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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
22.12.2021
Lesedauer
3 Minuten
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PETA verschärft Aktionen gegen die Luxusbranche und nimmt LVMH und Kering ins Visier

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
22.12.2021

Nachdem die Tierrechtsorganisation PETA im Herbst dieses Jahres Hermès wegen der Verwendung von Krokodilhäuten ins Visier genommen hat, setzt sie ihre Angriffe auf die großen Luxushäuser fort. PETA Asia hat zwei Untersuchungen veröffentlicht, die in indonesischen Schlachthöfen durchgeführt wurden, darunter einer, der für das zu Kering gehörende Unternehmen Gucci arbeitet und angeblich Eidechsen bei lebendigem Leib enthauptet. Zwei Zulieferer von LVMH wurden beschuldigt, Schlangen zu häuten, die noch bei Bewusstsein waren.

Betäubte Eidechse vor der Enthauptung in einem Schlachthaus, das laut Peta zu Gucci (Kering) gehört - Peta


Im Fall der mit LVMH in Verbindung stehenden Schlachthöfe, zeigt ein erschütterndes Video, wie Pythons aufgehängt werden, um über Schläuche mit Wasser gefüllt zu werden. Dadurch soll die Haut der Schlangen gedehnt werden, bevor sie mit einem Hammer betäubt und dann bei lebendigem  Leib aufgeschlitzt werden. In einem Video, das in einem Schlachthof aufgenommen wurde, der von PETA mit Gucci in Verbindung gebracht wird, werden die Schlangen betäubt oder getötet, indem sie in Wassereimern ertränkt werden, bevor sie mit bis zu 14 Schlägen mit einer Machete enthauptet werden. Laut PETA sind die Eidechsenköpfe noch bei Bewusstsein und können 30 Minuten nach dem Abtrennen noch Schmerzen empfinden. Auf den von der NGO veröffentlichten Videos sind zwei noch lebende Köpfe zu sehen.

"Diese Luxusgiganten können nicht länger die Augen vor dem Leid der Tiere verschließen", sagte Mimi Bekhechi, Vizepräsidentin für internationale Programme bei PETA. "Grausamkeit ist ein fester Bestandteil der Produktion von exotischen Häuten, und es ist an der Zeit, dass sich diese Marken den zahlreichen Couture-Häusern anschließen, die deren Verwendung bereits eingestellt haben."

Für die Organisation stehen diese Bilder im Widerspruch zu Kerings Verpflichtung, "die höchsten Tierschutzstandards in [seinen] Lieferketten umzusetzen und zu überprüfen" und eine "ethische Behandlung am Lebensende" zu gewährleisten.

Eine lebende Python wird mit Wasser aufgepumpt, um ihre Haut zu dehnen, bevor sie von einem vietnamesischen Lieferanten von LVMH teils noch lebend gehäutet wird - Peta


LVMH geriet bereits 2016 ins Visier einer Untersuchung, in der die Art und Weise der Aufzucht und Schlachtung von Krokodilen bei einem vietnamesischen Lieferanten von Louis Vuitton angeprangert wurde. Später im selben Jahr wurden die Bedingungen in den Schlachthöfen eines südafrikanischen Straußenlederlieferanten, der mit Louis Vuitton, Prada und Hermès zusammenarbeitet, kritisiert.

Im Juni 2021 errang PETA einen symbolischen Sieg: Die Outdoor-Marke Canada Goose, die für ihre Parkas mit pelzbesetzten Kapuzen bekannt ist, kündigte an, Pelz aus ihren Kollektionen zu verbannen. Damit reiht sie sich in eine lange Liste von Marken ein, die sich von diesem Material distanzieren. Allerdings setzt PETA seine Kampagne gegen die Verwendung von Daunen in den Jacken des Labels fort, beispielsweise während der letzten Pariser Modewoche im September. 

Eine "Menschenhaut-Jacke" als Parodie auf Urban Outfitters - Peta


Auf diese Aktion, bei der drei Frauen als gerupfte Vögel verkleidet waren, folgten im November blutverschmierte humanoide Schafe, die anlässlich des Black Friday vor Kaufhäusern gegen die Verwendung von Wolle demonstrierten. Anfang Dezember ging zudem die Website "Urban Outraged" live, die Urban Outfitters parodiert und Jacken und Taschen aus Menschenhaut anbietet.

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