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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
01.07.2021
Lesedauer
4 Minuten
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Pitti Uomo startet mit Optimismus in die 100. Jubiläumsausgabe

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
01.07.2021

Für die Rückkehr zum Präsenzformat hat sich die Pitti Uomo anlässlich der 100. Ausgabe in Schale geworfen. Die Referenzmesse der Herrenmode, die bis am 2. Juli in Florenz stattfindet und ausnahmsweise mit der Kindermodemesse Pitti Bambino zusammenfällt, eröffnete ihre Türen am Mittwoch in festlicher Stimmung. Das Hauptziel dieser Jubiläumsausgabe ist es, die Erholung des Marktes zu begleiten.


Marken und Käufer finden an der Pitti Uomo in Florenz wieder zusammen - Pitti Immagine


"Es war entscheidend, ein starkes Signal zu senden, um zu zeigen, dass wir neu starten können. Dies besonders mit Blick auf den kommenden Januar. Der Weg zurück wird jedoch ein langer werden", vertraut uns der Kommunikations- und Eventleiter von Pitti Immagine, Lapo Cianchi, an.

Die Stoffmesse Pitti Filati, die zwei Tage zuvor in der Stazione Leopolda begann, "hat gut funktioniert, mit einer starken internationalen Präsenz, was ein gutes Zeichen ist. Nun haben wir die Pitti Uomo wiedereröffnet und es gelang uns, in weniger als zwei Monaten gut 350 Unternehmen anzuziehen", freute er sich.

Insgesamt nehmen 395 Aussteller teil, während normalerweise an die 1200 Unternehmen auf dem Programm stehen. 50 davon beteiligen sich ausschließlich an der Online-Plattform Pitti Connect. "Wir haben nur einen Drittel der üblichen Teilnehmerzahl, 112 Unternehmen stammen dabei aus dem Ausland. Doch sie haben sich wirklich bemüht und wundervolle Stände vorbereitet. Dies wird eine besonders hochwertige Pitti, an der sich alle Unternehmen wirklich stark eingebracht haben", so der Präsident der Florentiner Messen, Claudio Marenzi.

Um an der Veranstaltung teilnehmen zu können, muss man eine weiße Weste haben. Nur geimpfte oder negativ getestete Personen werden zugelassen. Besucher erhalten ein Armband – das weiße für Geimpfte eröffnet den Zugang für einen ungestörten Besuch an den drei Veranstaltungstagen.


Die Ausgabe der Armbänder für Geimpfte und negativ getestete Personen - Pitti Immagine


Als würde man in eine futuristische Dimension eintauchen, ist die ganze Strecke durch verschiedene Etappen gekennzeichnet, an denen menschliche Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. Angefangen beim digitalen Badge am Eingang bis zur Temperaturmessung durch eine Maschine. Dieser Eindruck wird durch die regelmäßig über die Lautsprecher ertönende Erinnerung an die Maskenpflicht (sogar im Freien) noch verstärkt.

Während der Bereich vor dem Haupteingang an der Fortezza da Basso, in der die Veranstaltung stattfindet, so gut wie menschenleer bleibt, ist die Stimmung im Innern fast schon übernatürlich. In den komplett überarbeiteten Gängen der Messe verkehren zahlreiche Besucher. Auch die "Pitti People" sind zurück und haben sich für die Fotografen in Schale geworfen und ihren Look bis ins kleinste Detail gepflegt.

In den Pavillons wurden breitere Gänge angelegt, um jegliche Kontakte zu vermeiden. Doch lassen sich die Besucher und Teilnehmer vor lauter Freude, sich wiederzufinden, nicht davon abbringen, hier und da in kleinen Gruppen zusammenzustehen – ganz zu schweigen von den Warteschlangen vor den Restaurants zur Mittagszeit. Hier kommt fast das Gefühl auf, dass sich nichts verändert hat. Eine sanfte Hintergrundmusik erklingt auf dem Vorplatz der Fortezza, wo zahlreiche mobile Stände eingerichtet wurden, um die Besucher in sommerlicher Stimmung willkommen zu heißen.

"Wir verspüren einen aufrichtigen Wunsch nach einem Neustart. Was uns am meisten berührt ist es, all diese Gesichter wiederzusehen, die uns über ein Jahr lang gefehlt haben", erklärt Niccolo Ricci, der das Luxushaus Stefano Ricci führt. Sein Stand befindet sich immer noch im Hauptpavillon neben anderen wichtigen Marken der italienischen Menswear. Nicht allzu weit davon entfernt begrüßt Brunello Cucinelli zahlreiche Besucher. "Die Verkaufskampagne hat bereits vor 15 Tagen in Mailand begonnen. Die Messe kommt etwas spät. Sie dient vor allem dem Wiedersehen der Menschen und dem gegenseitigen Austausch", so Ricci weiter.


Die Pitti Uomo ist wieder im Geschäft - Pitti Immagine


"Diese Pitti Uomo steht symbolisch für eine Renaissance, die sowohl physischer als auch digitaler Art ist", erklärt Claudio Marenzi überzeugt. Er dankte den an der Eröffnungskonferenz teilnehmenden staatlichen Stellen herzlich für ihre Unterstützung, darunter der Bürgermeister von Florenz, Dario Nardella, aber auch der Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Giancarlo Giorgetti. Dieser nahm zum ersten Mal an der Pitti teil und zeugte damit von der Unterstützung der Regierung für die beiden Branchen – Messe und Mode – "die am stärksten unter der Pandemie gelitten haben".

Die Modebranche sorgt in Italien für EUR 80 Millionen Umsatz und beschäftigt 500.000 Personen, wie der Minister an der Konferenz erklärte. Trotz der Krise gelang es dem Bekleidungssektor im Jahr 2020, einen Handelsüberschuss von über EUR 17 Milliarden zu erzielen. Damit leistet die Branche den größten Beitrag an den Handelsbilanzsaldo der italienischen Industrie.

Doch sollen diese Zahlen nicht über die harte Realität in der Branche hinwegtäuschen. Claudio Marenzi betont: "In den vergangenen Quartalen haben die Modehäuser um 10 bis 20 Prozent zugelegt. Doch unsere Versorgungskette leidet weiterhin stark unter der schwierigen Situation. Sie muss unbedingt unterstützt werden, denn der Aufschwung kann nur durch den Erhalt unseres Kunsthandwerks erfolgen".

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