine Verschiebung der Veranstaltung auf den Mai wollte Wendy Wen, Geschäftsführerin der Messe Frankfurt in Hongkong, vorerst nicht bestätigen.

Diese "spezielle" Ausgabe der Pariser Messen sollte zweifellos im Gedächtnis der Fachleute bleiben, die sich derzeit Gedanken machen über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Epidemie – welche noch immer schwer abzuschätzen sind – sowie die ersehnte Rückkehr zur Normalität für die chinesische Industrie.

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