Permira soll Verkauf von Dr. Martens in Betracht ziehen

Permira, Inhaber von Dr. Martens, soll über den Verkauf der britischen Schuhmarke nur sechs Jahre nach der Übernahme des Unternehmens für 300 Millionen Pfund von der Gründerfamilie Griggs nachdenken.

Dr Martens

Laut Sky News soll sich die Private Equity-Firma – zu deren anderen Investitionen auch Hugo Boss gehört – darauf vorbereitet, Berater zu ernennen, die den Verkauf oder eine Platzierung an der Börse noch vor Sommer prüfen sollen. Interessanterweise sei ein Listing an der US-Börse wahrscheinlicher als in London.

Die fast 60-jährige Marke hat sich seit der Übernahme von Permira stark erholt und verzeichnete im Jahr bis zum 31. März 2018 sowohl Umsatz- als auch Gewinnwachstum im sehr hohen zweistelligen Bereich. Auch im Ausland hat sie ihre Bekanntheit gesteigert, was sich mit einem stärkeren Umsatz in der EMEA-Region auszahlte.

Weder Permira noch Dr. Martens haben den Bericht kommentiert, so dass wir nicht wissen, warum ein US-Listing die bevorzugte Option sein könnte und laut Sky News berichten "Insider", dass es noch keinen endgültigen Plan gebe. Das bedeutet, dass die Chancen, dass die Marke an einen großen strategischen Investor verkauft wird, ebenfalls hoch sind und es dürfte einige Interessenten für die wachsende Traditionsmarke geben.

Es wurde noch kein finanzieller Wert genannt, aber es gab Hinweise, dass die Marke mehr als doppelt so viel wert sein könnte wie die 300 Millionen Pfund, die Permira für den Kauf der Marke zahlte.

Dr. Martens wird von CEO Kenny Wilson geleitet, der die Funktion im vergangenen Jahr übernommen hat, nachdem er zuvor Europapräsident von Levi's war. Das Unternehmen verfügt über rund 100 Filialen und hat stark in seinen Produktionsstandort Northamptonshire investiert.

Übersetzt von Felicia Enderes

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