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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
15.10.2019
Lesedauer
3 Minuten
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Patricia Guccis neues Abenteuer lautet Aviteur

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
15.10.2019

Nur wenige Menschen haben bekanntere Familiennamen in der Modewelt als Patricia Gucci, auch wenn sie ihn nicht wirklich nutzen kann. Ein bisschen ungerecht, angesichts der Qualität ihres neuesten Projekts – Aviteur, einer neuen High-End-Luxusgepäckmarke.

Patricia Gucci - Photo: Aviteur - Aviteur


Patricia, von Natur aus eher zurückhaltend, launchte kürzlich Aviteur im Pariser Fünf-Sterne-Palasthotel Crillon, das seit seiner Renovierung 2017 eine Renaissance erlebt. Ihr erstes Modell wird im Cabinet de Curiosités des berühmten Hotels ausgestellt und verkauft.
 
So ziemlich jeder Mensch auf dem Planeten mit einem Reisepass dürfte inzwischen einen Trolley besitzen, aber bei Patricia geht es um eine neue Form des Reisens. Das Modell ist ergonomisch und sehr leise – dank geschmiedeter Aluminiumräder und hochwertiger Rollen, hergestellt in Venetien, um die venezianischen Gesetze zu respektieren, die verlangen, dass die Räder in der Lagunenstadt leise sein müssen. Das Gepäckstück ist technisch und doch handwerklich, wie sein Griff: handgeschnitzt und doch aus klarem Polycarbonat.

Die Koffer bestehen aus gewebtem Paglia di Vienna, Kalbsleder, auf Polycarbonat-Platten; das Innere – einschließlich eines Geheimfachs – ist aus Alcantara gefertigt.

Photo: Aviteur - Aviteur


"Es ist ein neues Handgepäck, das absolut und eindeutig anders ist als alles andere auf dem Markt. Es gibt eine Marktlücke für schönes und nicht einfach nur gewöhnliches Handgepäck", erklärte Patricia, die einzige Enkelin von Guccio Gucci, der 1921 die größte italienische Luxusmarke gründete.
 
"Ich wollte die Romantik des Reisens mit einer No-Logo-Marke zurückbringen", fügte Patricia hinzu.
 
Das Aviteur-Design, das in Italien von erfahrenen Handwerkern in Handarbeit hergestellt wird, erinnert an den Glamour der 1950er Jahre, als ihr Vater Aldo Gucci (Guccis ältester Sohn) das erste Geschäft von Gucci außerhalb von Florenz in Rom eröffnete. Filmstars, die in Cinecittà drehten, begannen, in das Geschäft auf der via Condotti zu strömen, um die berühmten Handtaschen mit Bambusgriff zu kaufen.
 
"Viel zu viel Gepäck ist heute gewöhnlich, ohne Persönlichkeit. Ein Handgepäck sollte nicht anders sein als eine Designerhandtasche oder Aktentasche. Es sollte nicht versteckt werden", schwärmt Patricia, die den Namen Aviteur von "avis", lateinisch für Vogel, ableitete, um die Kunst des Fliegens zu symbolisieren.

Photo: Aviteur - Aviteur


Patricias Vater lehrte ihr den Beruf als Teenager, bevor sie in den 1980er Jahren als Markenbotschafterin zum "neuen Gesicht von Gucci" wurde. 1982 wurde Patricia in den Vorstand von Gucci berufen und war die erste Frau in der Geschichte des Unternehmens, die eine solche Position innehatte. Zudem war sie Botschafterin der Marke in den USA und Asien.
 
"Aldo war der Antrieb und das Wissen, das Gucci zu internationalem Ruhm verhalf", sagte Patricia, die bis zum Jahr 1991, im Alter von 28 Jahren, für Gucci arbeitete.
 
"1990, ein Jahr vor Aldos Tod, war er gezwungen, Gucci an Investcorp zu verkaufen, und sie haben mich für 10 Jahre legal gebunden. Und danach konnte ich nichts mehr wirklich verfolgen. Aber ich hatte eine erstaunliche Gelegenheit, fünf Jahre lang bei meinem Vater im Unternehmen zu lernen. Aber dann endete alles in gewisser Weise so tragisch", seufzt Patricia, die heute in der Schweiz lebt.
 
Ihren ersten Aviteur Carry-On gibt es in drei Farben – Nussbraun, Grau und Schwarz – mit Variationen in der Musterung und den verwendeten Materialien. Vielleicht nicht überraschend angesichts seiner ersten Retail Location, ist der Aviteur mit einem Preis von 4.250 Euro nicht billig. Darauf angesprochen, dass dies doch recht teuer sei, entgegnete sie: "Nicht wirklich. Mein Vater ist eine ständige Quelle der Inspiration, wegen seiner Liebe zum Detail und seinem Streben nach Perfektion. 'Qualität wird lange in Erinnerung behalten, nachdem der Preis vergessen ist', sagte er immer."

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