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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
14.11.2013
Lesedauer
2 Minuten
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POPmarket will Ordern revolutionieren

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
14.11.2013



POPmarket will das Ordern revolutionieren und effizienter gestalten
Vor rund zwei Jahren wurde POPmarket, die virtuelle B2B-Orderplattform, in den USA gelauncht. Seit letztem Jahr ist das Unternehmen mit Oliver Frielingsdorf als General Manager EMEA auch in Deutschland und Europa aktiv. Frielingsdorf verfügt über reichlich Branchenerfahrung im Vertrieb und Marketing von Modemarken. Zuletzt war er General Manager Europe für den Wäschekonzern Triumph und davor in führenden Positionen bei Nautica, eine der Lifestyle-Marken der VF Corporation, Mexx und Hilfiger Denim tätig.
Im Sommer wurde POPmarket auf der Premium in Berlin vorgestellt. Die Kooperation mit der „echten Messe“ zeigt, dass die Plattform nicht in Konkurrenz zu den etablierten Messekonzepten stehen will, sondern diese logistisch und effizient ergänzen, schließlich können Marken ihre Kollektionen auf der Seite 24/7 präsentieren und Einkäufer auch außerhalb der festen Ordertermine bestellen. Gleichzeitig soll die Arbeit etwa durch vorgestaltete Ordersheets oder das Online-Order-Programm auf dem iPad erleichtert werden. Neben etablierten Marken, die ihre Prozesse darüber effizienter gestalten und ihre internationale Ordervolumina leichter händeln können, ist das Konzept insbesondere für Marken interessant, die sich noch in der Aufbauphase befinden. Über POPmarket erreichen junge Labels Einkäufer, die sie aufgrund steigender Messestandspreise und selektiverer Auswahlverfahren der Messen nicht direkt erreichen. Gleichzeitig können sie das  verhältnismäßig geringe Ordervolumen leicht abwickeln. Große internationale Marken können sich umfassend in ihren eigenen virtuellen Showroom präsentieren. Neben der aktuellen Vororderkollektion, Lagerware oder NOS -Artikeln können innerhalb der Saison auch Kollektionsüberhänge im Market Place angeboten werden.


Kennt die Branche bestens und glaubt an das virtuelle B2B-Orderkonzept: Oliver Frielingsdorf, General Manager POPmarket
Für Einkäufer bietet POPmarket auch Vorteile: In der Style-Selection werden in Zusammenhang mit Bloggern und Fachmedien relevante Themen vorgestellt, die Inspiration geben soll. Die Einteilung in Genres erleichtert die Suche nach der passenden Marke. Dabei ist das Sortiment von POPmarket bereits jetzt schon beeindruckend umfangreich: Rund 350 Marken werden je Segment vorgestellt, darunter Brands wie 7forAllMankind, Hipanema, Signum, Vince Camuto, Calvin Klein, Woolrich oder Ben Sherman. In Amerika ließen sich bereits Größen wie Selfridges, Nordstrom, Net-a-porter, Saks oder Amazon von der B2B-Plattfom überzeugen. Insgesamt werden über 50.000 Buyer erreicht.

Konkurrenz belebt das Geschäft

Neu ist das Konzept der virtuellen B2B-Plattform allerdings nicht. Anfang 2012 startete KeenOn Fashion (mit dem Versandkonzern Otto im Rücken) auf dem deutschen Markt. Auch die Mailänder Modemesse Pitti Immagine kreierte vor einigen Jahren mit e-Pitti einen eigenen Online Fashion Marketplace. In den USA gibt es bereits eine ganze Reihe digitaler Konzepte und Showrooms, die das Ordern und die Prozeses darum erleichtern sollen: Joor, Fragments (nur Schmuck), ShopToko, Fashion GPS, The Runthrough oder Editd, um nur einige zu nennen. Die Zahl der Anbieter zeigt, dass auch das eher haptisch und face-to-face geprägte Orderbusiness weiter digitalisiert werden wird.

© Fabeau All rights reserved.