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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
21.11.2022
Lesedauer
2 Minuten
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Peta ruft "Vegan Wool Challenge" aus

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
21.11.2022

Die Tierschutzorganisation Peta nimmt die Wollindustrie ins Visier und hat eine "Vegan Wool Challenge" im Wert von 1 Million Dollar ins Leben gerufen, die "dem ersten Teilnehmer, der ein veganes Wollmaterial entwickelt, das optisch, strukturell und funktionell Schafswolle ähnelt oder überlegen ist und von einer großen Bekleidungsmarke übernommen und verkauft wird, einen Geldsegen verspricht".

Photo: Pixabay/Public domain


Der Siegerbeitrag muss aus einem Biomaterial bestehen, das biologisch abbaubar oder recycelbar ist und muss in seinen Eigenschaften Wolle ähneln. Die Teilnehmer haben bis Juli nächsten Jahres Zeit, ein Muster und einen Produktionsplan einzureichen.

Die Vizepräsidentin von Peta, Tracy Reiman, sagte, die Gruppe sei "begeistert, Innovationen zu fördern, die dazu beitragen, Schafe zu schützen, die Mode voranzutreiben und die Umweltzerstörung durch Massentierhaltung zu stoppen."

Die Gruppe vertritt weiterhin die Ansicht, dass die Wollproduktion vielerorts unnötiges Leid für Schafe verursache, und fügte hinzu, dass "es zwar viele langlebige, modische und warme Stoffe gibt, die nicht aus tierischen Materialien hergestellt werden, aber die Entwicklung einer praktikablen, nachhaltigen veganen Wolle dazu beitragen könnte, das Leid zu verringern und die Klimakatastrophe zu bekämpfen – denn die Wollindustrie produziert riesige Mengen an Methan, erodiert den Boden und verschmutzt die Wasserwege".

Sie wies auch darauf hin, dass es notwendig sei, auf die Veränderungen im Verbraucherverhalten, insbesondere bei jungen Menschen, zu reagieren. Peta zitierte eine kürzlich durchgeführte Umfrage des Magazins "Glamour", die ergab, dass sich rund 73 % der Generation Z als Tierrechtsaktivisten bezeichnen.

Alternativen zu Materialien tierischen Ursprungs und zur Nutzung von Neumaterialien gewinnen zunehmend an Bedeutung. Insbesondere die Verwendung von Leder und Pelz wurde in den letzten Jahren zum Hauptthema, wobei die Entwicklung von veganem Leder, das aus Myzelien gewonnen wird, besonders hervorzuheben ist.

Im Januar kündigte Dolce & Gabbana an, Pelz aus seiner Kollektion zu streichen, aber mit Kürschnerinnen und Kürschnern an Kleidungsstücken aus Öko-Pelz zu arbeiten, um die Arbeit und Professionalität der Kürschnermeister zu erhalten.

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