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Von
AFP
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
18.01.2022
Lesedauer
3 Minuten
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Pierre Cardin kehrt nach dem Tod seines Gründers zur Pariser Modewoche zurück

Von
AFP
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
18.01.2022

Das Luxuslabel Pierre Cardin will zur Pariser Modewoche zurückkehren, um der Marke neues Leben einzuhauchen, wie der neue Chef des Unternehmens gegenüber der AFP erklärt.

Der berühmte Modeschöpfer starb im Dezember 2020 im Alter von 98 Jahren. Durch die weltweite Lizenzierung seines Namens hatte er ein äußerst profitables Geschäftsimperium aufgebaut.

Eine der letzten Shows von Cardin im Chatelet-Theater in Paris im September 2020 - AFP


Bis zuletzt stand er im Rampenlicht, mit spektakulären Auftritten in Russland, Kasachstan und sogar auf der Chinesischen Mauer.

Den offiziellen Modekalendern blieb Cardin in seinen letzten beiden Lebensjahrzehnten jedoch fern – das will sein Neffe und designierter Nachfolger Rodrigo Basilicati-Cardin nun ändern.

"Pierre wollte frei sein", sagte Basilicati-Cardin in einem Interview mit der AFP im Vorfeld der aktuellen Pariser Modewoche, die am Dienstag beginnt.

"Als er sich seinem 80. Geburtstag näherte, sagte er, dass es viele junge Designer gäbe, die Teil der Modewoche sein müssten, und er wolle ihnen nicht im Weg stehen."

Für Basilicati-Cardin ist es dennoch an der Zeit für einen Relaunch der Marke.

Der erste Schritt ist eine spezielle Gedenkshow, die dem Gründer des Labels am 28. Januar am Ende der Haute Couture Woche gewidmet ist.

Nicht von dieser Welt



"Wir wollen zur Modewoche zurückkehren, zumindest einmal im Jahr", sagt der neue CEO. "Wir brauchen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit."

"Mein Onkel hat viel gemacht und die Publicity kam von selbst. Aber er hat den letzten Abschnitt seines Lebens der Kreativität gewidmet, nicht dem Vertrieb", fügte er hinzu.

Cardin trug dazu bei, die Mode in den 1960er und 1970er Jahren mit kühnen und futuristischen Designs, die die Begeisterung für das Weltraumzeitalter aufgriffen, zu revolutionieren.

Nicht ohne Grund findet die Hommage-Show im Air and Space Museum außerhalb von Paris statt.

"Wir haben das Thema Weltraum gewählt, um an die 1960er Jahre zu erinnern, als Pierre Cardin die Art von Menschen einkleiden wollte, die in Raumschiffen reisen", so sein Neffe.

"Er war der Erste – der Einzige, der das neben André Courrèges<<<39>>> wagte – und wurde damals von allen kritisiert".

Doch ab den 1970er Jahren begann Cardin, seinen Markennamen an Hunderte von anderen Unternehmen und Produkten zu lizenzieren, von Küchenmixern über Anrufbeantworter bis hin zu – berühmt gewordenen – Sardinenkonserven.

Es war ein immens profitabler Schritt, den Cardin nie bereut hat, wie er 2002 der New York Times sagte: "Während des Krieges hätte ich lieber den Duft von Sardinen gerochen als den von Parfüm."

Aber für manche haben diese Lizenzverträge auch die Anziehungskraft der Marke gemindert, da ihr Name überall auf der Welt auf Billigklamotten prangte.

'Eine gewisse Einfachheit'



Basilicati-Cardin, ein gelernter Ingenieur und Grafikdesigner, wurde 2018 von seinem Onkel ausgewählt, um das Unternehmen zu übernehmen, nachdem er seit den 1990er Jahren hauptsächlich im Bereich Accessoires mit ihm zusammengearbeitet hatte.

"Er mochte eine gewisse Einfachheit, die Liebe zur Kurve. Er hat mir Dinge erklärt, die ich instinktiv gemacht habe", sagt Basilicati-Cardin.

Heute ist er CEO und entwirft noch immer Brillen und wählt Ideen aus, die er für künftige Kollektionen weiterentwickelt.

"Wenn ich bei einem von 50 Entwürfen etwas Neues finde, greife ich es auf", sagt er.

Gleichzeitig sieht er aber auch die Notwendigkeit, das traditionsreiche Label zu "verjüngen", möglicherweise mit einer neuen Gruppe von Designern von außerhalb.

Bei alledem soll der legendäre Gründer jedoch nicht in Vergessenheit geraten: Für Juli ist eine weitere große Feier zu Cardins 100. Geburtstag geplant – diesmal vielleicht in Venedig.

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