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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
08.06.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Philipp Plein will Ferrari-Streit mit EUR 220.000-Spende an Gianna Floyd Foundation beilegen

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
08.06.2020

Philipp Plein will EUR 220.000 an die Gianna Floyd Foundation spenden, um eine Klage von Ferrari wegen Urheberrechts-Verletzung beizulegen.
 

Das Bild, das zum Prozess zwischen Ferrari und Plein führte - Philipp Plein



"Seit über zwei Jahren verfolgt die Ferrari SPA einen Rechtsstreit gegen mich und fordert eine finanzielle Entschädigung. Ursprünglich verlangte Ferrari zwei Millionen Euro und nun, nach erheblichen Bemühungen, haben wir den Betrag auf EUR 200.000 reduziert … Statt diesen sinnlosen Prozess weiterzuführen, habe ich meine Anwälte gebeten, den Streit beizulegen und eine Spende von USD 200.000 an den Official Gianna Floyd Fund zu tätigen. Dieser würde der Tochter des verstorbenen Afroamerikaners George Floyd oder dem Black Lives Matter Fund zukommen", so der deutsche Designer.

Der Vorschlag betrifft ein Gerichtsverfahren, das im August 2019 losgetreten wurde, nachdem Philipp Plein auf Instagram mehrere Fotos seiner Sneakers auf der Motorhaube seines Ferraris veröffentlicht hatte, mit gut sichtbarem Ferrari-Logo. Für Ferrari versuchte Plein, die ikonische Bildgebung der Marke zur Förderung seiner eigenen Kollektion zu nutzen.

Als Reaktion darauf bezeichnete der Beschuldigte die rechtlichen Schritte von Ferrari als 'Erpressung' und bat seine Follower, ebenfalls Bilder von ihren Schuhen auf Luxusautos zu veröffentlichen. Später machte er eine Slideshow mit den Bildern, die ihm von seinen Followern zugesendet worden waren.

Angesichts der Platzierung von Pleins Markenprodukten neben dem Ferrari-Logo gingen die meisten Rechtsexperten davon aus, dass die italienische Marke gute Gewinnchancen hatte.

Doch in einer persönlichen Mitteilung aus dem Schweizerischen Lugano teilt Philipp Plein mit, dass es angesichts der "tragischen Events in der ganzen Welt vollkommen unangebracht scheint, sich über solch unwichtige Themen zu streiten. Weder Ferrari SPA noch ich brauchen dieses Geld wirklich".

Aus diesem Grund deklarierte der Designer: "Ich hoffe wirklich, dass Ferrari SPA in diesen Vorschlag einwilligt. Das Thema lag mir schon immer am Herzen. Ich schlage diese Lösung vor, um die schwarze Gemeinschaft zu unterstützen, und nicht, um mich oder meine Marke in den Vordergrund zu rücken".
 

Plein will den Kampf gegen Rassismus unterstützen und behauptet, als erster eine Show mit ausschließlich schwarzen Models organisiert zu haben - Instagram @naomi


"Ich war der erste Designer, der je eine Show mit ausschließlich schwarzen Models organisierte, das war 2013 an der Milan Fashion Week", so Plein. Redakteure, die Schauen und Präsentationen von Branchengrößen wie Albert Elbaz für Lanvin und Yves Saint Laurent beigewohnt haben, müssen an dieser Stelle wohl widersprechen. 

"Im Verlauf der Jahre habe ich mit den wichtigsten schwarzen Talenten gearbeitet, darunter 50 Cent, Snoop Dog, Naomi, Tyga und viele andere mehr. Wir müssen umgehend handeln, und nicht noch mehr Zeit und Energie für den Streit um ein so absurdes, unwichtiges Thema aufzuwenden. Deshalb bitte ich Ferrari SPA offiziell darum, gemeinsam für eine Änderung einzustehen. Doch auch wenn Ferrari SPA meinen Vorschlag ablehnen sollte, werde ich eine persönliche Spende tätigen, um dieses so wichtige Anliegen zu unterstützen", erklärte er weiter – einen Zehntel des von Ferrari vor Gericht eingeklagten Betrags.
 

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