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Peek & Cloppenburg zieht erste Bilanz

Veröffentlicht am
20.05.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Nach Wochen des Lockdowns und der Einschränkung auf 800 Quadratmetern Fläche hat Peek & Cloppenburg Düsseldorf nun wieder die vollständige Verkaufsfläche geöffnet und zieht eine erste Bilanz.

Peek & Cloppenburg zieht erste Bilanz der Corona-Auswirkungen - P&C


Im Fokus der vergangenen Wochen von P&C lag es, den E-Commerce bestmöglich voranzutreiben. Insbesondere zu Beginn der Krise sei die Konsumbereitschaft der Kunden für Mode online noch sehr gering gewesen. Mit gezielter Kommunikation und situationsorientierten Rabattmaßnahmen, Aktionen und die Erweiterung der Retouren-Frist auf 100 Tage, versuchte das Unternehmen Kunden zu erreichen.
 
Zahlreiche Erstbestellungen von bestehenden Kunden konnte das Unternehmen verzeichnen. Peek & Cloppenburg sei insgesamt mit den Entwicklungen der Onlineshops sehr zufrieden. Im Vergleich zum Vorjahr konnte ein signifikantes Wachstum verzeichnet werden. Der E-Commerce habe, vor allem in Ländern wie Österreich oder Polen, in denen die Kunden in der Vergangenheit noch nicht so online-affin wie in Deutschland waren, durch die Krise spürbar Fahrt aufgenommen.

Trotz der Erfolge sei der Onlinehandel nur ein Vertriebskanal im Omnichannel-Konzept von P&C. Der stationäre Handel bleibt das Hauptgeschäft des Unternehmens und das durch den Lockdown hier verlorene Geschäft lasse sich nicht ausgleichen.
 
"Bei aller Freude über die vollständige Wiedereröffnung unserer Häuser in Deutschland bleibt die Tatsache bestehen, dass die Corona-Krise den Einzelhandel schwer getroffen hat und wir die Wirtschaftlichkeit unseres Unternehmens genau im Auge behalten müssen. Unsere Erfahrungen nach der ersten Woche mit den wiedereröffneten Häusern auf ganzer Fläche hat eine reduzierte Kundenfrequenz von rund der Hälfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum gezeigt", sagt Dr. Igor Matic, Mitglied der Unternehmensleitung.
 
Für wiederkehrende und zeitlose Produktgruppen prüfe Peek & Cloppenburg derzeit Produkte über den gesamten Größenschlüssel aus den aktuellen Kollektionen einzulagern und im kommenden Jahr anzubieten. Diese Maßnahme würde zu einer Entzerrung der Ware auf der Fläche sowie in den Lagern beitragen und einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Effekt für das Unternehmen bedeuten.
 
Kunden finden nun in den wiedergeöffneten Stores die komplette Auswahl an Sommermode und Rabatte auf die Frühjahrskollektion. Zudem werden ab Ende des Monats modische Alltagsmasken der Eigenmarke in den Verkaufshäusern und online zum Selbstkostenpreis von 4,99 Euro erhältlich sein. 
 
Peek & Cloppenburg habe alle Vorkehrungen hinsichtlich des Gesundheitsschutzes von Kunden und Mitarbeitern getroffen. Weiterhin gelten Maskenpflicht, Abstandsregelungen und Zugangsbeschränkungen.
 
Die Kundenbetreuung werde durch die eingeschränkte Mimik beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes spürbar erschwert, so P&C. Auch helfende Handgriffe bei der Beratung und Anprobe, die vorher selbstverständlich waren seien zum Teil nicht möglich. Darüber hinaus kann der Service der Änderungsschneiderei zurzeit nur eingeschränkt angeboten werden.
 
In einem Pilotprojekt testet das Modeunternehmen in seinen Häusern in Düsseldorf, Neuss, Hilden und Berlin Schlossstraße zudem Abstandsmarkierungen mit QR-Codes vor und in den Häusern sowie in den Schaufenstern. Diese sollen Kunden die Wartezeit verkürzen, in dem sie per Smartphone im Sortiment des jeweiligen Hauses stöbern und sich inspirieren lassen.

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